Otto: Rückbelastungen durch Widerruf Bewertungen - wer noch?

wem ist das noch passiert? Kenne schon ein paar Fälle.
Im Kundenkonto steht eine undefinierte Buchung: "Rückbuchung…Vergütung Warengutschein wird belastet“
Hat man den Betrag schon mit Bestellung verwendet, kommt eine Rechnung (trotz Überweisung des korrekten Betrages nach Lieferung). Da es sich um Sparguthaben handelte, ist weder in mitgeschickter Rechnung noch in Bestellbestätigung belegbar, wie hoch das eingesetzte Sparguthaben war.
Auf Reklamation kommt "Sie haben auf www.otto.de[http://www.otto.de] mehrere Bewertungen abgegeben. Herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Leider kann ich zu keinem der Artikel die passende Rechnung finden. Darum kann ich Ihre Bewertungen nicht veröffentlichen.
Eine Bewertung muss immer mit der Kundennummer erfolgen, mit der der Artikel auch gekauft wurde. Bewertungen, die wir nicht veröffentlichen, werden auch nicht vergütet. Darum wurde Ihnen das eingelöste Sparguthaben am xx.03.2013 wieder im Kundenkonto belastet.
Dabei ist jedoch ein kleiner Fehler passiert und es wurden 12 Euro statt 10 Euro belastet. Diesen Fehler habe ich nun wieder behoben, indem ich Ihnen 2,00 Euro als Guthaben in Ihr Kundenkonto gebucht habe. Ihr Konto weist nun also noch einen offenen Kontostand von 10,58 Euro auf."

Dazu meine Fragen
- wem geht es auch so?
- wie ist die rechtliche Situation für Otto? Schließlich wurde der Artikel unter bestimmten Bedingungen bestellt, geliefert und bezahlt - die Otto im Nachhinein ändert. Es war auch keine Bestellung für ein paar Cents; die Zuzahlung betrug mehr als 5 Euro. Da der Artikel (Wochen später) verschenkt wurde, ist auch keine Rückabwicklung mehr möglich.
- wo steht denn, dass man nur Artikel bewerten darf, die man selbst mit dem gleichen Nutzerkonto direkt bei Otto erworben hat? Stand das schon am Jahresanfang da?

Beliebteste Kommentare

Finde ich gut, dass Otto gegen diese Bewertungstricksereien vorgeht; Bewerten, ohne zu besitzen: das ist ja mindestens manipulativ, wenn nicht Betrug!
Da würde ich an deiner Stelle nicht nach der rechtlichen Situation fragen! Otto hat dir nur ein erschlichenes Guthaben gestrichen... oO

DealOrDie

Bewerten, ohne zu besitzen: das ist ja mindestens manipulativ, wenn nicht Betrug!



Hä? Wo schreibt Tobor denn, dass er die bewerteten Artikel gar nicht besitzt? Er kann sie ja auch in einem anderen Shop gekauft haben. Oder kaufst du selbst alles, was du so im Leben brauchst, bei Otto?

28 Kommentare

Finde ich gut, dass Otto gegen diese Bewertungstricksereien vorgeht; Bewerten, ohne zu besitzen: das ist ja mindestens manipulativ, wenn nicht Betrug!
Da würde ich an deiner Stelle nicht nach der rechtlichen Situation fragen! Otto hat dir nur ein erschlichenes Guthaben gestrichen... oO

DealOrDie

Bewerten, ohne zu besitzen: das ist ja mindestens manipulativ, wenn nicht Betrug!



Hä? Wo schreibt Tobor denn, dass er die bewerteten Artikel gar nicht besitzt? Er kann sie ja auch in einem anderen Shop gekauft haben. Oder kaufst du selbst alles, was du so im Leben brauchst, bei Otto?

Tschibo

Er kann sie ja auch in einem anderen Shop gekauft haben.


Klar doch, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil... oO

Mal abgesehen davon, dass ich persönlich nicht viel davon halte, sich hier rechtlichen Rat zu holen, wird der springende Punkt am Ende doch das sein: was zu damaligen Zeitpunkt stand in den Bedingungen des Programms? Wenn dort stand, dass man die Artikel bei Otto gekauft haben musste, ist es eindeutig. Stand das dort nicht und durfte man nicht davon ausgehen, dass Otto Bewertung und Bestellung bei ihnen verknüpft, ist es zwar verständlich, dass die sich nicht ausbeuten lassen wollen, aber letztendlich deren Fehler.

Tschibo

Er kann sie ja auch in einem anderen Shop gekauft haben.



So extrem brauchst du deine Meinung nun auch gleich wieder nicht ändern. X)

Die Frage war ja lediglich, wem es ähnlich geht und ob Otto irgendwo festgelegt hat, dass man nur Artikel bewerten darf, die man übers gleiche Kundenkonto gekauft hat.
Wenn sie darauf wirklich Wert legen würden, könnten sie das technisch sicher so einstellen, dass man nur das bewerten kann, was man über diesen Account gekauft hat.

l33t

Mal abgesehen davon, dass ich persönlich nicht viel davon halte, sich hier rechtlichen Rat zu holen, wird der springende Punkt am Ende doch das sein: was zu damaligen Zeitpunkt stand in den Bedingungen des Programms? Wenn dort stand, dass man die Artikel bei Otto gekauft haben musste, ist es eindeutig. Stand das dort nicht und durfte man nicht davon ausgehen, dass Otto Bewertung und Bestellung bei ihnen verknüpft, ist es zwar verständlich, dass die sich nicht ausbeuten lassen wollen, aber letztendlich deren Fehler.


Das ist eben die große Frage und wahrscheinlich unmöglich zu beweisen.

Mir wurde bisher nichts abgezogen. Ich habe allerdings auch größtenteils Produkte bewertet, die ich bei Otto bestellt hatte.

DealOrDie

Finde ich gut, dass Otto gegen diese Bewertungstricksereien vorgeht; Bewerten, ohne zu besitzen: das ist ja mindestens manipulativ, wenn nicht Betrug!



lol...hast du jemals daran gedacht, wieviel Otto daran verdient hat? Wenn ein Artikel 50 x 5 Sterne kriegt und sehr gute Texte (obwohl es nur 30% der Leute gekauft haben), dann ist der ANreiz groß, es zu kaufen, weil es eben positive Bewertungen gibt.

Ohne die gefakten Bewertungen hätten weit weniger Leute die Artikel gekauft!

beneschuetz

Ohne die gefakten Bewertungen hätten weit weniger Leute die Artikel gekauft!



Anscheinend sieht es Otto selbst aber anders... oO *LOL*

beneschuetz

Ohne die gefakten Bewertungen hätten weit weniger Leute die Artikel gekauft!



Nee, Otto will nur nix vom Gewinn abgeben. X)

DealOrDie

Finde ich gut, dass Otto gegen diese Bewertungstricksereien vorgeht; Bewerten, ohne zu besitzen: das ist ja mindestens manipulativ, wenn nicht Betrug!


Zusammenhang?

beneschuetz

lol...hast du jemals daran gedacht, wieviel Otto daran verdient hat? Wenn ein Artikel 50 x 5 Sterne kriegt und sehr gute Texte (obwohl es nur 30% der Leute gekauft haben), dann ist der ANreiz groß, es zu kaufen, weil es eben positive Bewertungen gibt.Ohne die gefakten Bewertungen hätten weit weniger Leute die Artikel gekauft!



hast du mal weiter gedacht? Viele Fake Bewertungen werden einfach für irgendwelche Artikel gemacht, die man nicht besitzt und über deren Qualität man nichts weiß. Trotzdem werden sie in die Himmel gelobt. Ein anderer Kunde bestellt jetzt den Artikel, weil er ja ach so toll zu sein scheint. Daheim stellt er aber fest, dass der Artikel schrott ist und die Qualität nicht den Bewertungen entspricht. In der Folge schickt der Kunde den Artikel zurück und beschwert sich vielleicht noch bei Otto über die schlechte Qualität. Otto hat jetzt einen unzufriedenen Kunden und dazu noch die Retourenkosten.
Otto macht hier also Verlust und nicht Gewinn. Daher ist es nur logisch, dass Otto versucht, die Bewertungen zu selektieren

Bo84

Otto macht hier also Verlust und nicht Gewinn. Daher ist es nur logisch, dass Otto versucht, die Bewertungen zu selektieren



Eine reine Vermutung, die nicht stimmen wird.

Wenn sie darauf wirklich Wert legen würden, könnten sie das technisch sicher so einstellen, dass man nur das bewerten kann, was man über diesen Account gekauft hat.


Da die Bewertungen idR ja nicht sofort veröffentlicht werden, sondern zuvor geprüft werden - und auch die Gutschrift für die Bewertungen erst nach einer Woche erfolgt, gehe ich davon aus, dass Otto diese eben auch "geprüft" hat. Auf einige Bewertungen kam auch eine Benachrichtigung, dass die Kritik an die entsprechende Abteilung weitergeleitet wird.
Ja, es waren keine Fake-Bewertungen sondern individuelle, auf den Artikel bezogene - von Artikeln, die ich kenne/hatte oder noch besitze.

@Tobor
Dir sollte nur klar sein, was inzwischen alles zum Otto Konzern gehört (siehe Wikipedia) und womit die ihre Kohle verdienen. Nicht dass du dich irgendwann wunderst, wenn du evtl. bei anderen Shops nicht mehr auf Rechnung bestellen kannst.
wiwo.de/unt…tml

Ich sage nur Quelle, Neckermann, Otto. Alle in einen Sack und ...

Man müsste die Bedingungen der Aktion damals wissen. Nur durch diese kann man sagen, ob die Forderung berechtigt oder nicht ist.

Ohne alles durchzulesen: man kann doch auch was bewerten, was einem nicht gefällt und man daher zurücksendet, das habe ich auch schonmal getan...

mal ehrlich,
otto macht sein geschäft mit einer shopsoftware die sie nicht im griff haben.es wäre ein leichtes nur für gekaufte artikel bewertungen zuzulassen und guthaben zu vergeben.aber nein der kunde bekommt hier wieder den schwarzen peter zugeschoben und wie bei einer trägen behörde können noch wochen später nachforderungen kommen nachdem die rücksendefrist abgelaufen ist. ich würde auf das verrechnete sparguthaben bestehen.

Tschibo

@ToborDir sollte nur klar sein, was inzwischen alles zum Otto Konzern gehört (siehe Wikipedia) und womit die ihre Kohle verdienen. Nicht dass du dich irgendwann wunderst, wenn du evtl. bei anderen Shops nicht mehr auf Rechnung bestellen kannst.http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/otto-group-inkasso-find-ich-gut/8213944.html


solange man bei Ebay, amazon und Co kaufen kann
außerdem betrifft es ja gar nicht meinen Account, sondern den einer anderen Person (zur Zeit ohne Einkommen)

Sind denn die Bewertungen, die du geschrieben hast nicht mehr drin?

Ich hab von allem Screenshots gemacht, damit die mir da nicht ans Bein pinkeln können, weil mir schonmal aufgefallen ist, dass das alles sehr wenig durchsichtig ist und auf der Rechnung auch nix aufgeführt ist.

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