191°
ABGELAUFEN
ReisenUber Gutscheine

60% Rabatt auf alle Fahrten mit uberTAXI in Hamburg! [Bis 24.12.]

Gerade per Newsletter die Info bekommen.

MyTaxi bietet ja bis zum 24.12.2014 50% Rabatt an, Uber möchte jetzt mit 60% noch einmal ordentlich auftrumpfen!

Aus der Mail:

60% ADVENT-RABATT AUF uberTAXI IN HAMBURG

Die Weihnachtszeit ist Geschenkezeit, da schließen wir uns gerne an. Und je mehr Geschenke es gibt, desto besser ist es für alle. ;-)

In anderen Worten: Wettbewerb ist gut! Ab sofort und bis einschließlich Heiligabend bringen wir dich deshalb mit uberTAXI für weniger als die Hälfte des regulären Fahrpreises zu Weihnachtsshopping, Glühwein & Co. – und natürlich auch zurück.

Uber -- Everyone's Private Driver

21 Kommentare

Für weitere Informationen zu den Taxipreisen in Hamburg nutzen Sie bitte den offiziellen Taxipreis-Rechner der Stadt Hamburg (hamburg.de/tax…er/).

Wird ja immer besser, zusammen mit Neukunden - Gutscheinen wie "mohetxmas" (WERT 20€) aus meinem Deal und dem Rabatt hier. Gerne könnt Ihr auch meinen Code nutzen XBF9N, bringt zwar 10€ aber ist dafür in mehreren Fahrten verrechenbar.

Auch hier - UBER COLD

CrazyDuck

Auch hier - UBER COLD


... weil? (du Taxifahrer bist?)

Krass... oO

Geht das auch für uberpop? Dann fahre ich mich selber die ganze Zeit herum.

CrazyDuck

Auch hier - UBER COLD

CrazyDuck

SPIEGEL ONLINE 27. November 2014, 12:56 Uhr Datensammelei per App Sicherheitsexperte vergleicht Uber mit der NSA Angeblich wird fast alles erfasst, vom Batteriestand bis zu den SMS: Ein Sicherheitsforscher wirft dem Mitfahrdienst Uber vor, mit seiner Android-App heimlich zahlreiche Informationen zu sammeln. Das Unternehmen reagiert wortkarg. Der amerikanische Software-Experte Joe Giron kritisiert den Fahrdienstvermittler Uber heftig: In einem Beitrag in "Joe's Security Blog" wirft er dem Unternehmen vor, mit seiner Android-App deutlich mehr Daten zu sammeln als nötig. Nach einer Analyse der Anwendung warnt Giron, dass Uber nach der App-Installation Zugriff auf die Kamera, die Kontakte und viele weitere Informationen bis hin zum Batteriestand bekommt. Auf seiner Website hat Giron einen Auszug aus dem Programmcode veröffentlicht, der den Eindruck erweckt, dass die Uber-App auch Daten zu Telefonanrufen und zum SMS-Verkehr übertragt. Zu einem Code-Screenshot schreibt Giron: "Was wird hier gesendet? Wieso? Wohin? Ich erinnere mich nicht daran, Uber erlaubt zu haben, Zugriff auf meine Anrufe und SMS-Nachrichten zu nehmen. Böses NSA-Uber." Dem Experten zufolge übermittelt die App sogar, ob ein Gerät gerootet ist und prüft, ob es bestimmte Schadsoftware enthält. Die Tech-Seite "Cult of Mac" hat eine Liste erstellt, die zeigt, welche Informationen die App angeblich abgreift. Der Uber-FAQ verrät nicht alles Grundsätzlich ist es kein Geheimnis, dass die Uber-Software zahlreiche Zugriffsrechte einfordert - wie übrigens auch das Konkurrenzprogramm Lyft. So kann jeder Nutzer per App-Info in den Android-Einstellungen nachvollziehen, dass die Uber-App unter anderem die Möglichkeit hat, Kontakte auszulesen und die Kamera zu benutzen. Was diese Berechtigungen jedoch konkret bedeuten und mit welcher Intensität Uber diese Rechte zum Datensammeln nutzt, hat das Unternehmen bislang nicht detailliert kommuniziert. So gibt es zwar ein FAQ zur Android-Version, allerdings wird darin nur ein Teil der Zugriffsrechte erläutert. So schreibt Uber beispielsweise, dass das Unternehmen Informationen über die Namen umliegender W-Lan-Netze braucht, um präziser den Aufenthaltsort eines Nutzers für die Abholung bestimmen zu können. Der Kamerazugang dagegen werde für Profilfotos und für Funktion zum schnellen Einlesen von Kreditkarteninformationen benötigt. Eine "freiwillige Entscheidung, die Uber-App herunterzuladen" Auf Girons Artikel hat Uber mit einer kurzen Stellungnahme reagiert. Dem Magazin "re/code" teilte das Unternehmen mit, bestimmte Berechtigungen - wie der Zugriff auf Informationen zu W-Lan-Netzwerken und auf die Kamera - seien Teil der App, damit Nutzer "die volle Funktionalität der Uber-App in Anspruch nehmen können": "Das ist nicht nur bei Uber so, und natürlich ist es eine freiwillige Entscheidung, die Uber-App herunterzuladen." "Re/code" kommentiert in seiner Berichterstattung, dass auch Google eine Mitschuld an der Problematik mit den Zugriffsrechten habe. App-Interessenten hätten keine Möglichkeit, einzelnen Programmen bestimmte Berechtigungen abzusprechen: "Es gibt nur alles oder nichts." Außerdem würden die Zugriffsrechte direkt beim ersten Download abgefragt. App-Macher stünden so unter Druck, schon vorab eine Menge Berechtigungen abzufragen. Praktisch kommt es häufig vor, dass Apps auf Smartphone-Daten über ihre direkten Funktionen hinaus zugreifen. So kündigte gerade der Kurznachrichtendienst Twitter an, dass seine Anwendung künftig eine Liste der anderen Apps auf dem Gerät erstellen soll. Ziel sei, die Nutzung besser zu personalisieren. Die Funktion solle standardmäßig laufen, Nutzer könnten sie aber abschalten. In letzter Zeit hatte Uber mehrfach Negativschlagzeilen provoziert, auch dabei ging es ums Thema Datenschutz. "Buzzfeed" etwa hat über eine Journalistin berichtet, deren Aufenthaltsorte ein Uber-Manager mithilfe der App nachverfolgt hatte.


Nee - weil z. B. einmal hier:

CrazyDuck

Auch hier - UBER COLD


und u.a. einmal hier:

Text: jan-stremmel - Fotos: Fritz Beck
Bei Uber darf jeder Chauffeur sein, der ein Auto hat. Muss man doch mal ausprobieren! Ein Selbstversuch mit finanziell überraschendem Ausgang.
Die Schicht als Chauffeur beginnt mit einem illegalen Wendemanöver. Es ist 21.09 Uhr am Samstagabend, meine ersten Fahrgäste warten auf der anderen Straßenseite. Ich muss irgendwo umdrehen. Darf ich hier zwar nicht, aber die Anfahrt hat länger gedauert als vorgesehen und ich bin ein ehrgeiziger Chauffeur. Ich fahre einen U-Turn über die durchgezogene Linie, ein Taxi heult hupend vorbei. Fängt ja gut an.

Rechts neben dem Lenkrad steckt ein Smartphone in einer Halterung, das mir das Ziel anzeigt: Auf der Uber-App ist der Stadtplan von München zu sehen, darauf ein schwarzes Auto und eine Figur. Da wo die Figur ist, muss ich hin. Aber eigentlich muss ich gar nichts. Laut dem Vertrag, den ich ein paar Tage vorher unterschrieben habe, bin ich ein normaler Autobesitzer "auf der Suche nach Mitfahrern". Die "Mitfahrer" dürfen mir eine "freiwillige Servicepauschale" zahlen, wenn ich sie mitnehme. Ist natürlich Unsinn, der Preis ist sehr genau festgelegt: 75 Cent pro Kilometer plus ein Euro Starttarif. Aber Juristen haben das so formuliert, damit das Geschäftsmodell von Uber deutschem Recht entspricht. Fragt sich nur: Kann sich das als Fahrer lohnen?
Sauberes Auto, gepflegte Kleidung: Uber achtet darauf, dass sich seine Fahrer zuvorkommend verhalten.

Meine ersten Gäste steigen vor dem Goldenen Hahn aus, ich melde die Fahrt mit einem Fingerwischen übers Display als beendet und vergebe eine Bewertung (fünf Sterne – nette Jungs, die mir mein Wendemanöver nicht krumm genommen haben). Bei Uber bewerten sich alle gegenseitig, also die Fahrer auch ihre Gäste. Ich bin wieder bereit. Zwei Minuten darauf piept das Handy. Der nächste Auftrag liegt auf dem Stadtplan ganz schön weit links. Es geht raus nach Moosach. Geschätzte Ankunftszeit laut App in neun Minuten. Klingt wie eine mittelschwere Mission bei GTA V.

Der Fahrgast in Moosach: ein 22-Jähriger mit Lederjacke und Lackstiefeletten und seine pelzbekragte Freundin. Reiseziel: P1.

Sie: "Ah. Mist, ich muss noch zur Bank."
Er: "Easy. Die Andern sind schon da, da wartet safe schon ein Flascherl auf uns."
Sie: "Wie die alten Pädos! Schön mit Flasche in der Ecke. Safe!"
Er: "Ich sag nur: Hinterzimmer, Shotgun!"

Das P1 hat sogar am Eingang zum Parkplatz einen Türsteher. Er beugt sich zum Fenster herab und sieht am Innenspiegel den Duftbaum mit dem Firmenlogo baumeln, den ich bei der Einweisung bekommen habe. "Uber, oder?" Er winkt mich durch, gütig lächelnd.

Überhaupt freuen sich alle, die mich heute sehen. Kein einziger Gast ist pampig oder unfreundlich, weder die Nüchternen noch die Besoffenen. Taxifahrer erzählen da ja ganz andere Dinge – von herrischen Fahrgästen, von unverschämten Lümmeln, die am Radio rumdrehen und am Ende Rabatt wollen, weil sich der Fahrer angeblich verfahren hätte. Die Freundlichkeit liegt wohl auch daran, dass mit mir heute jeder Geld spart. Und zwar richtig viel: In München kostet Uber im Schnitt halb so viel wie ein Taxi. In Berlin, Hamburg und Düsseldorf sogar noch weniger – dort darf die Firma nach Gerichtsurteilen nicht mehr verlangen als 35 Cent pro Kilometer. Das ist der Richtwert für Mitfahrgelegenheiten. Sind die Leute bei dem Preis noch freundlicher? Kaum vorzustellen.

Aufträge bekommt man über eine App.

Auch sonst klingt auf den ersten Blick alles dufte: Die Arbeit ist völlig selbstbestimmt, ich muss mich als Fahrer nach keinem Dienstplan richten, einfach über die App einloggen, sobald ich Zeit habe, schon schickt sie mich zum nächstliegenden Fahrgast. Dass Uber mit seinem Geschäftsmodell laut ADAC Sicherheitsrichtlinien unterläuft, weil die Fahrer weder eine ausreichende Versicherung, noch einen Personenbeförderungsschein brauchen? Interessiert von meinen Fahrgästen kaum jemanden.

Die Registrierung als Fahrer läuft so: Man meldet sich auf der Webseite an. Man lädt eine Kopie des Führerscheins und eine des Ausweises hoch. Dann noch einen Auszug des Registers in Flensburg (bitte nicht mehr als drei Punkte) und ein polizeiliches Führungszeugnis (bitte ohne Eintrag). Dann darf man zur Einführung.

Uber ist ein Start-up aus dem Silicon Valley, und genau so sieht das Büro in München auch aus. Riesenfenster, Riesenkühlschrank, Riesencouch. Zur Einweisung gibt es Schnittlauchbrezen und Limo. Der nette Mitarbeiter mit Uber-Käppi klappt den Laptop auf, klickt sich durch eine Powerpoint-Präsentation und erklärt die wichtigsten Regeln: Halte dein Auto sauber. Halte dich selbst sauber (trag möglichst ein Hemd). Biete den Kunden am besten Wasserflaschen an (kriegst du ganz billig im Supermarkt). Ruf die Kunden nur an, wenn du dich krass verspätest (nervt die Kunden sonst nur). Der nächste Punkt ist dem Mitarbeiter mit dem Käppi ein bisschen unangenehm, aber er steht halt nun mal auch da: Bei sexueller Belästigung eines Fahrgasts bist du sofort raus.

Klingt insgesamt machbar.

Mitternacht. Ich fahre Luis, um die 30, von seiner Wohnung in der Innenstadt in ein Holiday Inn in Sendling. Was will er da? Er riecht gut und wirkt ein bisschen nervös, hat er vielleicht ein Date? Ich würde gern fragen, aber ist das nach den rigiden Regeln vielleicht schon sexuelle Belästigung? Taxifahrer, die regelmäßig Menschen durch die Nacht fahren ohne neugierige Fragen zu stellen, müssen Selbstbeherrschungsmonster sein.

Luis erzählt, er sei oft in London und benutze Uber seit einem Jahr. In London sei Taxifahrer ein Beruf, für den man eine dreijährige Ausbildung braucht. "Und trotzdem finden die Fahrer ihren Weg nur mit Navi!" Für ihn ist Taxifahrer ein todgeweihter Beruf, "wie Reiseverkehrskaufmann", sagt er, "wer bucht denn heute noch einen Flug im Reisebüro?"

Kurzer Wirtschaftsgrundkurs: Uber hat ein "disruptives" Geschäftsmodell. Das heißt, man zerstört mit Innovationen alte Geschäftsmodelle. Und ist stolz darauf. Was Amazon mit dem Einzelhandel macht und Airbnb mit dem Hotelgewerbe, das macht Uber mit der Taxibranche: Es reißt mit Kampfpreisen Marktanteile an sich. Und wie auch Amazon und Airbnb ist es dabei irre erfolgreich: Es nutzt neue Technologien, um Kunden das gewünschte Produkt billiger anzubieten als jeder etablierte Konkurrent.
Alle teilen alles und brauchen weniger Ressourcen? Kritiker bezweifeln das.
Dass es dabei mühsam erkämpfte Normen der Branche (Mindestlöhne, Arbeitsschutz, Sozialabgaben) umgeht, merken die Kunden kaum. Sie sehen nur die tollen Preise und hören, wie die alte Branche jammert und sich beschwert wie ein Großvater, der nicht gemerkt hat, dass der Krieg vorbei ist. Im Sommer streikten Taxifahrer in ganz Europa gegen die Billigkonkurrenz – Uber bedankte sich für die Gratiswerbung und verkündete Nutzerzahlen, die um 700 Prozent gestiegen waren. Viele Kunden sind automatisch auf der Seite der Neuen, der vermeintlichen Underdogs mit den schön designten Websites und den schneidigen CEOs. Das macht den Kampf so ungleich.

Zurück auf der Straße. Zwischen ein und zwei Uhr nachts hält die Polizei überall Autos an. Die Sonnenstraße ist wie ein Riesenslalom zwischen stehenden Streifenwagen und Menschen, die in Röhrchen blasen. Eine weiße Stretchlimousine mit Fürstenfeldbrucker Kennzeichen und von innen beschlagenen Scheiben kreuzt zum dritten Mal meinen Weg. Der Fahrer guckt ausdruckslos. Das Pokerface der Nachtfahrer.

Am Isartor hole ich Emily ab, Anfang 30, kommt gerade von einem Abend bei Freunden. Sie kennt sich zufällig mit Dingen wie Uber aus, sogar ziemlich gut, denn ihre Firma investiert in Start-ups. Sie erzählt, wie Uber gerade den Nahverkehr in den USA auf den Kopf stellt. Ihre amerikanischen Freunde lassen neuerdings ihr Auto zu Hause stehen, um mit Uber zu fahren. Ist billiger als Benzin plus Parkgebühren.

Unser Autor am Anfang der Nachtschicht. Insgesamt fährt er 170 Kilometer durch München.

Das ist der große Vorteil der Share Economy, der ja auch die Idee von Airbnb so schön klingen lässt: Alle teilen alles, ob Autos oder Wohnungen. So brauchen alle am Ende weniger Ressourcen. Klingt verdammt gut. Aber Kritiker sagen, dass dadurch Wohnraum oder Mobilität nicht mehr für alle zugänglich ist.

Emily sagt, sie ist heute nicht mit der Tram gefahren, weil sie da zehn Minuten in der Kälte hätte warten müssen. Das Uber-Taxi war in drei Minuten da. "Schon lustig", sagt sie und guckt aus dem Fenster, "dachten wir nicht alle mal, dass wir so umweltfreundlich sind?"

Fast jeder in dieser Nacht erzählt von sich aus über sein Verhältnis zu Uber. Und jeder hat eine persönliche Geschichte.

Zum Beispiel Caitlin, Ende 20. Schauspielerin aus Chicago, für ein amerikanisches Weihnachtsstück in Deutschland unterwegs. Wenn sie daheim wenig Auftritte hat, fährt sie selbst Taxi, sagt sie. Aber nicht für Uber, sondern dessen amerikanischen Konkurrenten Lyft. Gleiches Geschäftsmodell, "aber du musst kein so schickes Auto haben". Sie sagt, sie komme damit – und mit Babysitten – ganz okay über die Runden.
Niemand gibt einem Uber-Fahrer Trinkgeld. Außer Leute aus Moosach.
Dann steigen Benno, Anfang 40, und zwei leicht lallende Frauen ein. Vom Sendlinger Tor heim nach Moosach, bitte. Es ist drei Uhr, inzwischen sind acht von zehn Autos auf der Sonnenstraße Taxis. Auch Bennos Vater ist Taxifahrer, in Pasing. Und da fährt er mit der bösen Konkurrenz? "Is’ halt saubillig", sagt Benno und lacht. "Lang gibt’s euch ja eh nicht mehr! Und keine Sorge, die Taxler wehren sich schon."

Zumindest mit Letzterem hat er recht: Das Landgericht Frankfurt hat kürzlich zwei Uber-Fahrern verboten, Fahrgäste mitzunehmen. Taxiunternehmer waren inkognito mitgefahren und hatten die Fahrer angezeigt. Wenn sie noch mal erwischt werden, droht ihnen ein Ordnungsgeld von je 250 000 Euro. Die Taxiunternehmer hoffen, dass solche Urteile andere Fahrer abschrecken. Dass Uber seinen Fahrern die Strafe erstattet, ist unwahrscheinlich: Im Vertrag verpflichtet sich jeder Fahrer, das Unternehmen "für alle Ansprüche (. . .) zu entschädigen". Egal ob für einen Unfall oder eine Geldbuße. Uber sieht sich als neutraler Vermittler.

Es ist kurz vor vier, ich fahre noch ein Pärchen nach Hause und lerne: Niemand gibt einem Uber-Fahrer Trinkgeld. Außer Leute aus Moosach. Benno vorhin fünf, das Paar jetzt zwei Euro. Ich bin gut gelaunt und die Straßen sind so frei, als wäre München heimlich evakuiert worden. Also fahre ich noch einen allerletzten Auftrag. Ella, Anfang 20, will aus dem Crown’s Club nach Hause zum Hohenzollernplatz. "Hast du Durst?", fragt sie und holt zwei Dosen aus ihrer Handtasche. "Der Bellini ist für mich, der Hugo für dich." Ich denke kurz an die 250 000 Euro, auf die mich heute glücklicherweise niemand verklagt hat. Dann stoßen wir an und ich steuere einhändig die leere Leopoldstraße hinauf.

Epilog: Am Montag kommt dann die Abrechnung. 13 Fahrten in sieben Stunden. Umsatz: 95,30 Euro. Davon behält Uber 22,90 Euro für die Vermittlung. Bleiben mir gut 72 Euro. Nicht schlecht, findet der nette Uber-Mitarbeiter, der mich eingewiesen hat. Aber offenbar denkt er, dass mein Auto nichts kostet. Wie viel es tatsächlich ist, das listet der ADAC in einer Datenbank sehr detailliert auf.
Mein VW Touran, Baujahr 2011, kostet mit Benzin, Betriebskosten und Wertverlust 53 Cent pro gefahrenen Kilometer – wenn ich ihn, wie der durchschnittliche Deutsche, nach vier Jahren weiterverkaufe. Mit allen An- und Rückfahrten bin ich 170 Kilometer gefahren. Macht laut ADAC 90 Euro Ausgaben. Mit Uber verdiene ich aber logischerweise nur, wenn ein Fahrgast im Auto sitzt – in meiner Schicht auf 75 Kilometern. Ich habe also, selbst wenn ich das Trinkgeld noch miteinrechne, für sieben Stunden Arbeit elf Euro draufgezahlt. Wenigstens war der Hugo umsonst.

CrazyDuck

Auch hier - UBER COLD



Niemand zwingt dich (oder generell irgendjemanden, diese App zu installieren. Wer nicht weiß, welche Rechte Apps (gerade bei Android haben können, sollte wohl besser generell die Finger vom Play Store und vom Smartphone lassen.

In iOS hat die App definitiv weniger Einsichtsmöglichkeiten, denn da kann man doch recht gut einstellen, was die App darf - und was nicht!

Und die 2. Geschichte? Nunja, ein Abend eines (freiwilligen!) Uber-Fahrers. Muss niemand machen, wer's macht, macht's aus Überzeugung.

Ich sehe das Problem ehrlich gesagt nicht ...

derflorian

Ich sehe das Problem ehrlich gesagt nicht ...


Überleg ganz einfach mal ob es der Welt besser oder schlechter gehen würde wenn es so moderne Ausbeuterunternehmen wie UBER nicht geben würde.

Zum Vergleich kannst du ja auch mal überlegen wie sich z.B. die Pizza-Preise bei den Lieferservicen in den letzten 2 - 3 Jahren verändert haben seitdem so Unternehmen wie lieferando, lieferheld und Co. die Hand aufhalten.

ich finde es gut

derflorian

Ich sehe das Problem ehrlich gesagt nicht ...


Ich kann CrazyDuck zustimmen, was durch Uber entsteht ist sozusagen ein freiwilliger Fahrdienst für welche, die gerade Lust haben mal ein paar Leute durch die Gegend zu fahren, was der haken an der ganzen Sache ist, dass du komplett selber verantwortlich bist für alles, dh wenn irgendetwas schief läuft wirst du sofort von Uber ignoriert, ist halt dein eigenes Problem nicht das von Uber, denn Uber ist lediglich Vermittler.
Und stell dir jetzt mal vor, das ganze geht so weiter, die Taxen müssen schließen, weil sie nicht mehr genug Fahrgäste bekommen und an manchen Abenden finden sich einfach nicht genug Fahrer für eine Stadt, dann kommst du nicht von A nach B obwohl du es dringend müsstest, es gibt nicht mehr genug Taxen gibt oder andere Möglichkeiten. Uber ist das alles scheiß egal, denen geht's nur um den Schnitt.
Also mal nicht so stumpfsinnig einfach nur das günstigste nehmen sondern auch mal ein bisschen in die Zukunft schauen.

PS: Keiner macht gewinn mit Uber, lediglich Uber über die Provision

Uber ist mir unsympatisch. deshalb ein COLD von mir!

CrazyDuck

Zumindest mit Letzterem hat er recht: Das Landgericht Frankfurt hat kürzlich zwei Uber-Fahrern verboten, Fahrgäste mitzunehmen. Taxiunternehmer waren inkognito mitgefahren und hatten die Fahrer angezeigt. Wenn sie noch mal erwischt werden, droht ihnen ein Ordnungsgeld von je 250 000 Euro. Die Taxiunternehmer hoffen, dass solche Urteile andere Fahrer abschrecken. Dass Uber seinen Fahrern die Strafe erstattet, ist unwahrscheinlich: Im Vertrag verpflichtet sich jeder Fahrer, das Unternehmen "für alle Ansprüche (. . .) zu entschädigen". Egal ob für einen Unfall oder eine Geldbuße. Uber sieht sich als neutraler Vermittler. Es ist kurz vor vier, ich fahre noch ein Pärchen nach Hause und lerne: Niemand gibt einem Uber-Fahrer Trinkgeld. Außer Leute aus Moosach. Benno vorhin fünf, das Paar jetzt zwei Euro. Ich bin gut gelaunt und die Straßen sind so frei, als wäre München heimlich evakuiert worden. Also fahre ich noch einen allerletzten Auftrag. Ella, Anfang 20, will aus dem Crown’s Club nach Hause zum Hohenzollernplatz. "Hast du Durst?", fragt sie und holt zwei Dosen aus ihrer Handtasche. "Der Bellini ist für mich, der Hugo für dich." Ich denke kurz an die 250 000 Euro, auf die mich heute glücklicherweise niemand verklagt hat. Dann stoßen wir an und ich steuere einhändig die leere Leopoldstraße hinauf. Epilog: Am Montag kommt dann die Abrechnung. 13 Fahrten in sieben Stunden. Umsatz: 95,30 Euro. Davon behält Uber 22,90 Euro für die Vermittlung. Bleiben mir gut 72 Euro. Nicht schlecht, findet der nette Uber-Mitarbeiter, der mich eingewiesen hat. Aber offenbar denkt er, dass mein Auto nichts kostet. Wie viel es tatsächlich ist, das listet der ADAC in einer Datenbank sehr detailliert auf. Mein VW Touran, Baujahr 2011, kostet mit Benzin, Betriebskosten und Wertverlust 53 Cent pro gefahrenen Kilometer – wenn ich ihn, wie der durchschnittliche Deutsche, nach vier Jahren weiterverkaufe. Mit allen An- und Rückfahrten bin ich 170 Kilometer gefahren. Macht laut ADAC 90 Euro Ausgaben. Mit Uber verdiene ich aber logischerweise nur, wenn ein Fahrgast im Auto sitzt – in meiner Schicht auf 75 Kilometern. Ich habe also, selbst wenn ich das Trinkgeld noch miteinrechne, für sieben Stunden Arbeit elf Euro draufgezahlt. Wenigstens war der Hugo umsonst.


Wer mit einem Neuwagen bei Uber einsteigt, der sollte evtl über psychiatrische Hilfe nachdenken. Eine Strecke über 50 Km. nach dieser Rechnung würde dem Pendler über 1000€ im Monat kosten, ja ne ist klar.

derflorian

Ich sehe das Problem ehrlich gesagt nicht ...

derflorian

Ich sehe das Problem ehrlich gesagt nicht ...

El_Grande

Uber ist mir unsympatisch. deshalb ein COLD von mir!


silencebreak

Ich kann CrazyDuck zustimmen, was durch Uber entsteht ist sozusagen ein freiwilliger Fahrdienst für welche, die gerade Lust haben mal ein paar Leute durch die Gegend zu fahren, was der haken an der ganzen Sache ist, dass du komplett selber verantwortlich bist für alles, dh wenn irgendetwas schief läuft wirst du sofort von Uber ignoriert, ist halt dein eigenes Problem nicht das von Uber, denn Uber ist lediglich Vermittler. Und stell dir jetzt mal vor, das ganze geht so weiter, die Taxen müssen schließen, weil sie nicht mehr genug Fahrgäste bekommen und an manchen Abenden finden sich einfach nicht genug Fahrer für eine Stadt, dann kommst du nicht von A nach B obwohl du es dringend müsstest, es gibt nicht mehr genug Taxen gibt oder andere Möglichkeiten. Uber ist das alles scheiß egal, denen geht's nur um den Schnitt. Also mal nicht so stumpfsinnig einfach nur das günstigste nehmen sondern auch mal ein bisschen in die Zukunft schauen. PS: Keiner macht gewinn mit Uber, lediglich Uber über die Provision





Hier geht's über uberTAXI, nicht uberPOP, uberBLACK oder die anderen Dienste. uberTAXI vermittelt einfach nur "normale" Taxen ...

Na dann wünsche ich mal viel Spass bei der Suche nach den 10 Taxis die in Hamburg für Uber fahren.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Nachrichten - 1.12.2014
Bis zu 60 Prozent Rabatt
Erst „MyTaxi“, jetzt „UberTaxi“: Der Taxi-Preiskampf in Hamburg läuft
Per Mail kündigte Taxi-Konkurrenz „Uber“ die Reaktion auf die „MyTaxi“-Aktion an.

Von Felix Horstmann

Ding, Ding, Ding - der Taxi-Preiskampf in Hamburg ist jetzt offiziell eröffnet! Nachdem „MyTaxi“ am Montag mit der Ankündigung, dass Hamburger bis zum 24. Dezember zum halben Preis fahren können, für Aufregung sorgte, zieht „Uber“ mit ihrem Dienst „UberTaxi“ nach - und bietet jetzt sogar 60 Prozent Rabatt bis Heiligabend!

„Die Weihnachtszeit ist Geschenkezeit, da schließen wir uns gerne an“, informiert die Taxi-Konkurrenz, die zuletzt vor allem vor Gericht auf sich aufmerksam machte, über ihre Aktion „60 Prozent Advent-Rabatt“. Weiter heißt es: „Ab sofort und bis einschließlich Heiligabend bringen wir dich deshalb mit ,UberTaxi‘ für weniger als die Hälfte des regulären Fahrpreises zu Weihnachtsshopping, Glühwein & Co. – und natürlich auch zurück.“

Eine klare Reaktion auf die „MyTaxi“-Aktion - wenn nicht gar ein Angriff. Bei „MyTaxi“ sieht man die ganze Sache allerdings entspannt. „Bekanntermaßen ist die Kopie die höchste Form der Anerkennung die es gibt und darum freut es uns, wenn ,Uber‘ unsere 50-Prozent-Aktion nun in dieser Form nachahmt. Offenbar haben wir da einen Nerv getroffen“, erklärt Sprecher Stefan Keuchel auf MOPO-Nachfrage.

Am Ende des Tages würden die Hamburger von günstigen Taxipreisen und die Taxifahrer von einer erhöhten Nachfrage profitieren, so Keuchel weiter. „Das war unser Ziel. Dennoch haben wir den Realitäts-Check gemacht. Aktuell fahren nach unseren Erkenntnissen weniger als 10 Taxis für ,Uber‘ in Hamburg - dem stehen über 2500 ,MyTaxi‘-Fahrer gegenüber... Aber wir helfen gern aus, wenn es bei ,Uber‘ zu Engpässen kommen sollte.“

Das könnte auf lange Sicht vielleicht schwierig werden: Die Aktion wird bisher nämlich offenbar ziemlich gut angenommen. Schon am heutigen Tag konnte „MyTaxi“ einen Buchungsanstieg von über 50 Prozent verzeichnen.

CrazyDuck

Na dann wünsche ich mal viel Spass bei der Suche nach den 10 Taxis die in Hamburg für Uber fahren. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [ ... ] Am Ende des Tages würden die Hamburger von günstigen Taxipreisen und die Taxifahrer von einer erhöhten Nachfrage profitieren, so Keuchel weiter. „Das war unser Ziel. Dennoch haben wir den Realitäts-Check gemacht. Aktuell fahren nach unseren Erkenntnissen weniger als 10 Taxis für ,Uber‘ in Hamburg - dem stehen über 2500 ,MyTaxi‘-Fahrer gegenüber... Aber wir helfen gern aus, wenn es bei ,Uber‘ zu Engpässen kommen sollte.“ Das könnte auf lange Sicht vielleicht schwierig werden: Die Aktion wird bisher nämlich offenbar ziemlich gut angenommen. Schon am heutigen Tag konnte „MyTaxi“ einen Buchungsanstieg von über 50 Prozent verzeichnen.



20283617wh.jpg

So, das war jetzt ein kleiner spontaner Schnelltest ...

derflorian

So, das war jetzt ein kleiner spontaner Schnelltest ...


Na du willst oder kannst es nicht verstehen.
Kannst dir hier den Bericht auch noch angucken....... wird aber wahrscheinlich auch nichts nutzen.
sueddeutsche.de/dig…501
Kleiner Auszug:
Ähnlich attraktiv wie die Atomkraft

Der Fall Uber weist den Betrachter jedoch über die bloßen Zahlen hinaus und wirft Fragen über Unternehmensstrategien im Netzwerkzeitalter auf. Mittlerweile twittert sogar das altehrwürdige Magazin Economist im Zusammenhang mit Uber von einem "Asshole Problem" im Silicon Valley, Christopher Mims sieht im Wall Street Journal gar den Ruf der gesamten IT-Branche in Gefahr.

Die Aufregung der Branchenpublizisten ist gerechtfertigt. Das sorgsam über Jahrzehnte hinweg aufgebaute Image von Amerikas sauberer High-Tech-Industrie als Quell immer neuer Wunder, vollbracht von einem nicht abreißenden Strom immer neuer junger Genies: Es ist angekratzt. Dank scheinbarer Mutanten wie Uber droht die Internetwirtschaft ähnlich attraktiv zu werden wie die Atomkraft, die in ihren Anfangsjahren ja auch als Erlösungstechnik verkauft wurde, als unerschöpfliche Quelle billiger Energie. Als die wahren Kosten der Kernkraft sichtbar wurden, folgten Jahrzehnte erbitterter Proteste, das ursprünglich so saubere Image ließ sich auch mit der geballten PR-Macht von Großindustrie und Staat nicht wiederherstellen. Ließ schon die Datengier von Google und Facebook einige Zeitgenossen aufhorchen, so zeigten spätestens die Enthüllungen des Edward Snowden, dass diese Konzerne ihrerseits von Geheimdiensten wie NSA und GCHQ abgeschöpft werden und damit - ob sie es wollen oder nicht - Teil eines unheimlichen militärischen Kontrollsystems sind.

........und damit ist das Thema hier an der Stelle für mich erledigt.

Der Dienst ist eine absolute Schlappe. Ich habe den Dienst bereits 2x benutzt. Das erste Mal musste ich geschlagene 25min auf einen Fahrer warten (in der App stand 6min...haha). Dann als er endlich kam ist der Fahrer einen riesigen Umweg gefahren und wollte dazu einen Aufschlag, obwohl es seine Schuld war. Als ich mich weigerte wollte er handgreiflich werden. Als ich mich bei uber beschweren wollte, fühlte sich keiner zuständig. Nach 40 min warten am Telefon in der Hotline, wurde mir dann nur gesagt ich solle Anzeige bei der Polizei stellen...super Service. Das 2te Mal war es ähnlich...wieder ewig warten. Dazu stank es im Auto nach Schweiss und anderen komischen Gerüchen. Ich bin deshalb nach 2 Minuten ausgestiegen. Mir wurde aber der volle Betrag abgebucht!!! Dann wieder ein Warten in der uber Hotline und dann wurde mir nur lapidar gesagt, ich solle die Beschwerde schriftlich bei uber einreichen, dann werde geprüft, ob ich den Betrag zurückerstattet bekomme. Absolute Frechheit!! So ein krimineller Verein.

Dein Kommentar
Avatar
@
    Text
    Ähnliche Gutscheine
    1. 426°Sixt - 10€ Rabatt Gutschein -10€
    2. 181°20 % bei Cargo International (auch national) UPS-Paket & Speditionsversand -20%
    3. 143°[OnePiece] 15% Rabatt | Tag der Menschenrechte | Code: UNISEX -15%
    4. 138°Pollin versandkostenfreie Lieferung 25€ MBW noch bis Sonntag den 11.12.2016 -4,95€
    5. 93°25 % Rabatt auf Meller Armbanduhren -25%