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Cashback-Kreditkarten Vergleich: die besten Anbieter in Deutschland

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Bei jedem Einkauf etwas Geld zurück bekommen? Das klingt zu schön, um wahr zu sein oder ist nur Clickbait? Nein, es ist tatsächlich möglich und heute verrate ich Dir in diesem Ratgeber, wie auch Du beim Geld ausgeben, sparen kannst. Alles was Du dazu benötigst ist eine Cashback-Kreditkarte. Damit Du auch die für Dich passende Kreditkarte findest, habe ich Dir, aus der Vielzahl der Kreditkarten, die besten rausgesucht.

Was ist Cashback?

Cashback kommt aus dem Englischen und wird mit “Geld zurück” übersetzt. Bei jedem Einkauf bekommst Du also einen Teil des ausgegebenen Kaptials zurück. 

Was ist eine Kreditkarte?

Mit einer Kreditkarte bezahlst Du Waren oder Dienstleistungen und bekommst einmal im Monat eine Abrechnung. Diese kann entweder komplett beglichen oder in Raten bezahlt werden. 

Bei den meisten Kreditkarten hast Du einen gewissen Verfügungsrahmen. Dies bedeutet, Du kannst nur in der Höhe Deines Verfügungsrahmen einkaufen. 

Neben der klassischen Kreditkarte gibt es noch Debit-Kreditkarten. Bei diesen muss Du erst Guthaben aufladen, um mit ihnen bezahlen zu können. Aufgeladen werden Debitkarten meist per Überweisung. 

Die weltweit am meisten akzeptierten Kreditkarten sind Mastercard und Visa. In Deutschland haben auch American Express Kreditkarten eine hohe Akzeptanz.

Wie funktioniert Cashback bei Kreditkarten?

Eine Cashback-Kreditkarte funktioniert genau wie eine “normale Kreditkarte”. Der einzige Unterschied ist hierbei, dass Du für jede Nutzung eine Rückvergütung bekommst. Diese Rückvergütung kann in verschiedener Form erfolgen: 

  • Kreditkarten mit monetärer Rückvergütung

    Du bekommst direkt Geld gutgeschrieben.

  • Kreditkarten mit Rückvergütung in Form von Punkten oder Meilen

    Diese Punkte und Meilen haben auch einen monetären Gegenwert und können häufig in Geld umgewandelt oder für Boni und Prämien beim jeweiligen Anbieter ausgegeben werden.

  • Kreditkarten mit Cashback bei bestimmten Partnerunternehmen

    Teilweise bis zu 15 % werden Dir gutgeschrieben, wenn Du mit Deiner Kreditkarte bei diesen Partnern einkaufst.

portemonnaie mit kreditkarten
Cashback-Kreditkarten gehören in jedes Portemonnaie. Sie bieten Rückvergütungen ohne Aufwand. Source: Republica / Pixabay.

Welche Cashback-Kreditkarten Anbieter gibt es?

Es gibt viele verschiedene Anbieter, welche ich für Dich in den nächsten Abschnitten in unterschiedliche Kategorien eingeteilt habe.

Cashback-Kreditkarten mit monetärer Rückvergütung

Im Vergleich zu den USA gibt es bei uns in Deutschland verhältnismäßig wenige Anbieter, bei denen Du direkt einen Teil der Ausgaben als Rückvergütung erhältst. 

Da wären zum einen die Amazon Visa Kreditkarte (bis zu 3 % Rückvergütung) und die Targobank Gold Kreditkarte (1 % Rückvergütung). 

Die Amazon Kreditkarte ist für Amazon Prime Mitglieder dauerhaft kostenlos. Ohne Prime-Abonnement ist die Amazon Kreditkarte im 1. Jahr kostenlos, ab dem 2. Jahr zahlst Du 19,99 €. 

Hier werden mit jedem Euro Umsatz auf Amazon 3 Punkte (ohne Prime 2 Punkte) gesammelt. Bei allen anderen Ausgaben bekommst Du 0,5 Punkte pro 1 € Umsatz. Ein Punkt hat einen Gegenwert von einem Cent. 

Bei der Targobank Gold Kreditkarte bekommst Du pro 1 € Umsatz 1 Cent Rückvergütung. Das Cashback gibt es für sämtliche Ausgaben. Somit gibt es zum Beispiel beim Tanken Cashback, aber auch bei Deinem Wocheneinkauf.

Die Jahresgebühr liegt bei 59 €. Somit musst Du über 5.900 € im Jahr ausgeben, damit sich die Kreditkarte lohnt. 

Außerdem bekommst Du 5 % Rückvergütung auf Pauschalreisen, Last-Minute-Angebote, Kreuzfahrten oder Ferienhäuser, welche über das Reisportal von Urlaubsplus gebucht werden. Urlaubsplus ist ein Reisevermittler, der wie andere Reisebüros nur bestimmte Reiseveranstalter betreut. 

Oftmals wirst Du günstigere Reise-Angebote finden. Daher empfehle ich trotzdem einen Preisvergleich durchzuführen und sich nicht von den 5 % Cashback blenden zu lassen. 

AnbieterPositives Negatives Fazit
Amazon Visa Kreditkarte 
  • Kostenlos für Prime Mitglieder
  • 1 € Umsatz = 0,5 % Cashback
  • 1 € Umsatz auf amazon.de = 3 % Cashback (2 % ohne Prime)
  • Startguthaben
  • Cashback kann nur auf amazon.de ausgegeben werden
  • Ohne Prime 1 Jahr kostenlos, dann 19,99 € jährlich
  • Für jeden der regelmäßig bei Amazon shoppt ein Muss.
Targobank Visa Gold Karte 
  • Gutschrift von 1 % auf alle Umsätze
  • Bargeldauszahlung im Ausland kostenlos
  • 5 % Reisebonus bei Urlaubsplus
  • Einkaufsschutzversicherung ab 50 € Einkaufswert
  • 59 € Jahresgebühr
  • Girokonto mit monatlich 600 € Eingang bei der Targobank erforderlich
  • In Deutschland nur 4x monatlich kostenlose Geldabhebungen
  • 1 % Cashback auf alle Umsätze ist super. Lohnt sich für alle, die viel Geld ausgeben.

Cashback-Kreditkarten mit monetärer Rückvergütung lohnen sich Dich, wenn Du Dich nicht viel mit dem Thema Cashback beschäftigen möchtest. Ohne Aufwand bekommst Du nach jeder Verwendung der Kreditkarte automatisch Dein Geld zurück.

Kreditkarten mit Cashback in Form von Meilen oder Punktesystemen

Cashback über das Sammeln von (Flug-)Meilen lohnen sich für Dich besonders, wenn Du viel fliegst. 

Hier solltest Du Dir die Miles & More Blue Credit Card oder die Miles & More Gold Credit Card der Fluggesellschaft Lufthansa ansehen. Damit bekommst Du für 2 € Umsatz eine Prämienmeile gutgeschrieben. Diese Meilen kannst Du dann für Flug-Upgrades oder für weitere Flüge bei der Lufthansa einsetzen. 

Nicht nur Airlines bieten Bonusprogramme, auch bei Hotels kannst Du and Treueprogrammen teilnehmen und Punkte sammeln. Wer gerne reist und das nötige Kleingeld hat, der kann sich etwa die Hilton Honors Kreditkarte anschauen.

Aber auch Cashback-Kreditkarten in Verbindung mit dem Sammeln von Payback Punkten kannst Du sinnvoll einsetzen. 

Besonders attraktiv sind die American Express Payback-Kreditkarten, da Du bei diesen einen sogenannten “Punkteturbo” aktivieren kannst und so bis zu 5 % Cashback pro 1 € Umsatz bekommst. Regulär sammelst Du mit den Payback-Kreditkarten bei 2 € Umsatz 1 Payback-Punkt. 

Die Schwierigkeit liegt im richtigen Einsatz der Punkte und Meilen. Denn anders als bei einer Cashback-Kreditkarte mit monetärer Rückvergütung, variiert das Cashback. 

So sind Cashback-Raten von 0,2 % bis 5 % möglich. Eine Rückvergütung von 5 % ist mit Cashback-Karten mit monetärer Rückvergütung kaum möglich, und wenn, dann nur bei bestimmten Händlern. Darauf werde ich im nächsten Abschnitt genauer eingehen. 

Über Umwege kannst Du fast sämtliche Punkte in Geld umwandeln, aber da der Gegenwert meist geringer ausfällt, ist dies in der Regel nicht zu empfehlen.

AnbieterPositives Negatives Fazit
American Express Payback 
  • Dauerhaft kostenlos
  • Kein Punkteverfall
  • 2 € Umsatz = 1 Payback Punkt
  • Regelmäßige Payback Sonderaktionen
  • 2 % Gebühren bei Auslandseinsatz
  • Verfügungsrahmen von mtl. 750 €
  • Wer Payback sammelt, kommt an dieser Karte kaum vorbei, da hier die Punkte nicht verfallen.
American Express Green Card
  • Im 1. Jahr keine Kartengebühren
  • Ab 9.000 € Jahresumsatz ohne Gebühren
  • 1 € Umsatz = 1 Membership Punkt
  • Punkte-Turbo 1 € = 1,5 % CB
  • Reisekomfort- und Unfallversicherung
  • 6 € Gebühren pro Monat
  • Bruttojahreseinkommen von ca. 25.000 € erforderlich
  • 2 % Gebühren bei Auslandseinsatz
  • Wie alle Karten von Amex nicht für den täglichen Auslandseinsatz zu empfehlen.
  • Die günstigste Karte um Membership Punkte zu sammeln.
  • Dafür aber auch am wenigsten Extras enthalten.
American Express Gold Kreditkarte
  • Im 1. Jahr keine Kartengebühre
  • Zugang zu den Airport-Lounges am Wiener Flughafen
  • 1 € Umsatz = 1 Membership Punkt
  • Punkte-Turbo 1 € = 1,5 % CB
  • Umfangreiches Reiseversicherungspaket
  • 90-tägiges on- und offline Rückgaberecht
  • 16 € Gebühren pro Monat
  • Bruttojahreseinkommen von ca.  30.000 € erforderlich
  • 2 % Gebühren bei Auslandseinsatz
  • Wird nicht offiziell kommuniziert, aber die Karte kannst Du kostenlos erhalten, wenn Du viel Umsatz generiert. Dazu einfach bei der Hotline anrufen.
  • Lohnt sich für Dich, wenn Du viel shoppst,  da Du ein 90-tägiges Rückgaberecht hast.
  • Selbst wenn Du nur gelegentlich reist, würde ich Dir aber eher zur Platinum Card raten.
American Express Platinum Card
  • 1 € Umsatz = 1 Membership Punkt
  • Punkte-Turbo 1 € = 1,5 % CB
  • Priority Pass Zugang zu über 1.300 Airport-Lounges für 2 Personen
  • Kostenlose Partnerkarte
  • Umfangreiches Versicherungspaket für Haupt- und Zusatzkarteninhaber
  • Teilnahme an Hotel- und Mietwagen-Partnerprogrammen
  • 200 € Reiseguthaben
  • 200 € Sixt Guthaben
  • 55 € Gebühren pro Monat
  • 2 % Gebühren bei Auslandseinsatz
  • Bruttojahreseinkommen von ca. 65.000 € erforderlich (geht aber auch mit weniger)


 

  • Die Reisekarte schlechthin. Nicht von der hohen Jahresgebühr abschrecken lassen.
  • Die Karte liefert viele Vorteile, welche schnell einen höheren Gegenwert als die Gebühr haben.
  • Partnerkarte möglich.
  • In die Flughafenlounge kann jeweils eine weitere Person mitgenommen werden.
  • In Zeiten von Covid-19 gab es 200 € Bonus für viele gängige Händler.
Hilton Honors Kreditkarte 
  • 1 € Umsatz = 1 Honors-Punkt
  • 1 € Umsatz in Hilton Hotels = 2 Honors-Punkte
  • 10 % Rabatt auf Speisen und Getränke in Hilton Hotels
  • 48 € Jahresgebühren
  • 35 € Jahresgebühr für Reiseversicherungspaket
  • DKB-Cash Konto erforderlich
  • Diese Karte lohnt sich nur für Dich, wenn Du regelmäßig im Hilton nächtigst und auch dort speist.
Miles & More Blue Credit Card 
  • 1 € Umsatz = 0,5 Meilen
  • Avis Preferred Status und bis zu 25 % Preisnachlass
  • Prämienmeilen zubuchbar
  • Prämienmeilen ab 1.500 Meilen für Kreditkartenumsätze p. a. unbegrenzt gültig
  • Mehrfache Meilen bei ausgewählten Partnern
  • 4,58 € Gebühren pro Monat
  • Geringere Grundgebühr im Vergleich mit der M&M Gold Karte, dafür aber auch keine Versicherungen dabei.
  • Wer einmal pro Jahr ins Ausland fliegt und einen Mietwagen nimmt, fährt meiner Meinung nach mit der M&M Gold Karte besser.

Miles & More Gold Credit Card


 

  • Vorteile von M&M Blue
  • Unbegrenzter Meilenschutz
  • Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung
  • Mietwagen-Vollkaskoversicherung
  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • AXA Partners Telemedizin (medizinische Erstberatung per Video Call)
  • 9,16 € Gebühren pro Monat
  • Für Vielflieger durchaus interessant.
  • Da Du die Meilen nicht verlierst, kannst Du dadurch günstig Flüge buchen.

Bei Kreditkarten mit Rückzahlungen über Punktesysteme musst Du abwägen, ob sich die gegebenenfalls hohen Jahresgebühren für Dich lohnen. 

Ich habe beispielsweise die Amex Platinum, da diese mir am meisten Vorteile bietet, da ich viel reise. Da ich z. B. nie im Hilton speise oder nächtige, lohnt sich die Hilton Honors Kreditkarte nicht für mich. 

Cashback-Kreditkarten für bestimmte Händler

Auch die Sparkasse hat eine Kreditkarte mit Cashback, welche Du unter den Namen S-Cashback findest. Allerdings hat jede Sparkasse andere Partnerunternehmen, bei denen Du eine Rückvergütung bekommst, daher können sich die Boni von Region zu Region stark unterscheiden. Ob die Karte für Dich interessant ist, kannst Du also nur herausfinden, wenn Du die Cashback-Optionen Deiner örtlichen Sparkasse mit anderen Karten vergleichst.

Mit der DKB Visa Kreditkarte bekommst Du bis zu 9 % online Cashback bei ausgewählten Partnern. Das funktioniert indem Du über einen speziellen Link einkaufst. Es handelt sich hierbei um ein kleines Cashback-Portal. Ob dies mehr Sinn macht als ein normales Cashback-Portal, musst Du im Einzelfall vorher genau prüfen. Meiner Erfahrung nach lohnt es sich in den meisten Fällen nicht, da andere Cashback-Kreditkarten eine bessere Rückvergütung bieten.

Mit Manchen Kreditkarten erhältst Du sogar Cashback beim Tanken. Für Autofahrer kann sich daher die American Express BMW Kreditkarte lohnen, denn hier bekommst Du 1 % Tankrabatt bei allen gängigen Tankstellen. 

Falls Du gerne und viel reist, kommt eventuell die Hanseatic Bank Gold Visa Kreditkarte für Dich in die engere Auswahl. Bei dieser bekommst Du eine Rückvergütung von 5 % auf Reisen. Einzige Bedingung ist, dass die Reisen über die Plattform von Urlaubsplus gebucht werden müssen. 

Daneben gibt es weitere Vorteile: Neben inkludierten Versicherungen hebst Du mit dieser Karte kostenlos Geld auf der ganzen Welt ab. Du solltest allerdings mindestens 3.000 € im Jahr mit der Kreditkarte ausgeben, damit Du Dir die Jahresgebühr von 35 € sparst.

AnbieterPositives Negatives Fazit
Sparkasse S-Cashback
  • Einfach bei teilnehmenden Händlern mit der Karte bezahlen
  • Cashback-Boni können sich regional stark unterscheiden
  • Nicht alle Sparkassen bieten Kreditkarte
  • Konkrete Höhe der Rückvergütung ist abhängig von der jeweiligen Sparkasse.
  • Du musst im Einzelfall prüfen, ob eine Karte sich lohnt.
American Express BMW Card
  • 1 € Umsatz = 1 Membership Punkt
  • Auslandskrankenschutz inklusive
  • Gutschrift von 1 % auf Tankstellenumsätze (ohne Limit)
  • 20 € Jahresgebühr, ab 4.000 € Jahresumsatz beitragsfrei
  • Lohnt sich nur, wenn man viel tankt, ansonsten lieber die Targo Bank Gold Kreditkarte nehmen.
DKB Visa Karte
  • Keine Gebühren
  • Bis zu 9 % CB bei ausgewählten Partnern
  • Kostenlose Bargeldabhebungen & Zahlungen weltweit
  • Nur in Verbindung mit DKB Girokonto und einem Geldeingang von 900 € monatlich
  • Nur bei Partnern gibt es CB
  • Unbedingt schauen, ob bei den Partnern was für Dich dabei ist. Sonst lohnt sich die Karte nur, um weltweit kostenlos Bargeld abzuheben.
HanseaticBank Visa Gold Card 
  • 5 % Cashback auf Urlaubsplus reisen
  • Gutscheinportal mit bis zu 20% Rabatt
  • Weltweit keine Bargeldabhebungsgebühren
  • Umfassendes Reiseversicherungspaket
  • Auslandsreise-Krankenversicherung
  • 35 € Jahresgebühren, ab 3.000 € Umsatz entfallen diese
  • Wenn Du über die 3.000 € Umsatz im Jahr kommst, dann bietet Dir die Karte relativ viele Extras.
  • Für Cashback lohnt sich diese Karte meiner Meinung nach aber nicht.

Bei Kreditkarten, bei denen Du Cashback bei bestimmten Händlern bekommst, musst Du vorher schauen, ob für Dich interessante Händler dabei sind. Da ich kein Auto habe, tanke ich auch fast nie und daher lohnt sich für mich persönlich die American Express BMW Card nicht. 

Wenn Du aber sehr viel mit dem Auto unterwegs bist, dann kann sich die Gutschrift von 1 % auf Tankstellenumsätze lohnen. 

Was sind die Vorteile von Cashback-Kreditkarten?

Der größte Vorteil von Cashback-Kreditkarten ist natürlich die Rückvergütung. Je mehr Du im Jahr ausgibst, umso mehr bekommst Du zurück. Rechnen wir beispielhaft mal mit 1 % Cashback, so ergeben sich folgende Werte: 

  • 2.400 € Jahresumsatz = 24 € Rückvergütung
  • 10.000 € Jahresumsatz = 100 € Rückvergütung
  • 30.000 € Jahresumsatz = 300 € Rückvergütung

Je nach Anbieter gibt es auch regelmäßige Aktionen, bei denen Du extra Cashback bekommst und sich Deine Cashback-Rate schnell erhöht. 

Kreditkarten mit Meilen können sich vor allem für alle, die gerne reisen, richtig lohnen. Da Du heute bereits für tägliche Einkäufe Meilen gut geschrieben bekommst, ist das Meilen sammeln lukrativ, auch wenn Du nicht viel reist. Die meisten Fluggesellschaften bieten ein immer noch so genanntes Vielfliegerprogramm. In Deutschland ist vor allem Miles and More der Lufthansa sehr beliebt. Die gesammelten Meilen kannst Du direkt für einen Flug einsetzen oder für ein kostenloses Upgrade in die First Class. Je nach Status der Karte gibt es zusätzliche Vorteile, wie ein kostenloser Zugang zu Lounges am Flughafen.

Cashback-Kreditkarten lohnen sich zudem immer, wenn sie nicht mit zusätzlichen Gebühren verbunden sind. Spielen Gebühren eine Rolle, ist das eigene Nutzungsverhalten entscheidend.

Was sind die Nachteile von Cashback-Kreditkarten?

Einen generellen Nachteil gibt es nicht, Du solltest Dich aber mit den genauen Konditionen auseinandersetzen und Dich bewusst für die “richtige” Cashback-Kreditkarte entscheiden: also die Kreditkarte, die zu Deinem Einkaufsverhalten am besten passt

Einige Kreditkarten verlangen eine hohe Grundgebühr, so dass sie sich erst ab einem gewissen Jahresumsatz für Dich lohnen. Bei anderen gibt es nur bei gewissen Händlern Cashback. Wenn Du nicht bei diesen einkaufst, dann solltest Du eine andere Karte in Betracht ziehen. Außerdem sind andere Boni mit in die Überlegung einzubeziehen. 

Es lohnt sich zum Beispiel häufig nicht, auf den Versicherungsschutz zu verzichten, den andere Karten bieten, nur um Cashback zu bekommen. Beachte vor Deiner Entscheidung auch die zusätzlichen Gebühren. 

Teilweise verlangen die Cashback-Kreditkarten Anbieter bei Einsatz der Karte im Ausland eine hohe Gebühr. Bei Teilzahlungen gibt es teilweise auch extrem hohe Zinsen. Diese sollten nicht höher sein als das Cashback, das Du bekommst, damit sich die Karte für Dich lohnt.

Meine Erfahrungen mit Cashback-Kreditkarten

Ich selbst habe mich für die American Express Platinum entschieden. Diese hat zwar eine hohe Jahresgebühr, sie lohnt sich für mich dennoch am meisten. 

Es sind viele Extras in der Kreditkarte enthalten, zum Beispiel verschiedene Versicherungen sowie 200 € Reiseguthaben und 200 € Sixt Guthaben, und ich sammle 1,5 Meilen pro 1 € Umsatz. Wenn Du die Meilen geschickt einlöst, haben sie einen Gegenwert von bis zu 5 Cent. 

Neben der Amex habe ich auch noch die Amazon Visa Kreditkarte. Denn 3 % Cashback auf Amazon Einkäufe nehme ich gerne mit. Ich selbst zahle alle meine Ausgaben mit einer dieser beiden Kreditkarten. Selbst auf meine Mietzahlungen bekomme ich Cashback.

5 Tipps für mehr Cashback

  1. Booster verwenden

    Bei der Amex etwa kannst Du einen sogenannten “Punkteturbo” aktivieren, dazu musst Du einfach kurz die Hotline anrufen. Im Anschluss sammelst Du künftig 1,5 % Cashback pro 1 Euro Umsatz. 

  2. Umsatz generieren

    Zahle so oft es geht im Alltag mit der Kreditkarte, um den Umsatz zu maximieren. Wenn Du zum Beispiel mit Freunden Essen gehst,  einfach die Rechnung mit der Kreditkarte zahlen und sich das Geld von den Freunden wiedergeben lassen. Wenn sich jemand aus der Familie etwas Teures kauft, kannst Du das auch mit der Kreditkarte zahlen und bekommst so eine ordentlich Rückvergütung.

  3. Sämtliche Überweisungen per Kreditkarte tätigen

    Direkte Überweisungen kann man mit Cashback-Kreditkarten nicht tätigen, aber Du kannst beispielsweise eine Revolut Kreditkarte dazwischen schalten. Das ist eine Debit-Kreditkarte, auf welche man Geld aufladen muss. 

    Die Aufladung lässt sich zum Beispiel mit der Amazon Visa Kreditkarte durchführen. Und dann kann man von Revolut ganz einfach und vor allem kostenlos Überweisungen tätigen. Somit erhältst Du nicht nur auf die Miete, sondern auch auf die monatliche Leasinggebühr oder auf die Mitgliedschaft im Fitnessstudio Cashback.

  4. Bargeld abheben

    Bargeld von der Revolut Kreditkarte abheben und diese zuvor mit Deiner Cashback Kreditkarte aufladen. So sammelst Du sogar beim Abheben von Bargeld Cashback. Aber Achtung, dies geht nur bis zu einem Betrag von 200 € pro Monat kostenlos, danach verlangt Revolut eine Gebühr von 2 %.

  5. Kreditkarten-Rechnungen umstellen

    Du kannst Deine Kreditkarten-Rechnungen auch auf manuelle Überweisung umstellen. Dann wird Deine Rechnung nicht automatisch abgebucht, sondern Du musst Rechnungsbeträge manuell überweisen. Ist zwar etwas aufwändiger für Dich, aber dafür wirst du mit extra Cashback belohnt (siehe Punkt 3).

Gibt es noch andere Arten von Cashback?

  • Cashback-Portale

    Diese Plattformen haben verschiede Shops im Portfolio, bei denen es eine meist prozentuale Rückvergütung nach dem Kauf für Dich gibt. Wir haben uns eine Reihe von Portalen angeschaut und die Top 5 Cashback Anbieter zusammmen gestellt. 

  • Mobilfunk- und Internetverträge

    Hier runter fallen Aktionen, bei denen Provider Dir einen Teil der Kosten für Deinen DSL- oder Mobilfunkvertrag erstatten – meist monatlich, manchmal aber auch einmalig.

  • Geld-zurück-Garantien (GzG)

    Bei Geld-zurück-Aktionen bekommst Du im Supermarkt Dein Geld auf bestimmte Aktionsprodukte zurück.

  • Cashback von Herstellern

    Beim Hersteller-Cashback erhältst Du nach dem Kauf von Aktionsware eine Rückvergütung des jeweiligen Herstellers.

Häufige Fragen und Antworten zu Cashback-Kreditkarten

Welches ist die beste Cashback-Kreditkarte?

Die “eine beste Kreditkarte” gibt es nicht. Die beste Karte unterscheidet sich je nach Anwendungsfall. 

Wer viel fliegt, für den lohnt sich beispielsweise die Miles & More Kreditkarte, bei der Du mit jedem Einkauf Meilen sammelst, die Du später in Flüge umtauschen kannst. 

Wer viel bei Amazon einkauft, der sollte sich die Amazon Visa Karte ansehen, welche in Kooperation mit der Landesbank Berlin angeboten wird. Hier sammelst Du bei Bestellungen auf Amazon 3 % Cashback und bei Einkäufen außerhalb von Amazon 0,5 % Cashback. 

Wenn Du viel Geld mit der Kreditkarte ausgibst, dann bekommst Du mit der Targobank Visa Gold Karte das passende Produkt. Mit dieser bekommst Du 1 % Cashback für alle Deine Ausgaben, ohne irgendwelche Bedingungen.

Welche Cashback-Kreditkarte ist kostenlos?

Was hat es mit der Revolut Kreditkarte auf sich?

Was ist der American Express Punkte Turbo?

Weitere Fragen zu Cashback-Kreditkarten?

Das war Dir alles nicht detailliert genug, wir haben in Deinen Augen wichtige Punkte vergessen oder sogar einen Fehler gemacht? Dann zögere nicht, uns zu kontaktieren!