Wir müssen leider draußen bleiben: So wenig willkommen sind deutsche Touristen im Ausland

Berlin, 28. Januar 2021. Wer hätte das gedacht? Deutschland ist ein Problemfall. Seit Wochen schon bekommen wir die Zahl der Corona-Infizierten und -Toten nicht richtig in den Griff, während das Ausland mit Sorge auf uns blickt. Zu spüren bekommen das nun auch alle, die Reisepläne fürs neue Jahr schmieden wollen: Urlaub im Ausland ist aktuell kaum möglich. Selbst Mallorca, Ägypten oder die Türkei sind in weite Ferne gerückt. Das Verbraucherforum mydealz erklärt, wohin wir Deutschen aktuell eigentlich noch reisen können.

 

Die schlechte Nachricht vorweg: Corona hat nicht nur unseren Alltag verändert. Auch Reisen ist aktuell so schwierig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ohne negativen PCR-Test etwa lässt kaum ein Staat mehr Touristen ins Land. Und auch ein negativer Test ist noch lange kein Freibrief für unbeschwerten Urlaub: Je nach Urlaubsziel müssen sich Reisende darauf einstellen, mindestens die ersten Tage ihres Urlaubs in Quarantäne zu verbringen. Und auch nach der Rückkehr müssen sie sich erst einmal für zehn Tage isolieren, bevor der normale Alltag weitergehen kann. Was Reisende beachten müssen und wie sie überhaupt ans Ziel kommen, erklärt das Verbraucherforum mydealz.

 

Reisewarnung für die meisten Urlaubsziele 

 

„Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt“, lautet der Satz, den viele Reisende zurzeit lesen, wenn sie sich auf der Internetseite des Auswärtigen Amts über die Reise- und Sicherheitshinweise für ihr Wunschurlaubsziel informieren. Völlig gleich, ob Ägypten, die Dominikanische Republik, Griechenland, Italien, Spanien oder die Türkei – das Auswärtige Amt warnt aktuell vor Urlaubsreisen zu fast allen Lieblingsreisezielen der Deutschen. 

 

Ausnahmen gibt es nur wenige: Nur bei elf der insgesamt 77 Länder und Regionen, für die mydealz die Reisehinweis recherchiert hat, meldeten das Robert-Koch-Institut (RKI) und Auswärtige Amt keine Bedenken an: Nur in einigen Regionen von Finnland, Griechenland, Norwegen und Österreich, auf Island und Grönland sowie auf Kuba und in Thailand können Deutsche aktuell noch Urlaub machen. Zumindest, wenn es nach dem Auswärtigen Amt geht.

 

Vor Reisen zu allen anderen Urlaubszielen warnen das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Auswärtige Amt. Das heißt zwar nicht, dass wir uns den Urlaub auf Mallorca, Teneriffa, in der Türkei oder Ägypten nun erst einmal abschminken können. Die Reisewarnung des Auswärtigen Amts stellt schließlich kein Reiseverbot dar. Wer zurzeit Urlaub im Ausland machen möchte, muss jedoch an einige Regeln halten. Bei Verstößen drohen je nach Bundesland bis zu 10.000 Euro Strafe. 

 

Seit dem 24. Januar stuft das Bundesinnenministerium andere Staaten in drei verschiedene Kategorien ein: Risikogebiete, Virusvariantengebiete und Hochinzidenzgebiete. 

 

Wer Urlaub in einem Risikogebiet macht, muss sich vor der Rückreise über die Internetseite https://www.einreiseanmeldung.de/#/ anmelden. Nach ihrer Rückkehr müssen sich Reisende für zehn Tage in Quarantäne begeben und sich innerhalb von 48 Stunden auf Corona testen lassen. Nach fünf Tagen besteht die Möglichkeit, erneut einen PCR-Test zu absolvieren. Ist er negativ, dürfen Rückkehrer die Quarantäne verlassen. 

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 Einreisebestimmungen für Urlaubsziele der Kurzstrecke (Klicken zum Vergrößern)

Noch strenger fallen die Regeln für Rückkehrer aus Ländern aus, in denen hochansteckende Mutationen des Corona-Virus aufgetreten sind (Virusvariantengebiet) oder in denen der Inzidenzwert über 200 liegt (Hochinzidenzgebiet). Sie müssen schon bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. An Flughäfen kontrolliert die Polizei Ankommende schon auf dem Weg zur Passkontrolle. An den Grenzen zu allen Nachbarländern finden Schleierfahndung und stichprobenartige Kontrollen statt. Zehn Tage Quarantäne sind für alle Rückkehrer aus Virusvariantengebieten und Hochinzidenzgebieten Pflicht.

 

Als Virusvariantengebiet gelten aktuell Brasilien, Großbritannien, Irland und Südafrika. 24 Länder stuft das RKI als Hochinzidenzgebiet ein. Zu den Hochinzidenzgebieten zählen neben Tschechien als direktem Nachbarland unter anderem beliebte Reiseländer wie Ägypten, Mexiko, Portugal, Spanien, die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate. Eine vollständige Liste findet sich auf der Internetseite https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html.

Auch Deutschland ist ein Risikogebiet

 

Selbst wenn das RKI und Auswärtiges Amt grünes Licht geben oder Reisende die Quarantäne-Zeit nach dem Urlaub im Home-Office verbringen können, ist der Urlaub damit aber noch lange nicht gerettet: Weltweit schotten sich aktuell die meisten Länder ab, um die Pandemie in den Griff zu bekommen und ihr eigenes Gesundheitssystem nicht unnötig zu belasten. Schon seit März 2020 dürfen Deutsche und andere Europäer nicht mehr direkt in die USA einreisen, sondern müssen sich vorher mindestens 14 Tage außerhalb des Schengen-Raums aufhalten.

Dem Vorbild der Amis sind inzwischen viele Staaten gefolgt: Auch in Dänemark und Finnland, auf der Isle of Man, auf Bali, in Israel, Kanada und Katar sowie in Marokko, Tschechien und Ungarn heißt es für Touristen aus Deutschland zurzeit: Wir müssen leider draußen bleiben.

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Einreisebestimmungen für Urlaubsziele der Mittelstrecke (Klicken zum Vergrößern)

Wieder andere Staaten lassen Touristen aus Deutschland nur unter teils harten Bedingungen ins Land: Wer nach Thailand reisen möchte, muss dort beispielsweise erst einmal 14 Tage in Quarantäne gehen und sich während dieser Zeit mehrmals testen lassen. In Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) und Norwegen sind ein PCR-Test bei der Einreise und anschließend zehn Tage Quarantäne Pflicht. Jordanien sieht zusätzlich zum PCR-Test sieben Tage Quarantäne vor. Und Griechenland testet zwar nur stichprobenartig, schickt Neuankömmlinge aber dennoch erst einmal für drei Tage in Quarantäne.

 

Besonders pikant: Türkeireisende benötigen nicht bloß für die Einreise in die Türkei einen negativen PCR-Test, sondern auch für die Rückreise. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein, muss in den meisten Fällen also in der Türkei absolviert werden.

 

Sonderregeln gibt es in Liechtenstein und der Schweiz für Reisende aus Sachsen: Direkt nach der Einreise müssen sie sich in beiden Ländern für zehn Tage in Quarantäne begeben. Um nicht in die „Falle“ zu tappen, sollten Reisende die Hinweise und Bedingungen des Auswärtigen Amts und ihres Urlaubsziels also genau lesen.

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Einreisebestimmungen für Urlaubsziele der Fernstrecke

Von Land zu Land: Das müssen Reisende beachten

 

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Ägypten

 

Vor Reisen nach Ägypten warnen das RKI und das Auswärtige Amt seit dem 15. Juni 2020. Aufgrund der hohen Infektionszahlen gilt Ägypten inzwischen sogar als Hochinzidenzgebiet. Reisen nach Ägypten sind für Touristen dennoch weiterhin möglich. Hotels sind geöffnet. 

Die Reise nach Ägypten ist unter zwei Bedingungen möglich: Höchstens 72 Stunden und bei Einreise über den Flughafen Frankfurt (FRA) höchstens 96 Stunden vor Ankunft müssen Reisende einen negativen PCR-Test absolvieren. Das Ergebnis müssen sie bei der Einreise in englischer oder arabischer Sprache vorweisen. Fehlt der PCR-Test, können Urlauber ihn bei der Einreise nachholen. Bis sie das Ergebnis bekommen, müssen sie sich jedoch in Quarantäne begeben. Zudem müssen Reisende im Flugzeug eine „Gesundheitskarte“ ausfüllen und benötigen ein Visum, das über die Internetseite https://www.visa2egypt.gov.eg und bei der Einreise erhältlich ist.

 

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Bahamas

 

Auch vor Reisen auf die Bahamas warnen das RKI und das Auswärtige Amt seit dem 15. Juni 2020. Auf Urlaub in der Karibik müssen wir Deutschen dennoch nicht verzichten: Die Bahamas halten ihre Grenzen für Touristen geöffnet. Und auch Hotels und Restaurants empfangen ihre Gäste fast wie gewohnt.       

Wer auf den Bahamas Urlaub machen möchte, muss frühestens sieben Tage vor Abreise einen negativen PCR-Test machen. Das Ergebnis müssen Touristen auf der Seite https://travel.gov.bs hochladen und hier ein Gesundheitsvisum („Health Visa“) beantragen. Eine Quarantänepflicht kennen die bahamaischen Behörden nicht.

 

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Belgien

 

Seit dem 30. September 2020 warnen das Auswärtige Amt und RKI vor Reisen nach Belgien. Urlaub in Belgien ist dennoch weiterhin möglich. Die Hotels sind geöffnet. Für die Einreise nach Belgien benötigen Touristen aber einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein sollte. Reisende müssen ihm während des Urlaubs immer mit sich führen. Frühestens 48 Stunden vor ihrer Einreise müssen Touristen auf der Internetseite https://travel.info-coronavirus.be/de/public-health-passenger-locator-form zudem das „Passagier-Lokalisierungsformular“ ausfüllen. 

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Brasilien

 

Schon seit dem 15. Juni 2020 warnen das RKI und das Auswärtige Amt vor Reisen nach Brasilien. Weil hier eine besonders aggressive, hochansteckende Mutation des Corona-Virus aufgetreten ist, gilt Brasilien hier bei uns in Deutschland inzwischen sogar offiziell als Virusvariantengebiet. 

 

Touristen heißen die Brasilianer dennoch willkommen – wenn sie bei der Einreise einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen können. Reisende müssen zudem vor ihrer Anreise eine Gesundheitserklärung auf der Internetseite https://formulario.anvisa.gov.br/ abgeben. Hotels und auch viele Restaurants und Geschäfte haben in Brasilien zumindest eingeschränkt geöffnet.

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Bulgarien

 

Das Auswärtige Amt und das RKI warnen seit dem 1. November 2020 wegen der unverändert hohen Infektionszahlen auch vor Reisen nach Bulgarien. Wer partout am Goldstrand Urlaub machen oder durch Sofia bummeln möchte, kann das dennoch tun: Bulgarien hat seine Grenzen für Touristen aus Deutschland und den übrigen EU-Staaten nicht geschlossen. Reisende müssen weder einen negativen PCR-Test oder Schnelltest vorlegen noch in Quarantäne gehen. Restaurants sind in Bulgarien aber genauso geschlossen wie Bars, Discotheken und Clubs.

 

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Dänemark

 

Dänemark hat seine Grenzen für Touristen geschlossen. Das gilt für das dänische Festland und die Faröer Inseln, für die das RKI und Auswärtiges Amt am 8. November 2020 beziehungsweise am 9. Januar 2021 eine Reisewarnung ausgesprochen haben, genauso wie für Grönland, das bislang kaum von Corona betroffen ist.

 

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Dominikanische Republik

 

Wer auf die seit dem 15. November 2020 geltenden Warnungen des RKI und Auswärtigen Amts pfeift, kann relativ unbeschwert Urlaub in der Dominikanischen Republik machen. Einen negativen PCR-Test müssen Touristen aus Deutschland bei der Einreise nicht vorlegen. Auf der Internetseite https://eticket.migracion.gob.do müssen sie lediglich für die Ein- und Ausreise das entsprechende Formular ausfüllen. Bei Ankunft in der Dominikanischen Republik werden ankommende Touristen stichprobenartig mit einem Schnell-Test getestet. Nur wer „positiv“ ist, muss einen PCR-Test absolvieren und in Quarantäne gehen, bis das Ergebnis vorliegt.

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Finnland

 

In weiten Teilen Finnland ist das Infektionsgeschehen aktuell gering. Ausnahmen sind lediglich die Hauptstadt Helsinki, die zu ihr gehörende Region Uusimaa sowie die Region Varsinais-Suomi: Sie hat das RKI als Risikogebiet eingestuft. Aber auch die übrigen Landesteile bleiben für Touristen aus Deutschland bis auf Weiteres unerreichbar. Finnland hat seine Grenzen für Touristen nämlich geschlossen.

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Frankreich

 

Das RKI hat weite Teile Frankreichs als Risikogebiet eingestuft und das Auswärtige Amt warnt grundsätzlich vor Reisen nach Frankreich. Ausnahmen sind lediglich die Bretagne sowie die Inseln Guadeloupe, La Réunion und Martinique. Möglich ist ein Urlaub bei unseren „Nachbarn“ aber durchaus: Die Hotels sind geöffnet und für den Urlaub im französischen Kernland benötigen Touristen aus Deutschland weder einen negativen PCR-Test noch müssen sie vor Ort in Quarantäne gehen. 

 

Anders sieht das bei den französischen Inseln und Überseegebieten aus. Um Urlaub auf Tahiti, Guadeloupe, La Réunion, Martinique, St. Barthélemy oder St. Martin zu machen, müssen Reisende einen negativen PCR-Test vorweisen. Dieser sollte nicht älter als 72 Stunden sein. Die Behörden auf Korsika akzeptieren alternativ auch einen negativen Schnelltest. Zusätzlich müssen Reisende eine Selbsterklärung zur Symptomfreiheit abgeben.  

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Griechenland

 

Griechenland stand letzten Sommer hoch im Kurs bei deutschen Urlaubern, denn der Urlaub dort war wegen der damals noch niedrigen Infektionszahlen und laxen Einreisebestimmungen recht unbeschwert möglich. Das sieht heute anders aus: Bis auf die Regionen Attika, Nördliche Ägais und Westgriechenland stuft das RKI aktuell die meisten griechischen Regionen als Risikogebiet ein. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in diese Gebiete.          

Urlaub in Griechenland können Touristen aus Deutschland trotzdem machen, wenn sie bei der Einreise einen negativen PCR-Tests vorzeigen können. Das Ergebnis sollte in Englisch und der Test nicht älter als 72 Stunden sein. Zusätzlich müssen alle Ankommenden erst einmal drei Tage in Quarantäne.    

Auch wichtig: Wer nach Griechenland reist, muss ab 24 Stunden vor Einreise das „Passenger Locator Form“ ausfüllen. Das geht online auf der Internetseite https://travel.gov.gr

 

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Großbritannien

 

Großbritannien ist das Sorgenkind Europas. Hier wurde im Dezember eine neue, noch ansteckendere Variante des Corona-Virus entdeckt. Das RKI und Auswärtiges Amt warnen deshalb vor Reisen nach Großbritannien und stufen es als Virusvariantengebiet ein. Ausnahmen sind nur Inseln Guernsey, Alderney und Isle of Man. Und auch die Briten haben die Schotten dicht gemacht: Auf der Isle of Man sind Touristen aktuell nicht willkommen. Und wer Urlaub den Bahamas oder auf Jersey machen möchte, muss frühestens 72 Stunden vor Check-In einen PCR-Test machen.

 

Hinzu kommen teils harte Quarantäne-Regeln: Zehn Tage müssen Touristen in Quarantäne, die im britischen Kernland Urlaub machen möchten (PCR-Test nach fünf Tagen möglich). 14 Tage sind es auf Guernsey und Alderney (PCR-Test nach sieben Tagen möglich). Auch in Gibraltar müssen Touristen für zwei Wochen in Quarantäne. Hier sind PCR-Tests am ersten und fünften Tag der Quarantäne verpflichtend. 

Vor Reisen nach England, Wales, Schottland oder Nordirland oder zu einer der kleineren Inseln müssen sich Reisende online auf der Internetseite https://www.einreiseanmeldung.de anmelden. Für die Bermudas ist eine Reisegenehmigung („Bermuda Travel Authorisation“) nötig. Auch die gibt’s online, auf der Interetseite https://www.gov.bm/coronavirus-travellers

 

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Indonesien

 

Vor Reisen nach Bali und generell nach Indonesien warnt das Auswärtige Amt seitdem das RKI Indonesien am 15. November 2020 als Risikogebiet eingestuft hat. Um die Lage in den Griff zu bekommen, hat Indonesien am 1. Januar auch seine Grenzen für Touristen geschlossen – zunächst zwar nur für 14 Tage. Ob Touristen aus Deutschland in absehbarer Zeit wieder Urlaub auf Bali oder generell in Indonesien machen können, ist aber fraglich.

 

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Irland

 

Irland ist wie auch Großbritannien stark von der Covid19-Pandemie betroffen. Seit dem 9. Januar 2021 gilt Irland als Virusvariantengebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Irland. Ihre Grenzen halten die Iren dennoch für Touristen aus Deutschland geöffnet. Einzige Voraussetzung für die Einreise: Reisende müssen online auf der Internetseite https://www.gov.ie/en/publication/ab900-covid-19-passenger-locator-form/ ein „Public Health Locator Form“ ausfüllen und sich unmittelbar nach Ankunft für 14 Tage in Quarantäne begeben. Nach frühestens fünf Tagen können Touristen einen PCR-Test machen. Ist er negativ, dürfen sie die Quarantäne abbrechen.

 

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Island

 

Island ist seit jeher ein Traumziel vieler Weltenbummler und Abenteurer. Um den durch unzählige Vulkane, Geysire und Thermalquellen geprägten Inselstaat zu erkunden, müssen Reisende aktuell aber einiges in Kauf nehmen. Das RKI hat Island zwar nicht als Risikogebiet eingestuft. Das Auswärtige Amt warnt dennoch vor Reisen nach Island. Grund sind die recht strengen Einreisebedingungen. 

 

Reisende müssen sich vor ihrer Anreise online auf der Internetseite https://visit.covid.is/ registrieren. Quarantäne ist für alle Einreisenden Pflicht. Wie lange sich Touristen isolieren müssen, hängt von ihrer Wahl bei der Einreise ab: Machen sie hier einen PCR-Test, müssen sie nur fünf bis sechs Tage in Quarantäne gehen. Anschließend folgt ein weiterer PCR-Test. Verweigern Einreisende den PCR-Test, dauert die Quarantäne 14 Tage. 

 

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Israel

 

Das Robert-Koch-Institut hat Israel und die Palästinenser-Gebiete schon am 3. Juli 2020 als Risikogebiet eingestuft und das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Israel. Angesichts der unverändert hohen Infektionszahlen hat die israelische Regierung die Grenzen für Touristen geschlossen. Ausnahmen gelten nur für Reisende, die ihren Lebensmittelpunkt in Israel haben. Reisen nach Israel sind damit bis auf Weiteres nicht möglich.

 

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Italien

 

Italien war bereits früh in der Corona-Pandemie ein Risikogebiet mit zahlreichen Corona-Toten und hohen Infektionszahlen. Die Situation im Land ist auch aktuell schwierig. Seit dem 8. November 2020 stuft das RKI Italien wieder als Risikogebiet ein. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Italien. 

 

Ihre Grenzen halten die Italiener dennoch für Touristen aus Deutschland geöffnet. Wer in Italien Urlaub machen möchte, muss allerdings einen negativen PCR-Test oder Schnelltest (beide nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können. Wer keinen negativen Test vorweisen kann, muss sich 14 Tage in Quarantäne begeben. 

Verpflichtend ist das Ausfüllen einer Einreiseerklärung auf der Internetseite https://www.esteri.it/mae/resource/doc/2020/10/modulo_rientro_sintetico_14_10_20.pdf. Eine deutschsprachige Ausfüllhilfe findet sich hier: https://www.esteri.it/mae/it/ministero/normativaonline/decreto-iorestoacasa-domande-frequenti/focus-cittadini-italiani-in-rientro-dall-estero-e-cittadini-stranieri-in-italia.html. Nach ihrer Ankunft müssen sich Reisende zudem beim italienischen Gesundheitsamt melden. 

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Jamaika

 

Schon seit dem 15. Juni 2020 stuft das Robert-Koch-Institut Jamaika als Risikogebiet ein. Wegen der hohen Infektionszahlen warnt auch das Auswärtige Amt vor Reisen in den karibischen Inselstaat. Hartgesottene können in Jamaika dennoch weiterhin Urlaub machen. Ihre Grenzen halten die Jamaikaner für alle Touristen geöffnet, die online auf der Internetseite https://www.visitjamaica.com/travelauthorization/ eine Reisegenehmigung („Travel Authorization“) beantragen. 

 

Einen negativen PCR-Test müssen Touristen aus Deutschland nicht vorweisen. Sie müssen bei der Einreise lediglich die lokale Corona-Warn-App installieren. Quarantäne sehen die jamaikanischen Behörden nicht vor. Reisende ab 65 Jahren oder mit Vorerkrankungen werden zu ihrer eigenen Sicherheit gebeten, sich nur im Hotel aufzuhalten.

 

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Jordanien

 

Die Felsenstadt Petra, der biblische Berg Nebo und die Wüste Wadi Rum mit ihren bizzarren Felsformationen sind nur drei Gründe, nach Jordanien zu reisen. Zwei Gründe, es nicht zu tun, sind hingegen die Einstufung Jordaniens als Risikogebiet (seit dem 7. Oktober 2020) durch das RKI und die Reisewarnung des Auswärtigen Amts. 

 

Wer besonders risikofreudig ist und bei der Einreise einen negativen PCR-Test (nicht älter als fünf Tage) vorweisen kann, ist als Tourist in Jordanien willkommen: Die Grenzen sind für Touristen offen. Und auch Hotels und Restaurants sind genauso wie Geschäfte geöffnet.

 

Einziger Wermutstropfen: Die ersten sieben Tagen nach Ankunft müssen Reisende in Quarantäne verbringen. Vor ihrer Anreise müssen Touristen zudem auf der Internetseite https://www.visitjordan.gov.jo/form/ ein Anmeldeformular ausfüllen. Sie erhalten einen QR-Code, den sie bei der Einreise vorzeigen müssen.

 

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Kanada

 

Neben den USA ist Kanada das Traumziel vieler Reisender. Ihre Urlaubspläne müssen Reisewillige allerdings erst einmal vertagen. Das liegt nicht nur an der Einstufung Kanadas als Risikogebiet (seit dem 15. November 2020) und an der Reisewarnung des Auswärtigen Amts, sondern auch an den Kanadiern selber: Sie haben einen grundsätzlichen Einreisestopp verhängt. Ausgenommen sind nur kanadische Staatsangehörige, Reisende mit permanenter Aufenthaltsgenehmigung sowie deren (engere) Familienmitglieder.

 

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Katar

 

Katar ist nicht bloß das Austragungsland der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 (Eröffnungsspiel: 21. November 2022). Die Reise ins Emirat am Persischen Golf lohnt sich auch schon früher. Wegen der atemberaubenden Wolkenkratzer an der sieben Kilometer langen Strandpromenade „Corniche von Doha“ beispielsweise, wegen des berühmten Markts Souq Waqif oder wegen des bedeutenden Museums für Islamische Kunst in Doha. Auf Reisen nach Katar und in die Hauptstadt Doha müssen Touristen aus Deutschland aber erst einmal verzichten: Katar gilt seit dem 15. Juni 2020 als Risikogebiet und der Flughafen in Doha ist für Touristen geschlossen.

 

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Kroatien

 

Kroatien ist seit Juli 2013 Mitglied der EU, aber dem Schengener Abkommen noch nicht vollständig beigetreten. Wer trotz der Einstufung Kroatiens als Risikogebiet (seit dem 1. November 2020) und trotz Reisewarnung nach Kroatien reist, merkt das schnell: Bei der Einreise müssen Touristen aus Deutschland einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein sollte. Alternativ können Reisende den Test auch bei der Einreise machen. Sie müssen sich dann aber in Quarantäne begeben, bis das Ergebnis vorliegt. 

 

Spätestens bei der Einreise müssen Touristen auch ihre Kontaktdaten für die Zeit des Aufenthalts angeben. Wer sich den Papierkram an der Grenze ersparen möchte, kann die Angaben auch vor der Reise online machen. Das geht über die Internetseite https://entercroatia.mup.hr.  

 

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Kuba

 

Kuba ist bekannt für seine Zigarren, seinen Rum und auch für seine hohen medizinischen Standards. Vor Reisen nach Kuba warnt das Auswärtige Amt zurzeit dennoch, auch wenn das RKI Kuba nicht als Risikogebiet einstuft. Grund sind die strikten Einreisebestimmungen der Kubaner. Touristen müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen können. Pflicht sind auch Angaben zum Gesundheitszustand sowie der Nachweis über eine Reisekrankenversicherung. 

 

Bei Ankunft auf Kuba folgt ein weiterer PCR-Test. Bis zum Vorliegen des Tests müssen Reisende sich in ihrem Hotel oder in einer offiziellen Ferienwohnung („Casa particular“) isolieren. Ist der Test negativ, dürfen sie sich frei bewegen. Ist der Test positiv, folgt die Zwangseinweisung in ein Krankenhaus. Die Kosten müssen die Reisenden zunächst selber tragen und sich von ihrer Reisekrankenversicherung erstatten lassen.

 

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Liechtenstein

 

Reisende aus Sachsen sollten sich aktuell gut überlegen, ob sie Urlaub in Liechtenstein machen möchten. Das Fürstentum hat Sachsen zum Risikogebiet erklärt. Wer aus Sachsen nach Liechtenstein einreist, muss sich deshalb verpflichtend für zehn Tage in Quarantäne begeben. Auch Pflicht für Touristen aus Sachsen ist das Ausfüllen des Formulars „Rückreise aus Risikoländern“. Dieses Formular kann über die Internetadresse https://www.llv.li/files/ag/20200706_ruckreise-aus-risikolandern.pdf abgerufen werden.

 

Touristen aus den übrigen 15 Bundesländern haben es zurzeit vergleichsweise leicht, in Liechtenstein einzuhalten. Sie müssen keinen PCR-Test vorweisen und auch nicht in Quarantäne gehen. Allerdings warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Liechtenstein. Seit dem 24. Oktober 2020 hat das RKI Liechtenstein als Risikogebiet eingestuft.

 

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Luxemburg

 

Auch in Luxemburg ist die Zahl der Corona-Infizierten und Corona-Toten seit Monaten hoch. Schon seit dem 25. September 2020 zählt das RKI Luxemburg zu den Risikogebieten. Das Auswärtige Amt hat eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen. Wer in Luxemburg Urlaub machen möchte, kann dies dennoch tun: Die Grenzen sind offen. Einreisende müssen weder einen negativen PCR-Test vorweisen noch in Quarantäne gehen. Hotels sind in Luxemburg geöffnet. Restaurants, Bars, Theater, Museen und Geschäfte außer Lebensmittelhändlern haben allerdings zu.

 

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Malediven

 

Anders als die Seychellen hat das Robert-Koch-Institut die Malediven wegen der vielen Infektionen als Risikogebiet eingestuft. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen ins Inselparadies. Wer unbedingt auf den Malediven Urlaub machen möchte, kann dies dennoch tun. Neben der Badehose sollten Reisende jedoch auch einen negativen PCR-Test (nicht älter als 96 Stunden) einpacken. 

 

Bei Symptomen und stichprobenartig führen die Grenzbeamten bei der Einreise erneut einen PCR-Test durch. Unmittelbar nach der Ankunft müssen sich auch gesunde Reisende drei Tage in Quarantäne begeben. Pflicht ist es auch, ab 24 Stunden vor Abflug online eine Einreiseerklärung auszufüllen. Das geht über die Internetseite https://imuga.immigration.gov.mv

 

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Malta

 

Seit dem 17. Oktober 2020 zählt das RKI Malta zu den Risikogebieten. Die Zahl der Infektionen ist so hoch, dass das Auswärtige Amt vor Reisen nach Malta warnt. Urlaub auf der Mittelmeerinsel ist dennoch möglich: Hotels und auch Restaurants und Supermärkte sind auf Malta geöffnet. 

Bei der Einreise müssen Touristen einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen. Alternativ können sie ihn bei der Einreise nachholen. Wer den PCR-Test ablehnt, wird für 14 Tage in Quarantäne geschickt.

 

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Marokko

 

Schon am 15. Juni hat das Robert-Koch-Institut Marokko als Risikogebiet eingestuft. Die Infektionszahlen sind so hoch, dass auch das Auswärtige Amt vor Reisen ins nordafrikanische Land warnt. Touristen aus Deutschland sind dort zurzeit ohnehin nicht willkommen: Ein- und ausreisen dürften nur Marokkaner und ihre unmittelbaren Familienangehörigen (Ehepartner, Eltern und Kinder).

 

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Mexiko

 

Mexiko steht aktuell ganz oben auf der Liste vieler Reiselustiger, die den PCR-Test scheuen und auch nicht in Quarantäne gehen möchten. Die Einreise nach Mexiko ist nämlich ohne Weiteres möglich. Bei der Einreise müssen Touristen lediglich einen Fragebogen zur Identifizierung von Risikofaktoren ausfüllen. Getestet werden nur Einreisende, die Symptome zeigen. 

 

Sicher ist es ein Mexiko aber keinesfalls: Schon seit dem 15. Juni 2020 zählt das RKI Mexiko zu den Risikogebieten. Inzwischen zählt Mexiko zudem zu den Hochinzidenzgebieten. Angesichts der hohen Infektionszahlen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Mexiko.

 

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Montenegro

 

Ähnlich wie in den übrigen Balkanländern ist die Zahl der Corona-Toten und -Infizierten auch in Montenegro seit Monaten erschreckend hoch. Schon am 17. Juli 2020 hat das RKI Montenegro als Risikogebiet eingestuft. Inzwischen zählt der Balkanstaat sogar zu den Hochinzidenzgebieten. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Montenegro. Urlaub können Touristen aus Deutschland dort dennoch machen. Hotels, Restaurants und Geschäfte sind geöffnet.

 

Frühestens 72 Stunden vor der Einreise nach Montenegro sollten Touristen einen PCR-Test in Deutschland machen. Nur mit negativem Ergebnis dürfen sie in Montenegro einreisen. Ist der Test positiv oder hatten die Reisenden in der Zwischenzeit Kontakt zu einer infizierten Person, müssen sie sich in Montenegro für 14 Tage in Quarantäne begeben.

 

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Niederlande

 

Seit dem 17. Oktober 2020 gelten die Niederlande als Risikogebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen zu unseren westlichen Nachbarn. Und auch die Niederländer selber lassen Touristen nur unter Auflagen ins Land: Flugreisende müssen einen negativen PCR-Test vorweisen. Sie müssen zudem das Formular „Traveller Public Health Declaration“ ausfüllen. Das Formular wird im Flugzeug verteilt und ist auch online verfügbar auf der Internetseite https://www.government.nl/documents/publications/2020/07/07/information-for-passengers-flying-to-and-from-the-netherlands.

 

Einen negativen PCR-Test benötigen auch alle Reisenden, die sich weiter als dreißig Kilometer ins Landesinnere begeben. Ausgenommen sind einzig Touristen im eigenen PKW oder Wohnmobil. Weil Deutschland in den Niederlanden als Risikogebiet gilt, müssen sich alle deutschen Touristen direkt nach der Ankunft für 14 Tage in Quarantäne begeben. Wichtig zu wissen: Hotels sind zwar geöffnet, ihre Restaurants aber geschlossen. Zimmerservice ist zurzeit untersagt.

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Norwegen

 

Auch in Norwegen grassiert das Corona-Virus weiterhin. Viele Regionen des Landes wie beispielsweise auch die Hauptstadt Oslo gelten hier bei uns in Deutschland als Risikogebiet. Eine positive Ausnahme ist einzig die Region Innlandet: Hier ist das Infektionsgeschehen aktuell so gering, dass das RKI Innlandet zurzeit nicht mehr zu den Risikogebieten zählt. Das Auswärtige Amt warnt vor allen nicht notwendigen Reisen nach Norwegen.

 

Wer möchte, kann dennoch nach Norwegen reisen. Touristen müssen ab 72 Stunden vor der Einreise auf der Internetseite https://www.regjeringen.no/en/topics/koronavirus-covid-19/travel-to-norway/id2791503/ ein Selbsterklärungsformular ausfüllen. Sie erhalten eine Quittung, die sie bei der Einreise vorweisen müssen. 

 

Auch einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) müssen Ankommende bei der Einreise in Norwegen vorweisen können. Unmittelbar nach ihrer Einreise müssen sich Reisende für zehn Tage in Quarantäne begeben.

 

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Österreich

 

In Europa ist die Corona-Pandemie eng mit dem Skiort Ischgl verknüpft. Dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ zufolge, steckten sich weltweit mehr als 11.000 Menschen mit dem tödlichen Corona-Virus an, weil die österreichischen Behörden im März letzten Jahres zu spät reagierten. Inzwischen hat man auch in Österreich dazu gelernt: Hotels, Restaurants sowie Geschäfte außer Lebensmittelläden sind mindestens noch bis zum 3. Februar geschlossen. Einreisen dürfen deutsche Touristen dennoch. Sie müssen sich über die Internetseite https://einreiseanmeldung.de anmelden und direkt nach Ankunft für zehn Tage in Quarantäne begeben. Mit Ausnahme der Regionen Jungholz und Mittelberg/Kleinwalsertal warnt das Auswärtige Amt aufgrund der unverändert hohen Infektionszahlen vor Reisen nach Österreich.

 

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Polen

 

Polen zählt seit dem 24. November zu den Risikogebieten. Das Auswärtige Amt folgt der Einschätzung des RKI und warnt vor Reisen zu unseren östlichen Nachbarn. Dabei sehen die Einreisebeschränkungen der polnischen Regierung recht lax aus: Die Grenzen sind offen und PCR- oder Schnelltests nicht verpflichtend. Nur Touristen, die im eigene PKW anreisen, sind allerdings von der Quarantäne-Pflicht befreit. Alle anderen Reisenden müssen sich gleich nach der Ankunft für zehn Tage isolieren. 

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Portugal

 

Seit dem 8. November 2020 gilt das portugiesische Festland als Risikogebiet, seit dem 29. November gilt dasselbe für die Azoren. Einzig auf Madeira ist das Infektionsgeschehen noch so gering, dass das Auswärtige Amt noch nicht vor Reisen warnt. Urlaub ist in Portugal dennoch möglich. Hotels und auch Restaurants sind geöffnet.    

 

Je nach Region unterscheiden sich auch die Bedingungen, zu denen die portugiesischen Behörden Touristen aus Deutschland einreisen lassen. Um Urlaub auf den Azoren oder auf Madeira machen zu dürfen, müssen Reisende einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen. Auf Madeira kann dieser wahlweise auch bei der Einreise nachgeholt werden. Für die Einreise aufs portugiesische Festland ist hingegen kein Test erforderlich – es sei denn, Urlauber zeigen bei der Einreise Symptome.   

 

Auch die Quarantäne-Vorschriften unterscheiden sich in Portugal von Region zu Region. Wer aufs Festland oder nach Madeira reist, muss nur dann in Quarantäne, wenn der PCR-Test positiv ausfällt. Auf den Azoren genügt hierfür hingegen schon der bloße Kontakt zu einem Infizierten. Das kann beispielsweise ein Sitznachbar im Flugzeug sein.       Reisende müssen auch sonst einiges beachten, wenn sie in Portugal oder auf einer der Inseln Urlaub machen möchten. Während des Flugs aufs portugiesische Festland müssen Touristen eine Reisekarte ausfüllen und abgeben. Vorm Abflug auf die Azoren sollten Touristen einen Online-Fragebogen (Link: https://mysafeazores.com) ausfüllen. Und vor der Reise nach Madeira gilt es, online eine Gesundheitserklärung abzugeben. Das geht über die Internetseite https://madeirasafe.com.

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Schweden

 

Schweden ist in der Corona-Pandemie einen Sonderweg gegangen. Während die meisten anderen Länder der Welt bemüht waren, den Virus einzudämmen, hat Schweden von Beginn an auf eine rasche Verbreitung und Herdenimmunität gesetzt. Die Infektionszahlen in Schweden sind entsprechend hoch. Das RKI stuft Schweden seit dem 15. November 2020 wieder als Risikogebiet ein und das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Schweden.

 

Für Touristen aus Deutschland und den meisten EU-Staaten hält Schweden seine Grenzen offen. Reisende müssen weder einen negativen PCR-Test oder Schnelltest vorweisen noch in Quarantäne gehen. Sie müssen auch keine besonderen Formalitäten erfüllen. Hotels, Restaurants und Geschäfte haben geöffnet. Museen, Freizeitparks und öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken sind hingegen geschlossen.

 

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Schweiz

 

Die Schweiz gilt seit dem 24. Oktober 2020 als Risikogebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die Alpenrepublik. Wer möchte, kann dort dennoch Urlaub machen: Touristen aus Deutschland sind in der Schweiz willkommen und müssen keinen negativen PCR-Test vorweisen oder in Quarantäne gehen. Hotels, Restaurants und Geschäfte haben geöffnet. 

 

Reisende mit Wohnsitz in Sachsen sollten aktuell lieber von einem Urlaub in der Schweiz absehen. Sachsen gilt in der Schweiz als Hochrisikogebiet. Reisende aus Sachsen müssen deshalb gleich nach Einreise für zehn Tage in Quarantäne gehen. Ausnahmen gibt es keine. Zudem sind Touristen aus Sachsen verpflichtet, sich innerhalb von 48 Stunden bei der zuständigen kantonalen Behörde zu melden.

 

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Seychellen

Die Seychellen gelten seit dem 17. Januar als Risikogebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen ins Inselparadies – wegen einer erhöhten Infektionsgefahr und wegen der strikten Einreisebestimmungen.  

Um Urlaub auf den Seychellen zu machen, müssen Touristen aus Deutschland einiges beachten. 48 bis drei Stunden vor der Anreise müssen sie online über die Internetseite https://seychelles.govtas.com eine Reisegenehmigung („Travel Health Authorization“) beantragen. Sie benötigen hierfür das Ergebnis eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden). Zudem müssen sie spätestens bei der Einreise nachweisen, dass sie über eine Unterkunft und eine Reisekrankenversicherung verfügen, die auch eine Erkrankung an Corona abdeckt.

 

In Quarantäne müssen sich Reisende direkt nach der Ankunft begeben. Die Dauer der Quarantäne hängt vom PCR-Test ab, der am elften Tag nach Ankunft durchgeführt wird. Ist er positiv, müssen Reisende in Quarantäne bleiben. Ist der Test negativ, dürfen sich Reisende frei bewegen. Hotels, Restaurants und Geschäfte haben auf den Seychellen übrigens geöffnet.

 

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Serbien

 

Wie alle Balkanländer ist auch Serbien stark von der Corona-Pandemie betroffen. Schon am 15. Juni 2020 hat das RKI Serbien als Risikogebiet eingestuft. Inzwischen zählt der Balkanstaat zu den Hochinzidenzgebieten. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Serbien.

 

Touristen aus Deutschland sind in Serbien willkommen. Bei ihrer Einreise in Serbien müssen Touristen allerdings einen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein sollte. Weitere Regeln gibt es zurzeit nicht. 

 

Hotels haben in Serbien geöffnet. Restaurants, Cafés und Clubs haben werktags geöffnet. Das Gleiche gilt für Shopping-Malls und Geschäfte mit Ausnahme von Lebensmittelläden, die jeden Tag bis 21 Uhr Kunden empfangen.

 

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Slowakei

 

Vor Reisen in die Slowakei warnt das Auswärtige Amt zurzeit. Das RKI zählt die Slowakei seit dem 17. Oktober zu den Risikogebieten. Wer möchte, kann dort dennoch Urlaub machen. Die Grenzen sind für Touristen unter bestimmten Bedingungen geöffnet.

 

Für die Einreise in der Slowakei müssen sich Reisende online über die Internetseite https://korona.gov.sk/en/ehranica/ anmelden. Sie benötigen zudem einen negativen PCR-Test, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein sollte. Fehlt der PCR-Test, müssen sich Reisende für zehn Tage in Quarantäne begeben. Am fünften Tag können sie einen PCR-Test (kostenpflichtig) machen. Ist er negativ, endet die Quarantäne.

 

Wichtig zu beachten: Seit dem 1. Januar dürfen Hotels in der Slowakei keine neuen Gäste mehr aufnehmen. Das Verbot gilt jedoch nicht für Ferienwohnungen. Lebensmittelhändler haben geöffnet. Restaurants und Cafés bieten Speisen und Getränke nur zum Mitnehmen an oder liefern sie.

 

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Slowenien

 

Slowenien gilt in Deutschland als Hochinzidenzgebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Slowenien. Wer dort trotzdem Urlaub machen möchte, kann das tun. Slowenien empfängt unverändert Touristen aus Deutschland.

 

Reisende haben in Slowenien die Wahl: Sie können bei der Einreise einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen oder sich direkt nach der Einreise für zehn Tage in Quarantäne begeben. Entscheiden sie sich für Variante 2 können sie am fünften Tag der Quarantäne einen kostenpflichtigen PCR-Test machen. Ist negativ, dürfen sie sich frei bewegen.

 

Wichtig zu beachten: Hotels und Restaurants sind in Slowenien landesweit geschlossen. Lebensmittelhändler haben jedoch geöffnet.

 

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Spanien

 

Auch in Spanien ist die Zahl der Corona-Infizierten und Corona-Toten groß. Das spanische Festland und die Balearen gelten inzwischen als Hochinzidenzgebet. Die Kanarischen Inseln zählen seit dem 20. Dezember 2020 zu den Risikogebieten. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Spanien und zu den spanischen Inseln.

Wer möchte, kann auch in diesen Tagen in Spanien Urlaub machen. Für die Regionen Andalusien, Aragon, Katalonien und Valencia besteht zwar aktuell ein Ein- und Ausreiseverbot. In alle übrigen Landesteile dürfen Touristen aber einreisen. Hotels und – zeitlich eingeschränkt – auch Restaurants und Geschäfte haben geöffnet. 

 

Vor ihrer Anreise müssen sich Touristen über die Internetseite https://www.spth.gob.es anmelden und bestätigen, dass sie die Gesundheitshinweise gelesen haben. Sie erhalten einen QR-Code, den sie bei der Einreise vorzeigen müssen. Spätestens bei ihrer Ankunft auf den Kanaren müssen Reisende zudem die Corona-Warn-App „Radar COVID“ installieren. 

 

Ein negativer PCR-Test ist für alle Reisen zu den Balearen, Kanaren und aufs spanische Festland Pflicht. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Ausgenommen sind einzig Reisende, die auf dem Landweg nach Spanien kommen  

 

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Thailand

 

Thailand ist eines der wenigen Reiseziele, die das RKI zurzeit nicht als Risikogebiet einstuft. Das Auswärtige Amt warnt zwar nicht vor Reisen nach Thailand, rät aber von ihnen ab. Grund sind die strengen Richtlinien für die Einreise.

 

Touristen benötigen für die Einreise nach Thailand eine Sondergenehmigung: Das „Certificate of Entry“ (COE) können sie online über die Internetseite https://coethailand.mfa.go.th beantragen. Für den Antrag benötigen Reisende zahlreiche Dokumente: 

 

1. eine Kopie ihres Reisepasses, 

2. eine Bestätigung der Reisenkrankenversicherung (Deckungssumme für Covid19-Erkrankung: mind. 100.000 US-Dollar)

3. eine ärztliche Flugtauglichkeitsbescheinigung (beim Check-in nicht älter als 72 Stunden)

4. das Ergebnis eines negativen PCR-Tests (beim Check-in nicht älter als 72 Stunden)

5. eine Kopie des Flugtickets 

6. eine Buchungsbestätigung für ein für die Quarantäne zugelassenes Hotel (mindestens für 14 Tage)

7. eine Gesundheitserklärung („Declaration Form“) – abrufbar unter  https://www.thaigeneralkonsulat.de/de/antragsformulare.html

 

Einmal in Thailand angekommen, müssen sich Touristen gleich nach Ankunft in ihr Hotel und dort in Quarantäne begeben. Die Quarantäne dauert 14 Tage. In dieser Zeit müssen Reisende mehrmals einen PCR-Test absolvieren. Erst wenn auch der letzte Test negativ ist, dürfen sie sich frei bewegen.

 

Zu ähnlichen Bedingungen bietet Thailand seit Anfang Januar auch ein Special Tourist Visa (STV) an. Inhaber des STV dürfen sich neunzig Tage in Thailand aufhalten und das Visum zweimal um jeweils weitere neunzig Tage verlängern.

 

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Tschechien

 

Tschechien gilt in Deutschland seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen zu unseren östlichen Nachbarn. Und diese schotten sich inzwischen auch vor Besuchern aus Deutschland ab: Tschechien unterteilt alle Länder je nach Infektionsgeschehen in drei Kategorien: Grün, Orange und Rot. Deutschland zählt zu letzterer Kategorie. Touristen aus Deutschland dürfen damit bis auf Weiteres nicht in Tschechien einreisen.

 

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Tunesien

 

Pauschalurlauber und Wüstentouristen haben in Tunesien gute Karten: Bei der Einreise in Tunesien müssen sie keinen negativen PCR-Test vorweisen. Alle anderen Touristen hingegen müssen sich schon vor ihrer Reise nach Tunesien um einen PCR-Test kümmern. Dieser darf beim Check-In nicht älter als 72 Stunden sein.

 

Weitere Bedingungen müssen Reisende nicht erfüllen, wenn sie in Tunesien Urlaub machen möchten. Das nordafrikanische Land lebt vom Tourismus und bietet ihnen auch aktuell eine gute Infrastruktur: Hotels sind genauso wie Restaurants und Geschäfte geöffnet. Wegen extrem vieler Infektionen hat die tunesische Regierung einzig die Landkreise Douz Nord und Süd abgeriegelt.

 

Wie bei den meisten anderen Urlaubszielen gestaltet sich die Rückkehr aus Tunesien schwierig: Das RKI hat Tunesien am 7. Oktober 2020 als Risikogebiet eingestuft und das Auswärtige Amt vor Reisen nach Tunesien. Wieder zurück in Deutschland, müssen sich Reisende also für zehn Tage in Quarantäne begeben.

 

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Türkei

 

Auch die Türkei ist stark von der Corona-Pandemie betroffen. Wegen der immer noch hohen Zahl der Corona-Infizierten und Corona-Toten stuft das RKI die Türkei schon seit dem 15. Juni als Risikogebiet ein. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die Türkei – auch wegen der strengen Ein- und Ausreisebedingungen für deutsche Touristen.     

 

Wer in der Türkei Urlaub machen möchte, muss einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen können. Können Reisende keinen negativen PCR-Test vorweisen, müssen sie sich für mindestens sieben Tage in Quarantäne begeben. Am siebten Tag der Quarantäne müssen sie einen PCR-Test absolvieren. Ist dieser Test negativ, können sich Touristen frei im Land bewegen.

 

Besonders heikel: Auch bei der Ausreise müssen Touristen einen negativen PCR-Test vorweisen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Touristen müssen den Test also in der Türkei machen und selber bezahlen. Ist der Test positiv, müssen Infizierte noch in der Türkei in Quarantäne gehen. Die Quarantäne in der Türkei ersetzt nicht die Quarantäne, in die Touristen nach ihrer Ankunft in Deutschland gehen müssen.

 

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Ungarn

 

Das Auswärtige Amt warnt zurzeit aufgrund hoher Infektionszahlen vor Reisen nach Ungarn. Das Land gilt seit dem 1. November 2020 als Risikogebiet. Ungarn selbst hat wieder Grenzkontrollen eingeführt. Einreisen dürfen neben Ungarn nur wenige andere Personengruppen. Leistungssportler, die an Wettbewerben teilnehmen, beispielsweise oder Kulturverantwortliche. Touristen sind in Ungarn zurzeit nicht willkommen. Auf den Urlaub in Ungarn müssen Reisende so zumindest für den Moment verzichten.

 

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USA

 

Schon früh im letzten Jahr haben die USA ihre Grenzen für Touristen aus Deutschland und Europa geschlossen. Am 12. März 2020 verhängte der damalige US-Präsident Donald Trump ein Einreiseverbot für Europäer. Reisen in die USA sind seitdem nur dann möglich, wenn sich Touristen vor ihrer Einreise in die USA mindestens 14 Tage außerhalb Europas aufgehalten haben. 

 

Eine Lockerung der Einreisebestimmungen für Touristen aus Deutschland ist zurzeit nicht in Sicht: Der neue US-Präsident Joe Biden ließ eine Sprecherin am 19. Januar, dem Vortag seiner Amtseinführung, angesichts der Vielzahl an Infektionen und Mutationen erklären, es sei nicht der richtige Zeitpunkt, um Einschränkungen für internationale Reisen aufzuheben.           

Vor Reisen in die USA warnen inzwischen auch das RKI und das Auswärtige Amt: Seit dem 24. Januar gelten die USA als Hochinzidenzgebiet. Wer aus den USA nach Deutschland reist, muss foglich schon bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen können sich anschließend für zehn Tage in Quarantäne begeben.

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Vereinigte Arabische Emirate

 

Die Vereinigte Arabischen Emirate und ganz besonders Dubai und Abu Dhabi sind jedes Jahr das Reiseziel Hunderttausender deutscher Touristen. Auch aktuell können Touristen aus Deutschland in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) Urlaub machen: Die Grenzen sind offen. Das RKI stuft die VAE allerdings seit dem 24. Januar als Hochinzidenzgebiet ein und das Auswärtige Amt warnt auch vor Reisen nach Dubai und Abu Dhabi.

 

Um in den VAE Urlaub machen zu können, müssen Reisende eine Bestätigung ihrer Reisekrankenversicherung und einen negativen PCR-Test vorweisen. Sie können wählen, ob sie den PCR-Test vor oder bei der Einreise machen möchten. Wenn sie den Test noch in Deutschland machen, sollte er beim Check-in nicht älter als 96 Stunden sein. Machen sie den Test erst bei der Einreise, müssen Reisende sich im Hotel isolieren, bis das Ergebnis vorliegt.

 

Für Abu Dhabi gelten noch weitere Regeln. Hier müssen sich alle Reisenden für zehn Tage in Quarantäne begeben. Zusätzlich zum PCR-Test bei der Einreise müssen sie zudem am sechsten Tag der Quarantäne erneut einen PCR-Test machen. Mithilfe eines GPS-Armbands, das jeder Ankommende am Flughafen erhält, kontrollieren die Behörden, ob sich Touristen an die Quarantäne-Vorschriften halten.

 

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Zypern

 

Am 1. November 2020 hat das Robert-Koch-Institut Zypern zum Risikogebiet erklärt. Bis heute hat sich nichts an dieser Einschätzung geändert. Noch immer warnt das Auswärtige Amt aufgrund hoher Infektionszahlen vor Reisen nach Zypern. Wer unbedingt möchte, kann auf der Mittelmeerinsel dennoch Urlaub machen: Die Republik Zypern hält ihre Grenzen für Touristen geöffnet.

 

Um Urlaub auf Zypern zu machen, müssen sich Reisende 24 Stunden vor dem Abflug online auf der Internetseite https://cyprusflightpass.gov.cy registrieren. Sie erhalten einen „Cyprus Flight Pass“, den sie beim Hinflug vorzeigen müssen.

 

Für die Einreise benötigen Reisende zudem einen negativen PCR-Test. Dieser sollte nicht älter als 72 Stunden sein. Zusätzlich messen die zypriotischen Behörden bei der Einreise die Temperatur und bitten Touristen stichprobenartig zum PCR-Test. Wer getestet wird, muss sich solange im Urlaubshotel isolieren, bis ein (negatives) Testergebnis vorliegt.    

 

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Hinweis

Alle oben getätigten Angaben basieren auf Informationen des Auswärtigen Amts und der Behörden der jeweiligen Reiseziele. Stand: 25. Januar 2021. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Bildmaterial

Infografiken zur freien redaktionellen Verwendung können Sie hier herunterladen

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