Studienstart leicht gemacht - Darauf sollte man Acht geben

Studienstart Cover

Das Abitur ist geschafft und die Entscheidung für ein Studium ist gefallen – trotzdem steht Ihr Kopf. Mit den ersten Steps in die Ausbildung und ein selbstbestimmtes Leben gehen eine ganze Reihe von Fragen einher:

  1. Wie findet Ihr Eure erste eigene Wohnung?
  2. Was ist beim Mietrecht zu beachten?
  3. Welche Versicherungen braucht ein Student?
  4. Money, money, money – Wie finanziert Ihr das Alles?
  5. Die (Frei)-Zeit darf nicht unter dem Studium leiden – Wie nutzt Ihr Eure Zeit effektiv?
  6. Wie könnt Ihr günstig leben?
  7. Wenig Geld und trotzdem stylisch unterwegs – Wie geht das?

Unser kompakter Studienratgeber möchte Euch dabei helfen, satt, gut versichert und gestylt und mit einem Dach über´m Kopf durch´s Studium zu kommen.

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Download „Studieren geht über Probieren – Der Ratgeber für den Studienstart“

1. Die erste eigene Wohnung

Alleine leben oder in einer WG? – Egal, ob Ihr für das Studium in eine andere Stadt ziehen müsst oder nur beschlossen habt, dass es Zeit ist, Hotel Mama zu verlassen: Diese wichtige Entscheidung steht ganz am Anfang. Seid Ihr eher der Typ, der seinen Freiraum braucht und abends auch mal gerne die Tür hinter sich schließt, um für sich zu sein oder seid Ihr ein Socializer, der schon am frühen Morgen am liebsten ein Smalltalk in der Küche hält und keine Angst vor nicht eingehaltenen Putzplänen hat? Beide Lebenswelten haben Ihre Vor- und Nachteile. Gerade, wenn Ihr neu in einer Stadt seid, erleichtert eine WG den Anschluss an neue Leute und die ungewohnte Umgebung enorm und die Kosten sind in einer gemeinsam genutzten Wohnung oft geringer. Andererseits habt Ihr es mit unterschiedlichen Charakteren zu tun, die auch öfter mal wechseln können und auf die Ihr stets Rücksicht nehmen müsst. In der eigenen Wohnung ist die freie Entfaltung garantiert. Ihr könnt machen, was Ihr wollt und wann Ihr es wollt. Allerdings müsst Ihr auch alles alleine bewältigen, das fängt beim Putzen an und hört beim Bezahlen der Rechnungen auf.

Habt Ihr Euch für eine Variante entschieden, geht es an die Wohnungssuche. Auf speziellen Portalen wie www.immobilienscout24.de, www.immowelt.de oder www.immonet.de könnt Ihr nach der passenden Wohnung Ausschau halten. Speziell für Wohngemeinschaften solltet Ihr einen Blick in den Wohnungsmarkt auf www.studenten-wg.de, www.wg-gesucht.de oder www.wg-suche.de werfen. Auch in speziellen Facebook-Gruppen oder auf www.ebay-kleinanzeigen.de könnt Ihr Glück haben. Hier suchen aktuelle Mieter oft Nachmieter, was für beide Seiten von Vorteil sein kann. Eine weitere und oft kostengünstige Variante sind Studentenwohnheime. Eine gute Übersicht von Wohnheimen geordnet nach Städten findet Ihr auf studium-ratgeber.de.
Ausschlaggebend für Eure Kostenkalkulation bei der Wohnungssuche ist stets die Warmmiete (Grundmiete plus Betriebskosten für Warmwasser, Objektpflege etc.) plus eventuelle Nebenkosten wie Strom, Gas o. Ä. Beachtet auch, dass die Mieten in einzelnen Städten z. T. stark variieren. Am besten Ihr informiert Euch bereits vor dem Beginn Eures Studiums über den Mietspiegel Eures zukünftigen Wohnortes, um die Kosten realistisch einschätzen zu können.

Ihr wollt mehr Input zum Thema Wohnungssuche vor und während des Studiums? – Unser Ratgeber „Studieren geht über Probieren“ versorgt Euch.

2. Mietrecht

Die passende Bleibe ist gefunden und der Mietvertrag soll unterschrieben werden. Besonders, wenn Ihr Euch für eine Wohngemeinschaft entscheidet, gilt es ein paar rechtliche Dinge zu beachten: Wer soll der Hauptmieter werden und wer zahlt die Kaution? Was passiert, wenn Mietschulden entstehen? Wie geht Ihr damit um, wenn Mitbewohner Euch aus der WG haben wollen?

Unser Rechtsexperte und Fachanwalt für Mietrecht Oliver Schöning klärt Euch in unserem Studienratgeber „Studieren geht über Probieren“ im Interview über wichtige Dinge auf, die Ihr im Zusammenhang mit dem Mietrecht als Student wissen müsst.

3. Richtig versichert als Student

Versicherungen sind ein vielschichtiges und – seien wir ehrlich – echt langweiliges Thema. Versichern kann man sich gegen alles und nichts. Damit Ihr nicht den Überblick im Versicherungsdschungel verliert und wisst, welche Versicherung als Student wirklich sinnvoll ist, ein paar Tipps kurz zusammengefasst:

Krankenversicherung für Studenten
: Die einzige echte Pflichtversicherung, die Ihr ein ganzes Leben lang brauchen werdet, ist die Krankenversicherung. Eine Immatrikulation an einer deutschen Hochschule ist in der Regel nur möglich, sofern Ihr eine abgeschlossene Krankenversicherung vorweisen könnt. Für Studenten ergeben sich eine Reihe von Besonderheiten: So könnt Ihr bis zur Vollendung Eures 25. Lebensjahres in die Familienversicherung Eurer gesetzlich versicherten Eltern. Solltet Ihr einem Minijob nachgehen, dürft Ihr monatlich nicht mehr als 450 € verdienen, damit Ihr die Familienversicherung in Anspruch nehmen könnt. Seid Ihr älter als 25 Jahre müsst Ihr Euch freiwillig versichern. Die Krankenkassen bieten spezielle Tarife an, die Ihr bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres oder dem Abschluss des 14. Fachsemesters nutzen könnt. Einen Vergleich einzelner gesetzlicher Krankenversicherungen findet Ihr auf studis-online.de. Wer das nötige Kleingeld besitzt, älter als 30 Jahre ist, mehr als 14 Fachsemester studiert hat oder als Beamtenkind ins Studium geht, für den könnten auch private Krankenversicherungen von Interesse sein. Die Beiträge variieren teils erheblich. Ein Vergleich der Tarife von privaten Krankenversicherungen lohnt sich allemal.

Weitere Insights über notwendige Versicherungen wie Haftpflicht-, Hausrat- und Krankenzusatzversicherungen während des Studentenlebens findet Ihr krokotastisch zusammengefasst in unserem Studentenratgeber „Studieren geht über Probieren“.

4. Und woher nehmt Ihr jetzt die ganze Kohle? – Studienfinanzierung

Bildung ist ein bedingungsloses Grundrecht in unserer Gesellschaft, aber ohne eine solide Finanzierung geht es während des Studiums nicht. Neben den Lebenshaltungs- und Versicherungskosten sind die Studiengebühren ein wichtiger Faktor in Eurer monatlichen Kosten-Berechnung. Nicht in jedem Bundesland müsst Ihr Gebühren bezahlen, eine Übersicht der aktuellen Studiengebühren findet Ihr auf studis-online.de.
Wer nicht das Glück hat über reiche Eltern zu verfügen oder auf eigenen Beinen stehen will, sollte als erstes einen möglichen Anspruch auf die staatliche Studienfinanzierung durch das BAföG abklären. Die verwaltende Behörde beleuchtet auf seiner Webseite ein paar Beispiele für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche, bafoeg-aktuell.de bietet einen praktischen Rechner an, mit dem Ihr ohne großen Aufwand schnell unverbindlich berechnen könnt, ob diese Variante für Euch in Frage kommt. Stehen Eure Chancen gut, findet Ihr alle Antragsformulare auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und könnt direkt online einen Antrag stellen.

Immer wichtiger wird die Finanzierung von Studien über Stipendien. Gerade in den letzten Jahren wurde das Stipendien-System auch von Seiten der Bundesregierung enorm ausgebaut. Wer glaubt, dass ein Stipendium nur über Best-Noten erreichbar ist, hängt einem Irrglauben an. Der Stipendienlotse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung findet das für Euch passende Stipendium mit Hilfe einer Datenbank, verrät hier Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Bewerbung und berät zu weiteren wichtigen Aspekten.
Habt Ihr keinen Erfolg, besteht weiterhin die Möglichkeit einen Kredit aus dem Bildungsprogramm der Bundesregierung aufzunehmen. Dieser wird in Zusammenarbeit mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau und in der Regel an Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen unter bestimmten Voraussetzungen vergeben.

Mo' money, mo' information needed? – „Studieren geht über Probieren“ hält weitere praktische Tipps rund um das Thema Studienfinanzierung für Euch bereit.

5. Nützliche Helfer für ein effektives Zeitmanagement

Wenig Zeit und viel zu tun? – Für einen Digital Native gar kein Problem. Praktische Apps helfen in jeder Lebenssituation eines Studenten weiter. Hier unsere Top 10 Apps, mit denen Ihr garantiert das Maximum aus Eurem Tag holt:
Die Einfälle und Gedanken, die Euch auf Pinterest schlagartig gekommen sind, könnt Ihr anschließend hier mit dem Visual Bookmarking Tool Dragdis übersichtlich und visuell ansprechend festhalten.

Ihr habt noch nicht genug von der Optimierung Eures Alltages? Unser Studentenratgeber „Studieren geht über Probieren“ zeigt, wo Ihr noch ansetzen könnt.

6. Sparen als Student – da geht doch noch was

Wer studiert hat, kennt das: Jeder Euro muss zweimal umgedreht werden, aber gleichzeitig gibt es auch Vieles, was bezahlt werden muss und was Ihr Euch leisten wollt. Ob in der Freizeit oder für das Studium, Sparpotential gibt es überall:

Seid Ihr Empfänger von BAföG, habt Ihr einen gesetzlichen Anspruch auf eine Befreiung des Rundfunkbeitrages (ehemals GEZ-Gebühr). Einen Antrag dazu könnt Ihr ganz einfach online auf der Webseite des Beitragsservice ausfüllen. Alles, was Ihr dafür benötigt, ist ein Nachweis über die Inanspruchnahme von BAföG von Eurem Studentenwerk.

Auch das Reisen birgt großes Sparpotential. Die Deutsche Bahn bietet für Studenten eine vergünstigte BahnCard 25 und 50 für ein Jahr an.
Eine Reihe von Online-Mitfahrzentralen ermöglichen Euch die Mitfahrt in Fahrgemeinschaften zu erheblich günstigeren Preisen: MiFaZ, BesserMitfahren.de, Mitfahrbrett.de und Mitfahren.de.

Bei vielen Banken bekommt Ihr als Student ein kostenloses Girokonto. Hier lohnt sich ein Blick in den kostenlosen Girokonto-Vergleich und unseren Studentenratgeber „Studieren geht über Probieren“.

Das US-amerikanische Unternehmen Amazon bietet in seinem Online-Warenhaus auf www.amazon.de so ziemlich alles an, was ein Student jemals benötigen könnte. Zusätzlich könnt Ihr über eine Amazon Prime Student-Mitgliedschaft eine Reihe von Cloud Computing-Lösungen bei Amazon Drive nutzen, den kostenlosen Versand und Prime Music in Anspruch nehmen und von Amazons Instant Video Service Prime Video profitieren. Und das Beste ist, dass Ihr die Prime Mitgliedschaft als Student ultragünstig bekommt.

Weitere Hinweise für einen kostenoptimierten Studenten-Lifestyle bietet Euch der Ratgeber „Studieren geht über Probieren“.

7. Klamotten kaufen und Geld sparen

Was wäre das Studentenleben ohne den richtigen SWAG? Aber gut aussehen und hochwertige Klamotten tragen, heißt auch meistens, dass Ihr etwas investieren müsst. Das muss aber nicht sein mit unseren praktischen Tipps:

Über das Portal Kleiderkreisel könnt Ihr Eure alten Kleidungsstücke weiterverkaufen und Euch neue Lieblingsteile zu einem guten Preis anschaffen. Positiver Nebeneffekt ist, dass auf diese Weise Euer Kleiderschrank immer gut aufgräumt ist.

Wer zusätzlich bei neuen Accessoires sparen und auch seine kreative Ader ausleben möchte, sollte einen Blick in unseren Studienratgeber werfen, indem Euch das Kreativlabor Berlin zeigt, wie Ihr eine kostengünstige Ankertasche selber herstellt.

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