tag:www.mydealz.de,2005:/press_releases mydealz press releases 2021-04-27T10:15:00+02:00 https://d21buns5ku92am.cloudfront.net/66697/logo/small_square-1617721509.png pr.co 198214 2021-04-27T10:15:00+02:00 2021-04-27T10:15:00+02:00 mydealz setzt auf Non Fungible Tokens: Mit diesem Spiel trifft die Shopping-Community den Nerv ihrer Nutzer

Seit 2014 veranstaltet mydealz die „Flamedeer-Jagd“: Wer fleißig „Flamedeers“ sammelt, gewinnt Preise. Bei der jüngsten Ausgabe (7. bis 13. April) sorgten neben Sachpreisen erstmals auch drei eigens erstellte Non-Fungible-Token (NFT) für Aufsehen.

mydealz setzt auf Non Fungible Tokens: Mit diesem Spiel trifft die Shopping-Community den Nerv ihrer Nutzer

Berlin, 27. April 2021 – Rentiere kennt vermutlich jeder, aber haben Sie schon einmal von „Flamedeers“ gehört? Falls ja, sind Sie vermutlich Mitglied von mydealz, der mit über 1,6 Millionen Mitgliedern größten deutschen Shopping-Community. Seit 2014 veranstalten die Betreiber rund um Gründer und CEO Fabian Spielberger die „Flamedeer-Jagd“: Nutzern werden zufällig so genannte „Flamedeers“ angezeigt. Die Fabelwesen sind ein Mix aus Rentieren (Englisch: Reindeers) und Flammen – dem Symbol für besonders heiße Deals. Wer fleißig „Flamedeers“ sammelt, gewinnt Preise. Bei der jüngsten Ausgabe (7. bis 13. April) sorgten neben Sachpreisen erstmals auch drei eigens erstellte Non-Fungible-Token (NFT) für Aufsehen.

 

1,65 Millionen Verbraucher nutzen die kostenfreie mydealz-App und die mydealz-Plattform in einer durchschnittlichen Woche, um sich über aktuelle Angebote zu informieren. 1,87 Millionen Smart Shopper waren es in den sieben Tagen vom 7. bis zum 13. April. Das Reichweitenplus von 13,3 Prozent war kein Zufall: Zum zwölften Mal hatten die Betreiber zur „Flamedeer-Jagd“ geladen, um sich bei ihren Nutzern für deren Loyalität zu bedanken. Wie gut die Mitglieder der mydealz-Community das Spiel annehmen, zeigen die Zahlen: Die gut 1,6 Millionen registrierten Mitglieder teilten mit 3.895 Deals nicht nur 6,5 Prozent mehr Angebote als in der Woche zuvor, sondern diskutierten diese auch in insgesamt 116.935 Kommentaren (+37,7 Prozent). Die Zahl der von mydealz vermittelten Käufe stieg gegenüber der Vorwoche zeitgleich um 12,4 Prozent.

 

Erstmals zählen NFTs zu den möglichen Gewinnen

 

Ein wesentlicher Grund für den Erfolg, sind die Preise, welche die Nutzer gewinnen können. Insgesamt spendierten die mydealz-Betreiber bei der letzten „Flameeder-Jagd“ ihren Nutzern 666 verschiedene Preise im Gesamtwert von 8.500 Euro.

 

Besonderes Aufsehen unter den meist technik-begeisterten mydealz-Nutzern erzielten diesmal drei eigens erstellte Non-Fungible-Token (NFT), welche die mydealz-Betreiber unter besonders aktiven Nutzern verlosten. Die NFT basieren auf dem ERC1155-Standard, tragen die Namen „Neoflame Genesis Holo“, „Flamememe Genesis Gold“ und „Flamepunch Genesis Silver“ und sind frei handelbar.

 

Weil die mydealz-Betreiber die „Flamedeer-Jagd“ parallel auch in acht weiteren Märkten veranstalteten, erstellten sie mithilfe des Marktplatzes Rarible.com von jedem der drei NFT insgesamt neun Exemplare. Den verursachten CO2-Ausstoß kompensierten sie durch eine Spende an die Non-Profit-Organisation Atmosfair.

 

Bei den NFT handelt es sich um virtuelle kryptografische Güter, die auf der Blockchain basieren. Aufgrund ihrer Einmaligkeit erreichen manche dieser Tokens einen extrem hohen Sammlerwert. Erst am 11. März verkaufte der Künstler „Beeple“ sein als NFT angelegtes Kunstwerk „Everydays: The First 5000 Days“ beim traditionsreichen Londoner Auktionshaus „Christie’s“ für 69 Millionen US-Dollar.

 

Unter den weiteren Preisen fanden sich bei der letzten „Flamedeer-Jagd“ Plüschtiere in „Flameeder“-Form, Gutscheine für Amazon, Media Markt und Zalando, aber auch Sachpreise: Neben fünf „Sony WH-1000XM4“-Kopfhörern und fünf „Philips Hue Play Starter Sets“ brachten die mydealz-Betreiber diesmal auch zwei Exemplare von Sonys „PlayStation 5“ unters Volk, die aufgrund von Lieferengpässen unverändert heiß begehrt ist.

 Einer von drei Non-Fungible-Tokens (NFT), die mydealz-Nutzer gewinnen konnten

„Die Flamedeer-Jagd ist ein Geschenk für unsere Nutzer“

 

„Die Flamedeer-Jagd ist für viele unserer Community-Mitglieder ein echtes Highlight, auf das sie über Wochen hinweg hinfiebern, aber es gibt natürlich auch einige, denen der Trubel etwas zu viel wird“, erklärt mydealz-Gründer Fabian Spielberger. „Wir als Betreiber verstehen die Flamedeer-Jagd als Geschenk für die Community und stecken viel Zeit und Energie in die Vorbereitung und Durchführung des Spiels. Gerade unseren besonders loyalen und aktiven Nutzern möchten wir dabei etwas zurückgeben – mit attraktiven Sachpreisen und besonderen Überraschungen wie nun den Non-Fungible-Token“.

Regelmäßiges Reichweiten- und Engagement-Plus 

 

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass der Erfolg der aktuellen „Flamedeer-Jagd“ nicht einmalig, sondern wiederholbar ist: Mit den letzten fünf Ausgaben ihrer „Flamedeer-Jagd“ verbuchten die mydealz-Betreiber ein durchschnittliches Plus von 30,4 Prozent bei der Zahl ihrer App-Nutzer und Plattform-Besucher.

Noch deutlicher zog über alle Engagement-Wert hinweg die Aktivität der Community an: Jeweils verglichen mit dem Vorzeitraum teilten die mydealz-Mitglieder 34,3 Prozent mehr Angebote und diskutierten diese auch intensiver: Die Zahl der Kommentare stieg im Schnitt um 32,7 Prozent. Zeitgleich wuchs die Community während der letzten fünf „Flamedeer-Jagden“ durchschnittlich um 11.769 neue Nutzer – ein Plus von 67,9 Prozent im Vergleich zum jeweiligen Zeitraum davor.

 

Von der „Flamedeer-Jagd“ profitierten jeweils auch die Händler und Hersteller, deren Angebote die mydealz-Community teilte und diskutierte: Im Schnitt stieg die Zahl der von mydealz vermittelten Käufe während der letzten fünf „Flamedeer-Jagden“ um jeweils 7,8 Prozent Transaktionen.

 

 

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Link zu den Flamedeer-NFT: https://rarible.com/flamedeer-genesis?tab=collectibles

 

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Über mydealz:

 

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. Jeden Monat nutzen 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) die kostenfreie mydealz-App und die mydealz-Plattform im Internet, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen. 

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198189 2021-04-20T10:00:00+02:00 2021-04-20T10:00:00+02:00 Shopping während der Pandemie: Der Online-Handel boomt und doch vermissen Verbraucher das Einkaufserlebnis im Geschäft

Um herauszufinden, wie sich das Kaufverhalten während der Corona-Pandemie entwickelt hat, hat das Verbraucherforum mydealz 2.001 Verbraucher befragt. Die Umfrage zeigt: Bei allen Vor- und Nachteilen schätzen es die Kunden, sowohl online als auch im Laden um die Ecke einzukaufen.

Shopping während der Pandemie: Der Online-Handel boomt und doch vermissen Verbraucher das Einkaufserlebnis im Geschäft

Berlin, 20. April 2021 – Mal eben am Wochenende oder nach Feierabend shoppen – das funktioniert seit über einem Jahr für viele Verbraucher vorwiegend online, sofern es nicht Lebensmittel oder andere Dinge des täglichen Bedarfs betrifft. Um herauszufinden, wie sich das Kaufverhalten während der Corona-Pandemie entwickelt hat, hat das Verbraucherforum mydealz 2.001 Verbraucher befragt.  Die Umfrage zeigt: Bei allen Vor- und Nachteilen schätzen es die Kunden, sowohl online als auch im Laden um die Ecke einkaufen zu können. 

 

Corona hat viel verändert, aber nicht alles: Die Mehrheit der Verbraucher (37 Prozent) gibt an, dass ihre Ausgaben für den normalen Konsum gegenüber der Zeit vor der Pandemie gleichgeblieben sind. Vor allem die Gruppe der 35- bis 44-Jährigen stimmt hier zu (47 Prozent). Den Sparstrumpf haben derweil eher junge Verbraucher unter 18 und Konsumenten über 65 Jahren gezückt: Jeder Vierte der Jungen (25 Prozent) und jeder Dritte der Reiferen (33 Prozent) gibt weniger aus als zuvor. Noch deutlicher gewandelt hat sich indes, wofür die Leute ihr Geld ausgeben: Für Strom (43 Prozent Zustimmung), Lebensmittel (36 Prozent) und Heizung (35 Prozent) geben viele Verbraucher nun mehr aus als noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Dasselbe gilt für Möbel und Deko-Artikel, bei denen insgesamt 18 Prozent der Befragten nun etwas mehr auszugeben.

Dass Mobilität ihren Preis hat zeigt die Tatsache, dass trotz Home Office und Corona-bedingter Kontaktbeschränkungen mehr als jeder Dritte gleich viel für Auto, Bus und Bahn ausgibt. Gesunken sind für die meisten Verbraucher hingegen die Kosten für Reisen (79 Prozent) sowie für Mode und Accessoires (28 Prozent) und auch für Parfum und Kosmetik (20 Prozent).

 

Mehr Online-Käufe, aber der Gang ins Geschäft fehlt

Ein weiteres Ergebnis der mydealz-Umfrage: Die Pandemie verstärkt den Trend zu Online-Einkäufen. Das zeigt sich vor allem bei Modeartikeln (35 Prozent), Consumer Electronics (31 Prozent) und Haushaltsartikeln (29 Prozent). 44 Prozent gehen zurzeit davon aus, dass sie diese Gewohnheit auch nach der Pandemie beibehalten werden. Das korrespondiert mit den genannten Vorteilen, die das Online-Shopping den Verbrauchern beschert: oftmals günstigere Preise und Lieferung nach Hause.

Doch wo viel Licht ist, da ist auch Schatten. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Offerista Group, wonach vier von fünf deutschen Konsumenten (81 Prozent) den Einkauf im stationären Handel vermissen. Die Umfrage von mydealz kennt die Gründe dafür: Wartezeit, Versandkosten und die fehlende Option, die Ware in die Hand zu nehmen, werden von mindestens der Hälfte der Befragten als Nachteile des E-Commerce ins Feld geführt. 54 Prozent betrachten es gar als Vorteil, dass sie mit dem Einkauf im stationären Handel lokale Unternehmen unterstützen – und das bei kleinerer Auswahl und oft höheren Preisen.

Ein weiteres wichtiges Argument ist darüber hinaus die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Partner oder Freunden shoppen zu können (57 Prozent). Außerdem von großer Bedeutung: die persönliche Beratung vor Ort (33 Prozent) und die Wahrnehmung von Produkten, die online vielleicht nicht so leicht entdeckt werden (43 Prozent).

 

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Hinweis zur Umfragemethodik:

Die oben genannten Aussagen sind das Ergebnis einer Umfrage, die das Verbraucherforum mydealz in der Zeit vom 12. März bis zum 15. März 2021 mithilfe des Marktforschungsdiensts unter 2.001 Verbrauchern durchgeführt hat.

 

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Über mydealz:

 

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. Jeden Monat nutzen 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) die kostenfreie mydealz-App und die mydealz-Plattform im Internet, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen. 

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198110 2021-04-13T10:20:00+02:00 2021-04-13T10:20:00+02:00 Schnäppchenjagd als Volkssport? So sparsam sind die Deutschen wirklich

Immer mehr Verbraucher kaufen online ein. Sie schätzen vor allem die Möglichkeit, Preise zu vergleichen. Doch wie "geil" finden wir Deutschen "Geiz" wirklich? Eine mydealz-Umfrage unter 2.001 Konsumenten liefert Antworten.

Schnäppchenjagd als Volkssport? So sparsam sind die Deutschen wirklich

Berlin, 13. April 2021 – Online-Shopping liegt im Trend: Für durchschnittlich 1.000 Euro kauften deutsche Verbraucher vergangenes Jahr pro Kopf ein. Das gab der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Anfang April bekannt. Am Online-Shopping schätzen Verbraucher vor allem die Transparenz.  71,3 Prozent der 2.000 vom Verbraucherforum mydealz Befragten erklärten bei einer Umfrage, online einzukaufen, weil sie dort „die Preise besser vergleichen“ können. Doch wie „geil“ finden deutsche Verbraucher Geiz wirklich? Das wollte mydealz wissen und hat jeweils 2.000 Briten, Franzosen und Deutsche gefragt, wie sehr sie beim Shopping auf den Preis achten.

 

Eines vorweg: Sparen möchte (fast) jeder gerne – und dazu bekennen sich auch die meisten Deutschen. 83,9 Prozent antworteten auf die Frage „Würdest Du Dich selber als Schnäppchenjäger bezeichnen?“ mit einem klaren „Ja“ und nur 6,3 Prozent lehnten die Bezeichnung ab. 

 

Besonders hoch ist der Anteil der selbsterklärten Schnäppchenjäger hierzulande übrigens bei den 25- bis 34-jährigen (86,1 Prozent) und 35- bis 44-jährigen (85,0 Prozent), vergleichsweise niedrig bei Verbrauchern im Alter von 55 bis 64 Jahren (70,3 Prozent). Über alle Altersgruppen hinweg verstehen sich Frauen (85,3 Prozent) eher als Schnäppchenjäger als Männer (84,2 Prozent).

Verglichen mit den Briten und Franzosen liegen die Deutschen damit in der „goldenen Mitte“: 86,7 Prozent der Briten, aber nur 74,9 Prozent der Franzosen halten sich selber für Schnäppchenjäger. 

 

Der Preis ist nur selten der ausschlaggebende Faktor

 

Auch wenn sich viele Verbraucher als Schnäppchenjäger verstehen, machen sie ihren Kauf selten allein vom Preis abhängig. mydealz wollte von den Briten, Franzosen und Deutschen wissen, welcher Faktor für sie den größten Einfluss auf ihre Kaufentscheidung hat: Den Preis nannten dabei nur 21,6 Prozent der Deutschen als KO-Kriterium, während sich Franzosen (33,2 Prozent) und Briten (43,5 Prozent) deutlich preissensibler zeigten.

 

78,4 Prozent der Deutschen achten beim Kauf also auf andere Dinge als nur den Preis: Die Beschaffenheit eines Produkts scheint für viele eine wichtigere Rolle zu spielen. So erklärte gut jeder Sechste (17,3 Prozent) „die Qualität des Produkts“ sei für ihn das entscheidende Kaufkriterium während viele andere Deutsche ihren Kauf von Bewertungen abhängig machen: 13,4 Prozent der von mydealz Befragten erklärten, sich vor allem an Bewertungen anderer Verbraucher zu orientieren, und immerhin noch gut jeder Zehnte (10,9 Prozent) macht seine Kaufentscheidung von Bewertungen in redaktionellen Medien wie Zeitungen und Magazinen abhängig.

 

Noch qualitätsbewusster als deutsche scheinen französische Verbraucher zu sein: Jeder vierte Franzose (25,0 Prozent) orientiert sich an Testurteilen in redaktionellen Medien und 16,3 Prozent an Bewertungen anderer Verbraucher während 15,6 Prozent „die Qualität“ namentlich als wichtigstes Kaufkriterium nennen. Ähnlich sieht die Stimmungslage in Großbritannien aus: Einzig Testberichte in Zeitungen und Magazinen haben „auf der Insel“ wenig Einfluss auf die Kaufentscheidung: Nur 2,7 Prozent der Briten machen ihre Kaufentscheidung von redaktionellen Testberichten als wichtigstem Kriterium abhängig. 18,6 Prozent orientieren sich dafür aber an Bewertungen anderer Verbraucher während 23,1 Prozent pauschal „die Qualität“ als ausschlaggebenden Faktor nennen.

 

„Cross-Border-Shopping“ weit verbreitet

 

Auf der Suche nach Schnäppchen kaufen viele Verbraucher auch gezielt bei ausländischen Online-Shops ein. 84,7 Prozent der Deutschen erklärten bei der mydealz-Umfrage schon einmal etwas bei einem ausländischen Online-Shop bestellt zu haben. Deutsche Verbraucher neigen damit deutlich eher zum „Cross-Border-Shopping“ als Franzosen (82,4 Prozent) oder Briten (76,4 Prozent).

 

In Deutschland haben etwa gleich viele Frauen (88,1 Prozent) wie Männer (88,0 Prozent) schon wenigstens einmal über das Internet bei einem ausländischen Händler bestellt. Die 18- bis 24-jährigen (88,4 Prozent) und 35- bis 44-jährigen (90,2 Prozent) neigen allerdings deutlich stärker zum Auslandskauf als ältere Verbraucher ab 65 Jahren: Nur zwei von drei Senioren (66,7 Prozent) erklärten bei der mydealz-Umfrage, schon einmal bei einem ausländischen Online-Shop eingekauft zu haben.

 

Wirklich regelmäßig bestellen hierzulande aber nur wenige Verbraucher bei einem ausländischen Online-Shop. Fünfmal oder öfter haben nur 14,6 Prozent der Deutschen, aber 20,9 Prozent der Franzosen in den letzten zwölf Monaten etwas im Ausland bestellt, während sich die Briten (13,2 Prozent) wohl auch angesichts des Brexit-Chaos eher zurückgehalten haben.

 

Der Preis ist das häufigste Argument – für und gegen den Auslandskauf 

 

Gründe, im Ausland einzukaufen, haben Verbraucher viele. Auffällig aber ist, dass für sie deutlich öfter der Preis als das Angebot ein Grund sind, im Ausland zu bestellen. Nur 49,4 Prozent der deutschen „Auslandskäufer“ erklärten, der ausländische Online-Shop sei der einzige Händler gewesen, der das Produkt auf Lager hatte. 79,3 Prozent – Mehrfachantworten waren hier möglich – nannten den niedrigeren Preis als Grund für ihre Bestellung.

 

Verglichen mit britischen und französischen sind deutsche Konsumenten keine Ausnahme: Auch für Franzosen war der günstigere Preis (82,6 Prozent) deutlich öfter das ausschlaggebende Argument als das Angebot (44,7 Prozent). Etwas weniger preissensibel zeigten sich britische Konsumenten: Nur 72,6 Prozent von ihnen bestellten im Ausland, um Geld zu sparen. 46,5 Prozent konnten das von ihnen gesuchte Produkt nur bei einem ausländischen Internethändler finden.

 

Vielsagend sind auch die Gründe, weshalb manche Verbraucher bislang vorm Kauf bei einem ausländischen Online-Shop abgesehen haben: 40,3 Prozent erklärten, einfach noch nicht das passende Angebot gefunden zu haben, und 45,9 Prozent fürchten hohe Zollgebühren bei der Einfuhr der bestellten Produkte. Auch Verbraucher, die noch nicht im Ausland bestellt haben, denken also preisbewusst. Die Sorge vor hohen Zollkosten ist angesichts des Brexits übrigens unter britischen Verbrauchern (47,6 Prozent) weiter verbreitet als in Deutschland oder Frankreich (43,9 Prozent).

 

Die meisten Auslandskäufer bestellen Elektronikartikel und in China

 

China ist der Grund, weshalb sich so viele Verbraucher vor hohen Zollgebühren fürchten. Nicht innerhalb der Europäischen Union, sondern in Fernost kaufen die meisten Auslandskäufer nämlich übers Internet ein: Satte 61,6 Prozent der Deutschen, die schon einmal etwas im Ausland gekauft haben, bestellten in China. Großbritannien (33,3 Prozent) folgte auf Rang zwei, die USA (20,7 Prozent) auf Rang drei.

In China bestellen wohl auch deshalb so viele Deutsche, weil bei ihnen Elektronikartikel besonders hoch im Kurs stehen: 50,4 Prozent der Verbraucher, die schon einmal etwas im Ausland bestellt haben, kauften Elektronikartikel. Mode (40,7 Prozent) folgte auf dem zweiten Rang, Haushaltsartikel (21,5 Prozent) auf dem dritten Rang. Spielzeug (17,5 Prozent) und Videospiele (15,9 Prozent) komplettierten die Top-5 der in Deutschland bei Auslandskäufern besonders beliebten Produkte.

Während deutsche Verbraucher ihr Geld also auch in Fernost und Übersee ausgeben, dürfen sich deutsche Internethändler über Zuspruch aus Frankreich freuen: Wenn französische Konsumenten im Ausland bestellen, dann nämlich besonders häufig in Deutschland (51,9 Prozent). Chinesische Online-Shops (19,2 Prozent) liegen in der Gunst unserer westlichen Nachbarn nur auf dem dritten Rang – gleichauf mit spanischen Online-Shops (19,2 Prozent), aber weit hinter britischen Internethändlern (34,9 Prozent). 

 

 

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Hinweis zur Methodik: 

 

Die oben genannten Aussagen sind das Ergebnis einer Umfrage, die das Verbraucherforum mydealz im Zeitraum vom 12. bis zum 15. März 2021 in Deutschland, Frankreich und Großbritannien mithilfe des Marktforschungsdiensts Survey Monkey unter jeweils 2.001 Verbrauchern durchgeführt hat.

 

 

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Über mydealz

 

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. Jeden Monat nutzen 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) die kostenfreie mydealz-App und die mydealz-Plattform im Internet, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen.

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197810 2021-03-30T10:05:00+02:00 2021-03-30T10:05:00+02:00 Ostergeschenke im Ländervergleich: Der Schokohase erfreut sich auch in Corona-Zeiten größter Beliebtheit

Vielen gilt Ostern als Fest, das den Start in den Frühling markiert. Doch auch wenn große Familientreffen ausbleiben müssen, tut das den Geschenken keinen Abbruch. Eine Umfrage des Verbraucherforums mydealz zeigt: Süßigkeiten bleiben das beliebteste Osterpräsent.

Ostergeschenke im Ländervergleich: Der Schokohase erfreut sich auch in Corona-Zeiten größter Beliebtheit

Berlin, 30. März 2021 – Längere Tage, wärmeres Wetter und erwachende Natur: Vielen gilt Ostern als Fest, das den Start in den Frühling markiert. Doch auch wenn große Familientreffen bei uns ebenso wie bei unseren Nachbarn in Frankreich und Großbritannien wegen der Corona-Pandemie und des (Teil-)Lockdowns ausbleiben müssen, tut das den Geschenken keinen Abbruch. Eine Umfrage des Verbraucherforums mydealz zeigt: Süßigkeiten bleiben länderübergreifend das beliebteste Osterpräsent. 

 

Wer andere gern beschenkt, lässt sich das auch unter Pandemie-Bedingungen nicht nehmen: In Deutschland wissen 41 Prozent der Befragten bereits vorab sicher, dass sie ihren Liebsten eine Freude bereiten werden. Während in Großbritannien die Hälfte der Menschen (51 Prozent) Osterpräsente macht, beabsichtigen bei unseren französischen Nachbarn sogar 54 Prozent, ihren Ehepartner zu beschenken. Dabei führt der Schokoladenosterhase die Hitparade der Geschenke länderübergreifend an: Mit 85 Prozent im Vereinigten Königreich, 82 Prozent in Frankreich und hierzulande mit 70 Prozent landet das süße Langohr unangefochten auf dem Spitzenplatz.

 

Kinder und Erwachsene werden zu Ostern verwöhnt

Spielzeug für Kinder wird in Deutschland in beinahe jedem zweiten Fall verschenkt (42 Prozent) und liegt damit deutlich vor Frankreich, wo sich ein Viertel der Kinder (26 Prozent) darüber freuen darf. In Großbritannien verschenken hingegen nur 15 Prozent der Briten Spielzeug. Auch gefärbte Eier sind wieder schwer in Mode: 29 Prozent der Franzosen verschenken an Ostern gefärbte Eier. In Deutschland verschenkt jeder Dritte (33 Prozent) Ostereier. Auf der Insel sieht es wiederum ganz anders aus: Lediglich elf Prozent der Briten stehen auf bunte Schalen mit gelbem Kern.

 

An Ostern verschenken deutlich mehr Deutsche als Briten und Franzosen Blumen: 29 Prozent der Deutschen, aber nur 18 Prozent der Briten und 18 Prozent der Franzosen planen dieses Jahr, Blumen zu verschenken. Auffällig bei der Geschlechterverteilung: In Deutschland sind es vor allem Männer, die ihr florales Herz sprechen lassen: 33 Prozent der Männer, aber nur 23 Prozent der Frauen verschenken vorzugsweise Blumen. Heißer Tipp: Die Schwiegermutter besser nicht vergessen – und sei es nur ein kleiner Strauß, der die Familienbande in Zeiten des Social Distancing festigt.

 

Freude bereiten in unwägbaren Zeiten

Die Umfrage gewährt auch einen Einblick in die Unsicherheit, die die Corona-Pandemie den Verbrauchern beschert. Lediglich ein Drittel der Franzosen plant, dieses Jahr Ostern zu feiern. In Deutschland entscheiden 27 Prozent der Befragten spontan, ob sie etwas zu Ostern verschenken, 31 Prozent schließen das bereits im Vorfeld aus. In Großbritannien sind Ostergeschenke per se nichts Ungewöhnliches: Fast ein Drittel (31 Prozent) der Befragten bereitet auch weniger nahestehenden Personen eine Freude – eine herzliche Geste besonders in diesen Zeiten. Doch egal in welchem Land und wer so freundlich bedacht wird: Die Verbraucher sind gut beraten, sich vorher über die Preise der Produkte zu informieren und Bewertungen zu vergleichen. Unter anderem dafür ist das Verbraucherforum mydealz genau die richtige Adresse.

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Hinweis zur Methodik

Die oben genannten Aussagen sind das Ergebnis einer Umfrage, die das Verbraucherforum mydealz in der Zeit vom 12. März bis zum 15. März 2021 mithilfe des Marktforschungsdiensts unter 2.001 Verbrauchern durchgeführt hat.

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Über mydealz

 

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. Jeden Monat nutzen 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) die kostenfreie mydealz-App und die mydealz-Plattform im Internet, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen. 

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196619 2021-02-18T10:15:00+01:00 2021-02-18T10:15:00+01:00 Preis-Schock beim Online-Shopping: Corona lässt viele Preise steigen!

Wer früher günstig Elektronikartikel kaufen wollte, brauchte nur ein wenig Geduld. Das ist nun anders: Viele Produkte sind zurzeit teurer als noch vor einem Jahr. Das zeigt eine Studie des Verbraucherforums mydealz.

Preis-Schock beim Online-Shopping: Corona lässt viele Preise steigen!

Berlin, 18. Februar 2021. Wer früher günstig Elektronikartikel kaufen wollte, brauchte nur ein wenig Geduld: Schon bald nach dem Verkaufsstart sanken die Preise für Elektronikartikel und viele andere Produkte. Sie veralteten schnell und mit der Nachfrage sank auch ihr Preis. Das ist nun anders: Die Corona-Krise macht sparsamen Verbrauchern einen Strich durch die Rechnung. Viele Produkte sind zurzeit teurer als noch vor einem Jahr. Das zeigt eine Studie des Verbraucherforums mydealz. 

 

„Homeoffice überall da, wo es möglich ist“, fordert die Bundesregierung seit dem 27. Januar. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung verändert den Alltag Tausender Arbeitnehmer und wirkt sich auch auf die Nachfrage aus. Das zeigt sich auch an den Preisen für die Samsung-Mikrowelle „MG23K3515AW“: Noch am 15. Februar 2020 kostete sie im günstigsten Fall 86 Euro. Ein Jahr später, am 15. Februar 2021, betrug der Bestpreis 88 Euro, also 2,3 Prozent mehr.

 

Dass diese Preisentwicklung keine Ausnahme ist, zeigt eine Studie des Verbraucherforums mydealz. Für 550 zufällig ausgewählte Produkte aus 22 Warengruppen haben die Shopping-Experten die Preise vom 15. Februar 2020 und 15. Februar 2021 miteinander verglichen. Mehr als die Hälfte dieser Produkte (283 Produkte, 51,5 Prozent) ist nun teurer als noch vor einem Jahr. 245 Produkte (44,5 Prozent) sind nun preiswerter und 22 Produkte (4,0 Prozent) kosten genauso viel wie vor einem Jahr.

 

Die Corona-Pandemie hat die Märkte aus dem Gleichgewicht gebracht: Wegen des Lockdowns haben Fabriken weltweit weniger produziert. Reedereien haben deshalb Schiffe stillgelegt, um Kosten zu sparen. Die schnell wachsende Nachfrage hat sie jedoch überrascht: Hapag Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen etwa erklärte kurz vor Weihnachten, jede Woche 400.000 Container statt der sonst üblichen 250.000 Container zu benötigen. Die Container fehlen aber noch immer: Häfen leiden an Personalnot, müssen strengere Hygieneregeln beachten und benötigen so deutlich länger, um Schiffe zu beladen und entladen. Die Nachfrage ist so oft größer als das verfügbare Angebot.

 

Die Preise für Filme und Videospiele haben am stärksten angezogen

 

Die Schwächen der globalen Lieferketten bekommen nun auch Verbraucher hier bei uns in Deutschland zu spüren: Im Schnitt sind die 550 Produkte, die die Shopping-Experten von mydealz für ihre Studie zufällig ausgewählt haben, nun 3,1 Prozent teurer als noch vor einem Jahr. Je nach Warengruppe haben sich Preise allerdings unterschiedlich entwickelt: Sie sind nur in acht Warengruppen gesunken, aber in 14 Kategorien gestiegen.

 

Am stärksten angezogen haben die Preise für Videospiele und Filme: Verglichen mit dem Februar 2020 müssen Verbraucher für die gleichen Spiele und Filme nun im Schnitt 20,8 Prozent mehr ausgeben. Um ein knappes Fünftel (19,8 Prozent) sind zeitgleich sind auch die Preise für Besteck, Geschirr und Gläser gestiegen. Beide Preisanstiege dürfen sich darauf zurückführen lassen, dass viele Deutsche nun mehr Zeit zuhause verbringen und die Nachfrage entsprechend angezogen hat. Das gilt auch für Fernseher sowie Drucker und Scanner, die nun im Schnitt 15,5 Prozent beziehungsweise 13,2 Prozent teurer sind als noch vor einem Jahr.

 

Wie sehr auch die Produktion von Mode (10,8 Prozent), Gaming-Komponenten (5,7 Prozent) wie Gamepads oder Joysticks und PC-Zubehör wie Grafikkarten, Mäusen oder Bildschirmen (3,4 Prozent) von Asien abhängig ist, macht der Preisvergleich für diese Warengruppen deutlich: Auch sie sind bedingt durch die Schwierigkeiten in der Seefahrt nun merklich teurer als noch im Februar 2020.

 

Kosmetik, Parfüm und Drogerieartikel deutlich preiswerter

 

Wegen des Lockdowns verbringen viele Deutsche nun den Großteil ihrer Zeit in den eigenen vier Wänden. Der Besuch im Restaurant oder in der Diskothek fällt genauso aus wie das Arbeiten im Büro. Das wirkt sich auch auf die Nachfrage nach Kosmetik, Parfüms und Drogerieartikeln aus. Sie fällt zurzeit deutlich schwächer aus als noch im Februar 2020. In der Folge sind auch die Preise merklich gesunken. Die Preise für Kosmetik und Parfüm gingen im Schnitt um 11,0 Prozent zurück und Drogerieartikel sind nun 8,0 Prozent preiswerter als noch vor einem Jahr.

 

Weil Reisen aktuell kaum möglich sind, sind auch die Preise für Koffer und Taschen gesunken: Sie kosten nun 4,9 Prozent weniger als im Februar 2020. Ähnlich stark sind auch die Preise für Bürobedarf und Schreibwaren (4,4 Prozent) gesunken.

 

Anders als Drucker und Fernseher sind Kameras, Tablets und Smartphones nun preiswerter als im Februar 2020. Kameras sind nun im Schnitt 2,6 Prozent günstiger und die Preise für Tablets sowie Smartphones sind um 2,4 Prozent gesunken. Auf den ersten Blick irritiert das: Auch Smartphones und Kameras werden schließlich in aller Regel in Asien produziert. Wegen des Lockdowns werden Kameras aber aktuell kaum nachgefragt. Sie sind so vergleichsweise preiswert. Und bei Smartphones und Tablets fällt der Preisrückgang mit mageren 2,4 Prozent gering aus: In „normalen“ Zeiten verfallen die Preise für Tablets und Smartphones deutlich schneller. Dass sie im letzten Jahr nur leicht gesunken sind, lässt also durchaus auf Lieferengpässe schließen.

 

Größere Anschaffungen lieber vertagen

 

„Die Märkte sind aus dem Gleichgewicht geraten, denn das Verhältnis von Angebot und Nachfrage stimmt nicht mehr. Verbraucher merken das vor allem beim Einkaufen: Während neue Produkte wie die Playstation 5 noch gar nicht in nennenswerter Menge erhältlich sind, steigen selbst die Preise für Waren, die schon ein Jahr oder länger im Verkauf sind“, erklärt Fabian Spielberger. Der Gründer und Geschäftsführer von mydealz rät Verbrauchern, sich vor dem Kauf ein Bild zu machen, wie sich die Preise entwickeln, und größere Anschaffungen lieber zu vertagen. 

 

„Mit dem Beginn des Sommers dürfte sich die Lage wieder entspannen“, prognostiziert Fabian Spielberger. „Dann nämlich hat sich der Container-Engpass in der Frachtschifffahrt gelöst und Waren können nicht nur schneller, sondern auch preiswerter importiert werden. Dies dürfte direkte Auswirkungen auf das verfügbare Angebot und damit auf den Preis haben.“

 

 

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Hinweis zur Methodik: 

 

Für die Studie haben die Shopping-Experten von mydealz analysiert, zu welchen Preisen Verbraucher 550 zufällig ausgewählte Produkte aus 22 Warengruppen am 15. Februar 2020 und 15. Februar 2021 online kaufen konnten. Berücksichtigt haben sie hierbei die tagesaktuellen Bestpreise, also die Preise, zu denen Verbraucher das jeweilige Produkt im günstigsten Fall im Internet kaufen konnten. Ein Datenblatt zur Studie finden Sie hier: https://mdz.me/coronapreise

 

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Über mydealz:

 

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) nutzen die mydealz-App und mydealz-Plattform jeden Monat, um Angebote zu teilen und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen.

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195994 2021-02-09T10:10:00+01:00 2021-02-09T10:10:00+01:00 „Keinen Schmuck, bitte!“ Umfrage zeigt: Jeder Zweite wünscht sich ein persönliches Geschenk zum Valentinstag

Frühstück am Bett, ein Strauß Rosen oder edle Schokolade: Dies sind typische Geschenke, mit denen Verliebte den Valentinstag feiern. Und da der 14. Februar in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, haben die meisten mehr Zeit, den Tag der Liebe zu etwas ganz Besonderem zu machen. Welche Geschenke hierbei besonders punkten, hat das Verbraucherforum mydealz jetzt in einer Umfrage herausgefunden.

„Keinen Schmuck, bitte!“ Umfrage zeigt: Jeder Zweite wünscht sich ein persönliches Geschenk zum Valentinstag

Berlin, 9. Februar 2021 – Frühstück am Bett, ein Strauß Rosen oder edle Schokolade: Dies sind typische Geschenke, mit denen Verliebte den Valentinstag feiern. Und da der 14. Februar in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, haben die meisten mehr Zeit, den Tag der Liebe zu etwas ganz Besonderem zu machen. Welche Geschenke hierbei besonders punkten, hat das Verbraucherforum mydealz jetzt in einer Umfrage herausgefunden.

 

Selbstgemachtes beliebter als teurer Schmuck

 

Laut einer Studie des Handelsverbands Deutschland (HDE) verschafft der Valentinstag dem Einzelhandel in Deutschland zusätzliche Umsätze in Höhe von einer Milliarde Euro. Blumen, ein Restaurantgutschein oder Lebensmittel werden dabei am häufigsten gekauft. Doch welche Präsente kommen eigentlich am besten an? Die mydealz-Umfrage zeigt: Im Durchschnitt würden sich die meisten Deutschen über etwas freuen, das sie sich schon seit ein paar Monaten wünschen und ihr Partner nun heimlich für sie gekauft hatFrauen beglückt dabei vor allem etwas Persönliches, etwa ein Brief oder ein handgemachtes Geschenk. Jede zweite Frau wünscht sich Selbstgemachtes. Vorsicht ist hingegen bei Schmuck geboten: Im Durchschnitt würden sich nur neun Prozent der von mydealz Befragten über Ringe, Halsketten, Armbänder oder ähnliches am meisten freuen. Ganze 68 Prozent sagen in diesem Zusammenhang, dass der Preis eines Geschenks für sie keinen Einfluss darauf hat, ob sie sich über ein Geschenk freuen oder nicht.

 

Teenager schenken besonders häufig

 

Doch wer schenkt eigentlich überhaupt etwas zum Valentinstag? Auch hier kommt die Umfrage zu einem spannenden Ergebnis: Es sind vor allem die Jüngeren, die sich Gedanken über den Tag der Liebe machen. 100 Prozent der unter 18-jährigen machen ihrem Partner demnach am 14. Februar mit einem Geschenk eine Freude. Mit abnehmendem Alter sinkt diese Zahl dann kontinuierlich. Von den über 65-jährigen beschenken nur noch jeder Dritte seinen Partner. Das mag auch daran liegen, dass der Valentinstag aus den USA kommt und hier bei uns erst seit ein paar Jahren an Bedeutung gewinnt. So gibt die Hälfte der in Deutschland Befragten an, den Valentinstag gar nicht zu feiern. Der Grund dafür ist laut Umfrage eindeutig: 93 Prozent benötigen keinen besonderen Anlass, um ihrem Partner ein Geschenk zu machen.

 

Rabatte beliebt

 

Den meisten Befragten macht es zudem nichts aus, wenn ihr Geschenk mit einem Rabatt gekauft wurde. Jeder Fünfte fragt sogar nach, wie der Partner den Rabatt bekommen hat, um dann beim nächsten eigenen Einkauf auch sparen zu können. Trotz Corona-Lockdowns lässt sich also auch 2021 ein schönes – und gar nicht so teures – Geschenk für den Liebsten oder die Liebste finden.

 

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Hinweis zur Methodik:

 

Die obenstehenden Aussagen sind das Ergebnis einer Umfrage, die das Verbraucherforum mydealz in der Zeit vom 15. bis zum 18. Januar 2021 mithilfe des Marktforschungsdiensts Survey Monkey unter 2.104 Verbrauchern durchgeführt hat. Die Ergebnisse der Umfrage können Sie hier einsehen: https://mdz.me/valentinstagsumfrage2021.

 

Über mydealz:

 

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) nutzen mydealz jeden Monat, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen. 

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196296 2021-02-04T10:15:00+01:00 2021-02-04T10:15:00+01:00 Enthüllt: Mit diesem simplen Trick sparen Schnäppchenjäger bei Amazon bares Geld

25,9 Milliarden Euro setzte Amazon 2020 in Deutschland um. Was kaum einer weiß: Mit einem simplen Trick können Amazon-Kunden bares Geld sparen. Was sie tun müssen und wieviel sie sparen können, erklärt das Verbraucherforum mydealz.

Mit diesem simplen Trick sparen Schnäppchenjäger bei Amazon bares Geld

Berlin, 4. Februar 2021. Amazon kennt jeder. 25,9 Milliarden Euro setzte der 1994 von Jeff Bezos gegründete Handelsriese 2020 allein in Deutschland um. So viel Umsatz machte kein anderer Händler. Was kaum jemand weiß: Mit einem simplen Trick können Amazon-Kunden beim Kauf von jedem zweiten Produkt bares Geld sparen. Was sie tun müssen und wieviel sie sparen können, erklärt das Verbraucherforum mydealz.

 

Was haben ein Verbandskasten fürs Auto, eine Handtasche von Tommy Hilifiger, ein sechzigteiliges Besteckset von Zwilling, After-Shave von Davidoff und ein Gaming-Headset von Razer gemeinsam? Alle Produkte bietet Amazon in Deutschland an und alle Produkte können Verbraucher günstiger auf einem anderen als dem deutschen Amazon-Marktplatz kaufen. Beim spanischen Amazon kosten 125 ml "Davidoff Cool Water After Shave Splash" beispielsweise nur glatte 17 Euro statt 26,95 Euro. Beim französischen Amazon können Verbraucher das Besteckset der Marke Zwilling für 104,99 Euro statt 155,55 Euro kaufen. Und wer die Tommy Hilfiger Damen-Handtasche „Honey Med Tote“ beim britischen statt beim deutschen Amazon bestellt, zahlt statt 146,36 Euro sogar nur 105,25 Euro.

 

Dass diese Preisunterschiede keine Ausnahme sind, zeigt eine Studie, die das Verbraucherforum mydealz durchgeführt hat. Die Shopping-Experten haben hierfür Ende Januar 1.000 Produkte unter die Lupe genommen, die beim deutschen Amazon in fünfzig verschiedenen Warengruppen jeweils die Top-20 der Bestseller-Listen bildeten. 903 dieser Produkte konnten die mydealz-Betreiber auch in mindestens einem anderen Land Europas kaufen. Mehr als die Hälfte dieser Produkte (52,8 Prozent) waren im Ausland günstiger als in Deutschland. Wer beim Online-Shopping auch international die Preise vergleicht, kann also bares Geld sparen.

 

Die ASIN hilft, im Ausland Schnäppchen zu finden

 

Wie genau aber können Verbraucher im Ausland echte Schnäppchen finden und weshalb unterscheiden sich die Preise auch innerhalb Europas so stark voneinander? Beide Fragen lassen sich recht leicht beantworten: Die Preise sind immer das Ergebnis von Angebot und Nachfrage. Zwilling ist zum Beispiel eine Marke aus Solingen bei Düsseldorf und bei uns in Deutschland bekannter als in Frankreich. Deshalb ist in Deutschland auch die Nachfrage höher und Amazon kann das Besteckset hier bei uns teurer verkaufen als über seine französischen Plattform. 

 

Ähnlich wirken sich Angebot und Nachfrage auf die Preise aller anderen Produkte aus. Weil die Marktsituation von Land zu Land verschieden ist, unterscheiden sich auch die Preise, zu denen Amazon bestimmte Produkte verkaufen kann. Und weil sich selbst innerhalb Europas oft auch die Vorlieben und Konsumtrends unterscheiden, sind viele bei uns beliebte Produkte im Ausland preiswerter.

 

Am leichtesten lassen sich Preise übrigens mithilfe der Amazon Standard Identification Number (kurz: ASIN) vergleichen. Jedes Produkt, das Amazon anbietet, hat eine eindeutige ASIN. In Deutschland zeigt Amazon die ASIN auf der Produktdetailseite im Absatz „Produktinformation“ an. Mithilfe der ASIN können Verbraucher das Produkt ganz einfach auch bei einem ausländischen Amazon-Ableger finden. Sie müssen hierfür lediglich die ASIN in die Suchmaske eingeben und die „Enter“-Taste auf ihrer Tastatur drücken.

 

Amazon-Plattformen sind weltweit gleich aufgebaut

 

Auch ohne Französisch, Spanisch oder Italienisch sprechen zu können, können Verbraucher recht leicht, in einem anderen Land bei Amazon bestellen: Weltweit hat Amazon die Menüführung und auch den Bestellprozess nämlich gleich aufgebaut. Wer häufiger bei Amazon in Deutschland bestellt, findet sich so auch recht leicht bei einem der ausländischen Amazon-Pendants zurecht. 

 

Um ganz sicher zu gehen, können Verbraucher den Browser „Google Chrome“ nutzen. Dieser Browser wird vom Suchmaschinenkonzern Google angeboten und ist standardmäßig mit der Erweiterung „Google Translate“ ausgestattet. Mit „Google Translate“ können Nutzer fremdsprachige Internetseiten mit nur einem Mausklick ins Deutsche übersetzen und so ohne jedes Sprachhindernisse im Ausland bei Amazon bestellen.

 

Trotz Auslands-Bestellung kommt das Päckchen oft aus einem deutschen Lager

 

Neu anmelden müssen sich Verbraucher übrigens nicht, wenn sie beispielsweise in Frankreich bei Amazon bestellen möchten: Wenn sie schon in Deutschland bei Amazon registriert sind, können sie sich mit ihrer E-Mailadresse und ihrem Passwort auch ganz einfach bei jeder anderen Amazon-Plattform anmelden. Nur ihre Bankverbindung oder Kreditkartendaten müssen sie bei der ersten Bestellung auf einer anderen Amazon-Plattform neu eingeben.

 

Prime-Kunden müssen allerdings eine bittere Pille schlucken: Ihre Statusvorteile gelten nicht im Ausland. Versandkostenfrei können auch Prime-Kunden also nicht auf einer ausländischen Amazon-Plattform bestellen. Bei der Lieferzeit müssen sie allerdings keine großen Abstriche machen: Sofern vorrätig, verschickt Amazon bestellte Produkte aus dem Lager, das am nächsten zur Lieferanschrift liegt. Wer in Deutschland wohnt und im Ausland bestellt, erhält sein Päckchen also sehr wahrscheinlich aus einem Lager in Deutschland. Probleme mit dem Zoll lassen sich hierdurch auch bei Bestellungen beim britischen Amazon meist vermeiden.

 

Vor allem Mode ist im Ausland günstiger

 

Blind drauflos shoppen sollten Verbraucher allerdings nicht. Die Gefahr, enttäuscht zu werden, ist groß. Tatsächlich nämlich warten auch bei Amazon im Ausland nicht nur Schnäppchen. In manchen Warengruppen fanden die Shopping-Experten von mydealz bei ihrer Studie so gut wie keine Auslands-Schnäppchen. In anderen Warengruppen hingegen war die Schnäppchendichte vergleichsweise groß. 

 

Einen Blick ins Ausland sollten Verbraucher vor allem dann werfen, wenn sie Damen-Jacken oder Drucker und Scanner kaufen möchten. In beiden Warengruppen war die „Schnäppchendichte“ extrem hoch: Jeweils 84,2 Prozent aller Damenjacken sowie Drucker und Scanner waren bei der Stichprobe im Ausland preiswerter als in Deutschland. Bei Damenjacken betrug die durchschnittliche Ersparnis 12,6 Prozent (17,53 Euro), bei Druckern und Scannern sogar 18,1 Prozent (15,38 Euro).

In etwa acht von zehn Fällen verkaufte Amazon auch Damenhosen (80,0 Prozent), Pullover für Herren (79,0 Prozent) und Jacken für Kinder sowie Sportartikel (beide: 77,8 Prozent) über seine ausländischen Plattformen zu günstigeren Preisen als über seine deutsche Seite. Im Ausland konnten die Shopping-Experten von mydealz auch drei von vier Handtaschen und Schuhen für Kinder zu vergleichsweisen niedrigen Preisen kaufen.

 

Insgesamt zeichneten sich 25 der fünfzig Warengruppen dadurch aus, dass Amazon mehr als die Hälfte der Produkte über seine ausländischen Plattformen zu niedrigeren Preisen als in Deutschland verkaufte. Vor allem für Modefans kann sich der Einkauf im Ausland lohnen: 15 der 25 Warengruppen sind dem Bereich „Mode“ zuzuordnen. Und auch viele Technikprodukte wie die oben schon erwähnten Drucker und Scanner oder beispielsweise auch Gaming-Komponenten (66,7 Prozent), Smartphones (64,3 Prozent), Küchen- und Haushaltsgeräte (63,2 Prozent) oder Tablet-PCs (61,5 Prozent) sind im Ausland meist preiswerter als hierzulande. 

Software, Schreibwaren und Babyartikel in Deutschland günstiger

 

Die Jagd nach Auslands-Schnäppchen dürfte Verbraucher bei zwanzig der 25 Warengruppen stark an die sprichwörtliche Suche nach der Stricknadel im Heuhaufen erinnern. Allen voran Software sowie Bürobedarf und Schreibwaren (jeweils: 83,3 Prozent) sind in Deutschland meitens preiswerter als im Ausland. Das Gleiche trifft auch auf Babyartikel (80,0 Prozent) sowie Haustierbedarf (77,8 Prozent):  Bei Produkten aus diesen Warengruppen müssen Verbraucher Glück haben, um sie bei einem der ausländischen Amazons preiswerter als in Deutschland zu kaufen.

 

Große Hoffnungen auf ein Auslandsschnäppchen sollten sich Verbraucher auch nicht machen, wenn sie auf der Suche nach preiswerten Filmen oder nach günstigem Heimwerkerbedarf sind: Jeweils zwei von drei Produkten aus diesen Warengruppen verkaufte Amazon in Deutschland zu niedrigeren Preisen als in Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden und Spanien.

Hier bei uns können Verbraucher unter anderem auch Drogerieartikel (64,7 Prozent), Spielzeug, Make-up (jeweils 63,2 Prozent), Smart-Home-Produkte (61,1 Prozent) sowie Spirituosen oder Videospiele und -konsolen (56,3 Prozent) meist günstiger bestellen als im Ausland. 

 

Das heißt nicht, dass Verbraucher im Ausland keine Schnäppchen aus den oben genannten Warengruppen finden können. Die Chancen stehen bloß nicht allzu gut, auf einem der übrigen europäischen Amazon-Plattformen ein Schnäppchen zu finden.  

 

In Deutschland ist Online-Shopping am zweitgünstigsten 

 

Insgesamt haben wir Deutschen übrigens keinen Grund, uns über hohe Preis zu beschweren: Online-Shopping ist hierzulande so günstig wie in kaum einem anderen Land. Das macht der direkte Preisvergleich für die 480 Produkte deutlich, die die Shopping-Experten von mydealz in allen sechs Ländern bei Amazon kaufen konnten. In Schweden waren diese Produkte mit einem Durchschnittspreis von 89,22 Euro am günstigsten, in Großbritannien mit einem Durchschnittspreis von umgerechnet 105,05 Euro am teuersten.

 

Deutschland lag im direkten Vergleich auf dem zweiten Rang der günstigsten Shopping-Länder: Amazon verkaufte die 480 Produkte hier im Schnitt für 91,81 Euro. In Großbritannien war Amazon also satte 14,4 Prozent teurer und in Schweden gerade einmal 2,8 Prozent günstiger.

Italien lag auf Rang drei der günstigsten Länder: Die 480 Produkte kosteten hier mit 98,43 Euro 7,2 Prozent mehr als in Deutschland. Schon etwas tiefer müssen die Franzosen in die Tasche greifen: Die 480 Produkte kosteten im Schnitt 99,72 Euro – also 8,6 Prozent mehr als in Deutschland. Spanien entpuppte sich im direkten Preisvergleich übrigens als zweitteuerstes Land: Die 480 Produkte kosteten beim spanischen Amazon im Durchschnittlich 103,23 Euro und damit 12,4 Prozent mehr als in Deutschland.

 

 

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Hinweis zur Methodik:

 

Die oben getätigten Aussagen basieren auf einem Preisvergleich, den das Verbraucherforum mydealz am 1. und 2. Februar 2021 vorgenommen hat. Berücksichtigt wurden 1.000 Produkte aus fünfzig Warengruppen, die zum Zeitpunkt der Stichprobe bei Amazon die Top-20 der Bestsellerliste gebildet haben, also entsprechend stark nachgefragt wurden. Verglichen hat mydealz die Preise von Amazon in Deutschland mit den Preisen von Amazon in Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden und Spanien.

 

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Über mydealz:

 

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) nutzen die mydealz-App und mydealz-Plattform jeden Monat, um Angebote zu teilen und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen.

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195773 2021-01-27T16:18:51+01:00 2021-01-27T16:18:51+01:00 Wir müssen leider draußen bleiben: So wenig willkommen sind deutsche Touristen im Ausland

Seit Wochen schon bekommen wir die Zahl der Corona-Infizierten nicht in den Griff. Urlaub im Ausland ist aktuell kaum möglich. Das Verbraucherforum mydealz erklärt, wohin wir aktuell noch reisen können.

Wir müssen leider draußen bleiben: So wenig willkommen sind deutsche Touristen im Ausland

Berlin, 28. Januar 2021. Wer hätte das gedacht? Deutschland ist ein Problemfall. Seit Wochen schon bekommen wir die Zahl der Corona-Infizierten und -Toten nicht richtig in den Griff, während das Ausland mit Sorge auf uns blickt. Zu spüren bekommen das nun auch alle, die Reisepläne fürs neue Jahr schmieden wollen: Urlaub im Ausland ist aktuell kaum möglich. Selbst Mallorca, Ägypten oder die Türkei sind in weite Ferne gerückt. Das Verbraucherforum mydealz erklärt, wohin wir Deutschen aktuell eigentlich noch reisen können.

 

Die schlechte Nachricht vorweg: Corona hat nicht nur unseren Alltag verändert. Auch Reisen ist aktuell so schwierig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ohne negativen PCR-Test etwa lässt kaum ein Staat mehr Touristen ins Land. Und auch ein negativer Test ist noch lange kein Freibrief für unbeschwerten Urlaub: Je nach Urlaubsziel müssen sich Reisende darauf einstellen, mindestens die ersten Tage ihres Urlaubs in Quarantäne zu verbringen. Und auch nach der Rückkehr müssen sie sich erst einmal für zehn Tage isolieren, bevor der normale Alltag weitergehen kann. Was Reisende beachten müssen und wie sie überhaupt ans Ziel kommen, erklärt das Verbraucherforum mydealz.

 

Reisewarnung für die meisten Urlaubsziele 

 

„Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt“, lautet der Satz, den viele Reisende zurzeit lesen, wenn sie sich auf der Internetseite des Auswärtigen Amts über die Reise- und Sicherheitshinweise für ihr Wunschurlaubsziel informieren. Völlig gleich, ob Ägypten, die Dominikanische Republik, Griechenland, Italien, Spanien oder die Türkei – das Auswärtige Amt warnt aktuell vor Urlaubsreisen zu fast allen Lieblingsreisezielen der Deutschen. 

 

Ausnahmen gibt es nur wenige: Nur bei elf der insgesamt 77 Länder und Regionen, für die mydealz die Reisehinweis recherchiert hat, meldeten das Robert-Koch-Institut (RKI) und Auswärtige Amt keine Bedenken an: Nur in einigen Regionen von Finnland, Griechenland, Norwegen und Österreich, auf Island und Grönland sowie auf Kuba und in Thailand können Deutsche aktuell noch Urlaub machen. Zumindest, wenn es nach dem Auswärtigen Amt geht.

 

Vor Reisen zu allen anderen Urlaubszielen warnen das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Auswärtige Amt. Das heißt zwar nicht, dass wir uns den Urlaub auf Mallorca, Teneriffa, in der Türkei oder Ägypten nun erst einmal abschminken können. Die Reisewarnung des Auswärtigen Amts stellt schließlich kein Reiseverbot dar. Wer zurzeit Urlaub im Ausland machen möchte, muss jedoch an einige Regeln halten. Bei Verstößen drohen je nach Bundesland bis zu 10.000 Euro Strafe. 

 

Seit dem 24. Januar stuft das Bundesinnenministerium andere Staaten in drei verschiedene Kategorien ein: Risikogebiete, Virusvariantengebiete und Hochinzidenzgebiete. 

 

Wer Urlaub in einem Risikogebiet macht, muss sich vor der Rückreise über die Internetseite https://www.einreiseanmeldung.de/#/ anmelden. Nach ihrer Rückkehr müssen sich Reisende für zehn Tage in Quarantäne begeben und sich innerhalb von 48 Stunden auf Corona testen lassen. Nach fünf Tagen besteht die Möglichkeit, erneut einen PCR-Test zu absolvieren. Ist er negativ, dürfen Rückkehrer die Quarantäne verlassen. 

 Einreisebestimmungen für Urlaubsziele der Kurzstrecke (Klicken zum Vergrößern)

Noch strenger fallen die Regeln für Rückkehrer aus Ländern aus, in denen hochansteckende Mutationen des Corona-Virus aufgetreten sind (Virusvariantengebiet) oder in denen der Inzidenzwert über 200 liegt (Hochinzidenzgebiet). Sie müssen schon bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. An Flughäfen kontrolliert die Polizei Ankommende schon auf dem Weg zur Passkontrolle. An den Grenzen zu allen Nachbarländern finden Schleierfahndung und stichprobenartige Kontrollen statt. Zehn Tage Quarantäne sind für alle Rückkehrer aus Virusvariantengebieten und Hochinzidenzgebieten Pflicht.

 

Als Virusvariantengebiet gelten aktuell Brasilien, Großbritannien, Irland und Südafrika. 24 Länder stuft das RKI als Hochinzidenzgebiet ein. Zu den Hochinzidenzgebieten zählen neben Tschechien als direktem Nachbarland unter anderem beliebte Reiseländer wie Ägypten, Mexiko, Portugal, Spanien, die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate. Eine vollständige Liste findet sich auf der Internetseite https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html.

Auch Deutschland ist ein Risikogebiet

 

Selbst wenn das RKI und Auswärtiges Amt grünes Licht geben oder Reisende die Quarantäne-Zeit nach dem Urlaub im Home-Office verbringen können, ist der Urlaub damit aber noch lange nicht gerettet: Weltweit schotten sich aktuell die meisten Länder ab, um die Pandemie in den Griff zu bekommen und ihr eigenes Gesundheitssystem nicht unnötig zu belasten. Schon seit März 2020 dürfen Deutsche und andere Europäer nicht mehr direkt in die USA einreisen, sondern müssen sich vorher mindestens 14 Tage außerhalb des Schengen-Raums aufhalten.

Dem Vorbild der Amis sind inzwischen viele Staaten gefolgt: Auch in Dänemark und Finnland, auf der Isle of Man, auf Bali, in Israel, Kanada und Katar sowie in Marokko, Tschechien und Ungarn heißt es für Touristen aus Deutschland zurzeit: Wir müssen leider draußen bleiben.

Einreisebestimmungen für Urlaubsziele der Mittelstrecke (Klicken zum Vergrößern)

Wieder andere Staaten lassen Touristen aus Deutschland nur unter teils harten Bedingungen ins Land: Wer nach Thailand reisen möchte, muss dort beispielsweise erst einmal 14 Tage in Quarantäne gehen und sich während dieser Zeit mehrmals testen lassen. In Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) und Norwegen sind ein PCR-Test bei der Einreise und anschließend zehn Tage Quarantäne Pflicht. Jordanien sieht zusätzlich zum PCR-Test sieben Tage Quarantäne vor. Und Griechenland testet zwar nur stichprobenartig, schickt Neuankömmlinge aber dennoch erst einmal für drei Tage in Quarantäne.

 

Besonders pikant: Türkeireisende benötigen nicht bloß für die Einreise in die Türkei einen negativen PCR-Test, sondern auch für die Rückreise. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein, muss in den meisten Fällen also in der Türkei absolviert werden.

 

Sonderregeln gibt es in Liechtenstein und der Schweiz für Reisende aus Sachsen: Direkt nach der Einreise müssen sie sich in beiden Ländern für zehn Tage in Quarantäne begeben. Um nicht in die „Falle“ zu tappen, sollten Reisende die Hinweise und Bedingungen des Auswärtigen Amts und ihres Urlaubsziels also genau lesen.

Einreisebestimmungen für Urlaubsziele der Fernstrecke

Von Land zu Land: Das müssen Reisende beachten

 

Ägypten

 

Vor Reisen nach Ägypten warnen das RKI und das Auswärtige Amt seit dem 15. Juni 2020. Aufgrund der hohen Infektionszahlen gilt Ägypten inzwischen sogar als Hochinzidenzgebiet. Reisen nach Ägypten sind für Touristen dennoch weiterhin möglich. Hotels sind geöffnet. 

Die Reise nach Ägypten ist unter zwei Bedingungen möglich: Höchstens 72 Stunden und bei Einreise über den Flughafen Frankfurt (FRA) höchstens 96 Stunden vor Ankunft müssen Reisende einen negativen PCR-Test absolvieren. Das Ergebnis müssen sie bei der Einreise in englischer oder arabischer Sprache vorweisen. Fehlt der PCR-Test, können Urlauber ihn bei der Einreise nachholen. Bis sie das Ergebnis bekommen, müssen sie sich jedoch in Quarantäne begeben. Zudem müssen Reisende im Flugzeug eine „Gesundheitskarte“ ausfüllen und benötigen ein Visum, das über die Internetseite https://www.visa2egypt.gov.eg und bei der Einreise erhältlich ist.

 

Bahamas

 

Auch vor Reisen auf die Bahamas warnen das RKI und das Auswärtige Amt seit dem 15. Juni 2020. Auf Urlaub in der Karibik müssen wir Deutschen dennoch nicht verzichten: Die Bahamas halten ihre Grenzen für Touristen geöffnet. Und auch Hotels und Restaurants empfangen ihre Gäste fast wie gewohnt.       

Wer auf den Bahamas Urlaub machen möchte, muss frühestens sieben Tage vor Abreise einen negativen PCR-Test machen. Das Ergebnis müssen Touristen auf der Seite https://travel.gov.bs hochladen und hier ein Gesundheitsvisum („Health Visa“) beantragen. Eine Quarantänepflicht kennen die bahamaischen Behörden nicht.

 

Belgien

 

Seit dem 30. September 2020 warnen das Auswärtige Amt und RKI vor Reisen nach Belgien. Urlaub in Belgien ist dennoch weiterhin möglich. Die Hotels sind geöffnet. Für die Einreise nach Belgien benötigen Touristen aber einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein sollte. Reisende müssen ihm während des Urlaubs immer mit sich führen. Frühestens 48 Stunden vor ihrer Einreise müssen Touristen auf der Internetseite https://travel.info-coronavirus.be/de/public-health-passenger-locator-form zudem das „Passagier-Lokalisierungsformular“ ausfüllen. 

 

Brasilien

 

Schon seit dem 15. Juni 2020 warnen das RKI und das Auswärtige Amt vor Reisen nach Brasilien. Weil hier eine besonders aggressive, hochansteckende Mutation des Corona-Virus aufgetreten ist, gilt Brasilien hier bei uns in Deutschland inzwischen sogar offiziell als Virusvariantengebiet. 

 

Touristen heißen die Brasilianer dennoch willkommen – wenn sie bei der Einreise einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen können. Reisende müssen zudem vor ihrer Anreise eine Gesundheitserklärung auf der Internetseite https://formulario.anvisa.gov.br/ abgeben. Hotels und auch viele Restaurants und Geschäfte haben in Brasilien zumindest eingeschränkt geöffnet.

Bulgarien

 

Das Auswärtige Amt und das RKI warnen seit dem 1. November 2020 wegen der unverändert hohen Infektionszahlen auch vor Reisen nach Bulgarien. Wer partout am Goldstrand Urlaub machen oder durch Sofia bummeln möchte, kann das dennoch tun: Bulgarien hat seine Grenzen für Touristen aus Deutschland und den übrigen EU-Staaten nicht geschlossen. Reisende müssen weder einen negativen PCR-Test oder Schnelltest vorlegen noch in Quarantäne gehen. Restaurants sind in Bulgarien aber genauso geschlossen wie Bars, Discotheken und Clubs.

 

Dänemark

 

Dänemark hat seine Grenzen für Touristen geschlossen. Das gilt für das dänische Festland und die Faröer Inseln, für die das RKI und Auswärtiges Amt am 8. November 2020 beziehungsweise am 9. Januar 2021 eine Reisewarnung ausgesprochen haben, genauso wie für Grönland, das bislang kaum von Corona betroffen ist.

 

Dominikanische Republik

 

Wer auf die seit dem 15. November 2020 geltenden Warnungen des RKI und Auswärtigen Amts pfeift, kann relativ unbeschwert Urlaub in der Dominikanischen Republik machen. Einen negativen PCR-Test müssen Touristen aus Deutschland bei der Einreise nicht vorlegen. Auf der Internetseite https://eticket.migracion.gob.do müssen sie lediglich für die Ein- und Ausreise das entsprechende Formular ausfüllen. Bei Ankunft in der Dominikanischen Republik werden ankommende Touristen stichprobenartig mit einem Schnell-Test getestet. Nur wer „positiv“ ist, muss einen PCR-Test absolvieren und in Quarantäne gehen, bis das Ergebnis vorliegt.

Finnland

 

In weiten Teilen Finnland ist das Infektionsgeschehen aktuell gering. Ausnahmen sind lediglich die Hauptstadt Helsinki, die zu ihr gehörende Region Uusimaa sowie die Region Varsinais-Suomi: Sie hat das RKI als Risikogebiet eingestuft. Aber auch die übrigen Landesteile bleiben für Touristen aus Deutschland bis auf Weiteres unerreichbar. Finnland hat seine Grenzen für Touristen nämlich geschlossen.

Frankreich

 

Das RKI hat weite Teile Frankreichs als Risikogebiet eingestuft und das Auswärtige Amt warnt grundsätzlich vor Reisen nach Frankreich. Ausnahmen sind lediglich die Bretagne sowie die Inseln Guadeloupe, La Réunion und Martinique. Möglich ist ein Urlaub bei unseren „Nachbarn“ aber durchaus: Die Hotels sind geöffnet und für den Urlaub im französischen Kernland benötigen Touristen aus Deutschland weder einen negativen PCR-Test noch müssen sie vor Ort in Quarantäne gehen. 

 

Anders sieht das bei den französischen Inseln und Überseegebieten aus. Um Urlaub auf Tahiti, Guadeloupe, La Réunion, Martinique, St. Barthélemy oder St. Martin zu machen, müssen Reisende einen negativen PCR-Test vorweisen. Dieser sollte nicht älter als 72 Stunden sein. Die Behörden auf Korsika akzeptieren alternativ auch einen negativen Schnelltest. Zusätzlich müssen Reisende eine Selbsterklärung zur Symptomfreiheit abgeben.  

Griechenland

 

Griechenland stand letzten Sommer hoch im Kurs bei deutschen Urlaubern, denn der Urlaub dort war wegen der damals noch niedrigen Infektionszahlen und laxen Einreisebestimmungen recht unbeschwert möglich. Das sieht heute anders aus: Bis auf die Regionen Attika, Nördliche Ägais und Westgriechenland stuft das RKI aktuell die meisten griechischen Regionen als Risikogebiet ein. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in diese Gebiete.          

Urlaub in Griechenland können Touristen aus Deutschland trotzdem machen, wenn sie bei der Einreise einen negativen PCR-Tests vorzeigen können. Das Ergebnis sollte in Englisch und der Test nicht älter als 72 Stunden sein. Zusätzlich müssen alle Ankommenden erst einmal drei Tage in Quarantäne.    

Auch wichtig: Wer nach Griechenland reist, muss ab 24 Stunden vor Einreise das „Passenger Locator Form“ ausfüllen. Das geht online auf der Internetseite https://travel.gov.gr

 

Großbritannien

 

Großbritannien ist das Sorgenkind Europas. Hier wurde im Dezember eine neue, noch ansteckendere Variante des Corona-Virus entdeckt. Das RKI und Auswärtiges Amt warnen deshalb vor Reisen nach Großbritannien und stufen es als Virusvariantengebiet ein. Ausnahmen sind nur Inseln Guernsey, Alderney und Isle of Man. Und auch die Briten haben die Schotten dicht gemacht: Auf der Isle of Man sind Touristen aktuell nicht willkommen. Und wer Urlaub den Bahamas oder auf Jersey machen möchte, muss frühestens 72 Stunden vor Check-In einen PCR-Test machen.

 

Hinzu kommen teils harte Quarantäne-Regeln: Zehn Tage müssen Touristen in Quarantäne, die im britischen Kernland Urlaub machen möchten (PCR-Test nach fünf Tagen möglich). 14 Tage sind es auf Guernsey und Alderney (PCR-Test nach sieben Tagen möglich). Auch in Gibraltar müssen Touristen für zwei Wochen in Quarantäne. Hier sind PCR-Tests am ersten und fünften Tag der Quarantäne verpflichtend. 

Vor Reisen nach England, Wales, Schottland oder Nordirland oder zu einer der kleineren Inseln müssen sich Reisende online auf der Internetseite https://www.einreiseanmeldung.de anmelden. Für die Bermudas ist eine Reisegenehmigung („Bermuda Travel Authorisation“) nötig. Auch die gibt’s online, auf der Interetseite https://www.gov.bm/coronavirus-travellers

 

Indonesien

 

Vor Reisen nach Bali und generell nach Indonesien warnt das Auswärtige Amt seitdem das RKI Indonesien am 15. November 2020 als Risikogebiet eingestuft hat. Um die Lage in den Griff zu bekommen, hat Indonesien am 1. Januar auch seine Grenzen für Touristen geschlossen – zunächst zwar nur für 14 Tage. Ob Touristen aus Deutschland in absehbarer Zeit wieder Urlaub auf Bali oder generell in Indonesien machen können, ist aber fraglich.

 

Irland

 

Irland ist wie auch Großbritannien stark von der Covid19-Pandemie betroffen. Seit dem 9. Januar 2021 gilt Irland als Virusvariantengebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Irland. Ihre Grenzen halten die Iren dennoch für Touristen aus Deutschland geöffnet. Einzige Voraussetzung für die Einreise: Reisende müssen online auf der Internetseite https://www.gov.ie/en/publication/ab900-covid-19-passenger-locator-form/ ein „Public Health Locator Form“ ausfüllen und sich unmittelbar nach Ankunft für 14 Tage in Quarantäne begeben. Nach frühestens fünf Tagen können Touristen einen PCR-Test machen. Ist er negativ, dürfen sie die Quarantäne abbrechen.

 

Island

 

Island ist seit jeher ein Traumziel vieler Weltenbummler und Abenteurer. Um den durch unzählige Vulkane, Geysire und Thermalquellen geprägten Inselstaat zu erkunden, müssen Reisende aktuell aber einiges in Kauf nehmen. Das RKI hat Island zwar nicht als Risikogebiet eingestuft. Das Auswärtige Amt warnt dennoch vor Reisen nach Island. Grund sind die recht strengen Einreisebedingungen. 

 

Reisende müssen sich vor ihrer Anreise online auf der Internetseite https://visit.covid.is/ registrieren. Quarantäne ist für alle Einreisenden Pflicht. Wie lange sich Touristen isolieren müssen, hängt von ihrer Wahl bei der Einreise ab: Machen sie hier einen PCR-Test, müssen sie nur fünf bis sechs Tage in Quarantäne gehen. Anschließend folgt ein weiterer PCR-Test. Verweigern Einreisende den PCR-Test, dauert die Quarantäne 14 Tage. 

 

Israel

 

Das Robert-Koch-Institut hat Israel und die Palästinenser-Gebiete schon am 3. Juli 2020 als Risikogebiet eingestuft und das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Israel. Angesichts der unverändert hohen Infektionszahlen hat die israelische Regierung die Grenzen für Touristen geschlossen. Ausnahmen gelten nur für Reisende, die ihren Lebensmittelpunkt in Israel haben. Reisen nach Israel sind damit bis auf Weiteres nicht möglich.

 

Italien

 

Italien war bereits früh in der Corona-Pandemie ein Risikogebiet mit zahlreichen Corona-Toten und hohen Infektionszahlen. Die Situation im Land ist auch aktuell schwierig. Seit dem 8. November 2020 stuft das RKI Italien wieder als Risikogebiet ein. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Italien. 

 

Ihre Grenzen halten die Italiener dennoch für Touristen aus Deutschland geöffnet. Wer in Italien Urlaub machen möchte, muss allerdings einen negativen PCR-Test oder Schnelltest (beide nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können. Wer keinen negativen Test vorweisen kann, muss sich 14 Tage in Quarantäne begeben. 

Verpflichtend ist das Ausfüllen einer Einreiseerklärung auf der Internetseite https://www.esteri.it/mae/resource/doc/2020/10/modulo_rientro_sintetico_14_10_20.pdf. Eine deutschsprachige Ausfüllhilfe findet sich hier: https://www.esteri.it/mae/it/ministero/normativaonline/decreto-iorestoacasa-domande-frequenti/focus-cittadini-italiani-in-rientro-dall-estero-e-cittadini-stranieri-in-italia.html. Nach ihrer Ankunft müssen sich Reisende zudem beim italienischen Gesundheitsamt melden. 

Jamaika

 

Schon seit dem 15. Juni 2020 stuft das Robert-Koch-Institut Jamaika als Risikogebiet ein. Wegen der hohen Infektionszahlen warnt auch das Auswärtige Amt vor Reisen in den karibischen Inselstaat. Hartgesottene können in Jamaika dennoch weiterhin Urlaub machen. Ihre Grenzen halten die Jamaikaner für alle Touristen geöffnet, die online auf der Internetseite https://www.visitjamaica.com/travelauthorization/ eine Reisegenehmigung („Travel Authorization“) beantragen. 

 

Einen negativen PCR-Test müssen Touristen aus Deutschland nicht vorweisen. Sie müssen bei der Einreise lediglich die lokale Corona-Warn-App installieren. Quarantäne sehen die jamaikanischen Behörden nicht vor. Reisende ab 65 Jahren oder mit Vorerkrankungen werden zu ihrer eigenen Sicherheit gebeten, sich nur im Hotel aufzuhalten.

 

Jordanien

 

Die Felsenstadt Petra, der biblische Berg Nebo und die Wüste Wadi Rum mit ihren bizzarren Felsformationen sind nur drei Gründe, nach Jordanien zu reisen. Zwei Gründe, es nicht zu tun, sind hingegen die Einstufung Jordaniens als Risikogebiet (seit dem 7. Oktober 2020) durch das RKI und die Reisewarnung des Auswärtigen Amts. 

 

Wer besonders risikofreudig ist und bei der Einreise einen negativen PCR-Test (nicht älter als fünf Tage) vorweisen kann, ist als Tourist in Jordanien willkommen: Die Grenzen sind für Touristen offen. Und auch Hotels und Restaurants sind genauso wie Geschäfte geöffnet.

 

Einziger Wermutstropfen: Die ersten sieben Tagen nach Ankunft müssen Reisende in Quarantäne verbringen. Vor ihrer Anreise müssen Touristen zudem auf der Internetseite https://www.visitjordan.gov.jo/form/ ein Anmeldeformular ausfüllen. Sie erhalten einen QR-Code, den sie bei der Einreise vorzeigen müssen.

 

Kanada

 

Neben den USA ist Kanada das Traumziel vieler Reisender. Ihre Urlaubspläne müssen Reisewillige allerdings erst einmal vertagen. Das liegt nicht nur an der Einstufung Kanadas als Risikogebiet (seit dem 15. November 2020) und an der Reisewarnung des Auswärtigen Amts, sondern auch an den Kanadiern selber: Sie haben einen grundsätzlichen Einreisestopp verhängt. Ausgenommen sind nur kanadische Staatsangehörige, Reisende mit permanenter Aufenthaltsgenehmigung sowie deren (engere) Familienmitglieder.

 

Katar

 

Katar ist nicht bloß das Austragungsland der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 (Eröffnungsspiel: 21. November 2022). Die Reise ins Emirat am Persischen Golf lohnt sich auch schon früher. Wegen der atemberaubenden Wolkenkratzer an der sieben Kilometer langen Strandpromenade „Corniche von Doha“ beispielsweise, wegen des berühmten Markts Souq Waqif oder wegen des bedeutenden Museums für Islamische Kunst in Doha. Auf Reisen nach Katar und in die Hauptstadt Doha müssen Touristen aus Deutschland aber erst einmal verzichten: Katar gilt seit dem 15. Juni 2020 als Risikogebiet und der Flughafen in Doha ist für Touristen geschlossen.

 

Kroatien

 

Kroatien ist seit Juli 2013 Mitglied der EU, aber dem Schengener Abkommen noch nicht vollständig beigetreten. Wer trotz der Einstufung Kroatiens als Risikogebiet (seit dem 1. November 2020) und trotz Reisewarnung nach Kroatien reist, merkt das schnell: Bei der Einreise müssen Touristen aus Deutschland einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein sollte. Alternativ können Reisende den Test auch bei der Einreise machen. Sie müssen sich dann aber in Quarantäne begeben, bis das Ergebnis vorliegt. 

 

Spätestens bei der Einreise müssen Touristen auch ihre Kontaktdaten für die Zeit des Aufenthalts angeben. Wer sich den Papierkram an der Grenze ersparen möchte, kann die Angaben auch vor der Reise online machen. Das geht über die Internetseite https://entercroatia.mup.hr.  

 

Kuba

 

Kuba ist bekannt für seine Zigarren, seinen Rum und auch für seine hohen medizinischen Standards. Vor Reisen nach Kuba warnt das Auswärtige Amt zurzeit dennoch, auch wenn das RKI Kuba nicht als Risikogebiet einstuft. Grund sind die strikten Einreisebestimmungen der Kubaner. Touristen müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen können. Pflicht sind auch Angaben zum Gesundheitszustand sowie der Nachweis über eine Reisekrankenversicherung. 

 

Bei Ankunft auf Kuba folgt ein weiterer PCR-Test. Bis zum Vorliegen des Tests müssen Reisende sich in ihrem Hotel oder in einer offiziellen Ferienwohnung („Casa particular“) isolieren. Ist der Test negativ, dürfen sie sich frei bewegen. Ist der Test positiv, folgt die Zwangseinweisung in ein Krankenhaus. Die Kosten müssen die Reisenden zunächst selber tragen und sich von ihrer Reisekrankenversicherung erstatten lassen.

 

Liechtenstein

 

Reisende aus Sachsen sollten sich aktuell gut überlegen, ob sie Urlaub in Liechtenstein machen möchten. Das Fürstentum hat Sachsen zum Risikogebiet erklärt. Wer aus Sachsen nach Liechtenstein einreist, muss sich deshalb verpflichtend für zehn Tage in Quarantäne begeben. Auch Pflicht für Touristen aus Sachsen ist das Ausfüllen des Formulars „Rückreise aus Risikoländern“. Dieses Formular kann über die Internetadresse https://www.llv.li/files/ag/20200706_ruckreise-aus-risikolandern.pdf abgerufen werden.

 

Touristen aus den übrigen 15 Bundesländern haben es zurzeit vergleichsweise leicht, in Liechtenstein einzuhalten. Sie müssen keinen PCR-Test vorweisen und auch nicht in Quarantäne gehen. Allerdings warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Liechtenstein. Seit dem 24. Oktober 2020 hat das RKI Liechtenstein als Risikogebiet eingestuft.

 

Luxemburg

 

Auch in Luxemburg ist die Zahl der Corona-Infizierten und Corona-Toten seit Monaten hoch. Schon seit dem 25. September 2020 zählt das RKI Luxemburg zu den Risikogebieten. Das Auswärtige Amt hat eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen. Wer in Luxemburg Urlaub machen möchte, kann dies dennoch tun: Die Grenzen sind offen. Einreisende müssen weder einen negativen PCR-Test vorweisen noch in Quarantäne gehen. Hotels sind in Luxemburg geöffnet. Restaurants, Bars, Theater, Museen und Geschäfte außer Lebensmittelhändlern haben allerdings zu.

 

Malediven

 

Anders als die Seychellen hat das Robert-Koch-Institut die Malediven wegen der vielen Infektionen als Risikogebiet eingestuft. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen ins Inselparadies. Wer unbedingt auf den Malediven Urlaub machen möchte, kann dies dennoch tun. Neben der Badehose sollten Reisende jedoch auch einen negativen PCR-Test (nicht älter als 96 Stunden) einpacken. 

 

Bei Symptomen und stichprobenartig führen die Grenzbeamten bei der Einreise erneut einen PCR-Test durch. Unmittelbar nach der Ankunft müssen sich auch gesunde Reisende drei Tage in Quarantäne begeben. Pflicht ist es auch, ab 24 Stunden vor Abflug online eine Einreiseerklärung auszufüllen. Das geht über die Internetseite https://imuga.immigration.gov.mv

 

Malta

 

Seit dem 17. Oktober 2020 zählt das RKI Malta zu den Risikogebieten. Die Zahl der Infektionen ist so hoch, dass das Auswärtige Amt vor Reisen nach Malta warnt. Urlaub auf der Mittelmeerinsel ist dennoch möglich: Hotels und auch Restaurants und Supermärkte sind auf Malta geöffnet. 

Bei der Einreise müssen Touristen einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen. Alternativ können sie ihn bei der Einreise nachholen. Wer den PCR-Test ablehnt, wird für 14 Tage in Quarantäne geschickt.

 

Marokko

 

Schon am 15. Juni hat das Robert-Koch-Institut Marokko als Risikogebiet eingestuft. Die Infektionszahlen sind so hoch, dass auch das Auswärtige Amt vor Reisen ins nordafrikanische Land warnt. Touristen aus Deutschland sind dort zurzeit ohnehin nicht willkommen: Ein- und ausreisen dürften nur Marokkaner und ihre unmittelbaren Familienangehörigen (Ehepartner, Eltern und Kinder).

 

Mexiko

 

Mexiko steht aktuell ganz oben auf der Liste vieler Reiselustiger, die den PCR-Test scheuen und auch nicht in Quarantäne gehen möchten. Die Einreise nach Mexiko ist nämlich ohne Weiteres möglich. Bei der Einreise müssen Touristen lediglich einen Fragebogen zur Identifizierung von Risikofaktoren ausfüllen. Getestet werden nur Einreisende, die Symptome zeigen. 

 

Sicher ist es ein Mexiko aber keinesfalls: Schon seit dem 15. Juni 2020 zählt das RKI Mexiko zu den Risikogebieten. Inzwischen zählt Mexiko zudem zu den Hochinzidenzgebieten. Angesichts der hohen Infektionszahlen warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Mexiko.

 

Montenegro

 

Ähnlich wie in den übrigen Balkanländern ist die Zahl der Corona-Toten und -Infizierten auch in Montenegro seit Monaten erschreckend hoch. Schon am 17. Juli 2020 hat das RKI Montenegro als Risikogebiet eingestuft. Inzwischen zählt der Balkanstaat sogar zu den Hochinzidenzgebieten. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Montenegro. Urlaub können Touristen aus Deutschland dort dennoch machen. Hotels, Restaurants und Geschäfte sind geöffnet.

 

Frühestens 72 Stunden vor der Einreise nach Montenegro sollten Touristen einen PCR-Test in Deutschland machen. Nur mit negativem Ergebnis dürfen sie in Montenegro einreisen. Ist der Test positiv oder hatten die Reisenden in der Zwischenzeit Kontakt zu einer infizierten Person, müssen sie sich in Montenegro für 14 Tage in Quarantäne begeben.

 

Niederlande

 

Seit dem 17. Oktober 2020 gelten die Niederlande als Risikogebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen zu unseren westlichen Nachbarn. Und auch die Niederländer selber lassen Touristen nur unter Auflagen ins Land: Flugreisende müssen einen negativen PCR-Test vorweisen. Sie müssen zudem das Formular „Traveller Public Health Declaration“ ausfüllen. Das Formular wird im Flugzeug verteilt und ist auch online verfügbar auf der Internetseite https://www.government.nl/documents/publications/2020/07/07/information-for-passengers-flying-to-and-from-the-netherlands.

 

Einen negativen PCR-Test benötigen auch alle Reisenden, die sich weiter als dreißig Kilometer ins Landesinnere begeben. Ausgenommen sind einzig Touristen im eigenen PKW oder Wohnmobil. Weil Deutschland in den Niederlanden als Risikogebiet gilt, müssen sich alle deutschen Touristen direkt nach der Ankunft für 14 Tage in Quarantäne begeben. Wichtig zu wissen: Hotels sind zwar geöffnet, ihre Restaurants aber geschlossen. Zimmerservice ist zurzeit untersagt.

Norwegen

 

Auch in Norwegen grassiert das Corona-Virus weiterhin. Viele Regionen des Landes wie beispielsweise auch die Hauptstadt Oslo gelten hier bei uns in Deutschland als Risikogebiet. Eine positive Ausnahme ist einzig die Region Innlandet: Hier ist das Infektionsgeschehen aktuell so gering, dass das RKI Innlandet zurzeit nicht mehr zu den Risikogebieten zählt. Das Auswärtige Amt warnt vor allen nicht notwendigen Reisen nach Norwegen.

 

Wer möchte, kann dennoch nach Norwegen reisen. Touristen müssen ab 72 Stunden vor der Einreise auf der Internetseite https://www.regjeringen.no/en/topics/koronavirus-covid-19/travel-to-norway/id2791503/ ein Selbsterklärungsformular ausfüllen. Sie erhalten eine Quittung, die sie bei der Einreise vorweisen müssen. 

 

Auch einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) müssen Ankommende bei der Einreise in Norwegen vorweisen können. Unmittelbar nach ihrer Einreise müssen sich Reisende für zehn Tage in Quarantäne begeben.

 

Österreich

 

In Europa ist die Corona-Pandemie eng mit dem Skiort Ischgl verknüpft. Dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ zufolge, steckten sich weltweit mehr als 11.000 Menschen mit dem tödlichen Corona-Virus an, weil die österreichischen Behörden im März letzten Jahres zu spät reagierten. Inzwischen hat man auch in Österreich dazu gelernt: Hotels, Restaurants sowie Geschäfte außer Lebensmittelläden sind mindestens noch bis zum 3. Februar geschlossen. Einreisen dürfen deutsche Touristen dennoch. Sie müssen sich über die Internetseite https://einreiseanmeldung.de anmelden und direkt nach Ankunft für zehn Tage in Quarantäne begeben. Mit Ausnahme der Regionen Jungholz und Mittelberg/Kleinwalsertal warnt das Auswärtige Amt aufgrund der unverändert hohen Infektionszahlen vor Reisen nach Österreich.

 

Polen

 

Polen zählt seit dem 24. November zu den Risikogebieten. Das Auswärtige Amt folgt der Einschätzung des RKI und warnt vor Reisen zu unseren östlichen Nachbarn. Dabei sehen die Einreisebeschränkungen der polnischen Regierung recht lax aus: Die Grenzen sind offen und PCR- oder Schnelltests nicht verpflichtend. Nur Touristen, die im eigene PKW anreisen, sind allerdings von der Quarantäne-Pflicht befreit. Alle anderen Reisenden müssen sich gleich nach der Ankunft für zehn Tage isolieren. 

Portugal

 

Seit dem 8. November 2020 gilt das portugiesische Festland als Risikogebiet, seit dem 29. November gilt dasselbe für die Azoren. Einzig auf Madeira ist das Infektionsgeschehen noch so gering, dass das Auswärtige Amt noch nicht vor Reisen warnt. Urlaub ist in Portugal dennoch möglich. Hotels und auch Restaurants sind geöffnet.    

 

Je nach Region unterscheiden sich auch die Bedingungen, zu denen die portugiesischen Behörden Touristen aus Deutschland einreisen lassen. Um Urlaub auf den Azoren oder auf Madeira machen zu dürfen, müssen Reisende einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen. Auf Madeira kann dieser wahlweise auch bei der Einreise nachgeholt werden. Für die Einreise aufs portugiesische Festland ist hingegen kein Test erforderlich – es sei denn, Urlauber zeigen bei der Einreise Symptome.   

 

Auch die Quarantäne-Vorschriften unterscheiden sich in Portugal von Region zu Region. Wer aufs Festland oder nach Madeira reist, muss nur dann in Quarantäne, wenn der PCR-Test positiv ausfällt. Auf den Azoren genügt hierfür hingegen schon der bloße Kontakt zu einem Infizierten. Das kann beispielsweise ein Sitznachbar im Flugzeug sein.       Reisende müssen auch sonst einiges beachten, wenn sie in Portugal oder auf einer der Inseln Urlaub machen möchten. Während des Flugs aufs portugiesische Festland müssen Touristen eine Reisekarte ausfüllen und abgeben. Vorm Abflug auf die Azoren sollten Touristen einen Online-Fragebogen (Link: https://mysafeazores.com) ausfüllen. Und vor der Reise nach Madeira gilt es, online eine Gesundheitserklärung abzugeben. Das geht über die Internetseite https://madeirasafe.com.

Schweden

 

Schweden ist in der Corona-Pandemie einen Sonderweg gegangen. Während die meisten anderen Länder der Welt bemüht waren, den Virus einzudämmen, hat Schweden von Beginn an auf eine rasche Verbreitung und Herdenimmunität gesetzt. Die Infektionszahlen in Schweden sind entsprechend hoch. Das RKI stuft Schweden seit dem 15. November 2020 wieder als Risikogebiet ein und das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Schweden.

 

Für Touristen aus Deutschland und den meisten EU-Staaten hält Schweden seine Grenzen offen. Reisende müssen weder einen negativen PCR-Test oder Schnelltest vorweisen noch in Quarantäne gehen. Sie müssen auch keine besonderen Formalitäten erfüllen. Hotels, Restaurants und Geschäfte haben geöffnet. Museen, Freizeitparks und öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken sind hingegen geschlossen.

 

Schweiz

 

Die Schweiz gilt seit dem 24. Oktober 2020 als Risikogebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die Alpenrepublik. Wer möchte, kann dort dennoch Urlaub machen: Touristen aus Deutschland sind in der Schweiz willkommen und müssen keinen negativen PCR-Test vorweisen oder in Quarantäne gehen. Hotels, Restaurants und Geschäfte haben geöffnet. 

 

Reisende mit Wohnsitz in Sachsen sollten aktuell lieber von einem Urlaub in der Schweiz absehen. Sachsen gilt in der Schweiz als Hochrisikogebiet. Reisende aus Sachsen müssen deshalb gleich nach Einreise für zehn Tage in Quarantäne gehen. Ausnahmen gibt es keine. Zudem sind Touristen aus Sachsen verpflichtet, sich innerhalb von 48 Stunden bei der zuständigen kantonalen Behörde zu melden.

 

Seychellen

Die Seychellen gelten seit dem 17. Januar als Risikogebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen ins Inselparadies – wegen einer erhöhten Infektionsgefahr und wegen der strikten Einreisebestimmungen.  

Um Urlaub auf den Seychellen zu machen, müssen Touristen aus Deutschland einiges beachten. 48 bis drei Stunden vor der Anreise müssen sie online über die Internetseite https://seychelles.govtas.com eine Reisegenehmigung („Travel Health Authorization“) beantragen. Sie benötigen hierfür das Ergebnis eines negativen PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden). Zudem müssen sie spätestens bei der Einreise nachweisen, dass sie über eine Unterkunft und eine Reisekrankenversicherung verfügen, die auch eine Erkrankung an Corona abdeckt.

 

In Quarantäne müssen sich Reisende direkt nach der Ankunft begeben. Die Dauer der Quarantäne hängt vom PCR-Test ab, der am elften Tag nach Ankunft durchgeführt wird. Ist er positiv, müssen Reisende in Quarantäne bleiben. Ist der Test negativ, dürfen sich Reisende frei bewegen. Hotels, Restaurants und Geschäfte haben auf den Seychellen übrigens geöffnet.

 

Serbien

 

Wie alle Balkanländer ist auch Serbien stark von der Corona-Pandemie betroffen. Schon am 15. Juni 2020 hat das RKI Serbien als Risikogebiet eingestuft. Inzwischen zählt der Balkanstaat zu den Hochinzidenzgebieten. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Serbien.

 

Touristen aus Deutschland sind in Serbien willkommen. Bei ihrer Einreise in Serbien müssen Touristen allerdings einen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein sollte. Weitere Regeln gibt es zurzeit nicht. 

 

Hotels haben in Serbien geöffnet. Restaurants, Cafés und Clubs haben werktags geöffnet. Das Gleiche gilt für Shopping-Malls und Geschäfte mit Ausnahme von Lebensmittelläden, die jeden Tag bis 21 Uhr Kunden empfangen.

 

Slowakei

 

Vor Reisen in die Slowakei warnt das Auswärtige Amt zurzeit. Das RKI zählt die Slowakei seit dem 17. Oktober zu den Risikogebieten. Wer möchte, kann dort dennoch Urlaub machen. Die Grenzen sind für Touristen unter bestimmten Bedingungen geöffnet.

 

Für die Einreise in der Slowakei müssen sich Reisende online über die Internetseite https://korona.gov.sk/en/ehranica/ anmelden. Sie benötigen zudem einen negativen PCR-Test, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein sollte. Fehlt der PCR-Test, müssen sich Reisende für zehn Tage in Quarantäne begeben. Am fünften Tag können sie einen PCR-Test (kostenpflichtig) machen. Ist er negativ, endet die Quarantäne.

 

Wichtig zu beachten: Seit dem 1. Januar dürfen Hotels in der Slowakei keine neuen Gäste mehr aufnehmen. Das Verbot gilt jedoch nicht für Ferienwohnungen. Lebensmittelhändler haben geöffnet. Restaurants und Cafés bieten Speisen und Getränke nur zum Mitnehmen an oder liefern sie.

 

Slowenien

 

Slowenien gilt in Deutschland als Hochinzidenzgebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Slowenien. Wer dort trotzdem Urlaub machen möchte, kann das tun. Slowenien empfängt unverändert Touristen aus Deutschland.

 

Reisende haben in Slowenien die Wahl: Sie können bei der Einreise einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen oder sich direkt nach der Einreise für zehn Tage in Quarantäne begeben. Entscheiden sie sich für Variante 2 können sie am fünften Tag der Quarantäne einen kostenpflichtigen PCR-Test machen. Ist negativ, dürfen sie sich frei bewegen.

 

Wichtig zu beachten: Hotels und Restaurants sind in Slowenien landesweit geschlossen. Lebensmittelhändler haben jedoch geöffnet.

 

Spanien

 

Auch in Spanien ist die Zahl der Corona-Infizierten und Corona-Toten groß. Das spanische Festland und die Balearen gelten inzwischen als Hochinzidenzgebet. Die Kanarischen Inseln zählen seit dem 20. Dezember 2020 zu den Risikogebieten. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Spanien und zu den spanischen Inseln.

Wer möchte, kann auch in diesen Tagen in Spanien Urlaub machen. Für die Regionen Andalusien, Aragon, Katalonien und Valencia besteht zwar aktuell ein Ein- und Ausreiseverbot. In alle übrigen Landesteile dürfen Touristen aber einreisen. Hotels und – zeitlich eingeschränkt – auch Restaurants und Geschäfte haben geöffnet. 

 

Vor ihrer Anreise müssen sich Touristen über die Internetseite https://www.spth.gob.es anmelden und bestätigen, dass sie die Gesundheitshinweise gelesen haben. Sie erhalten einen QR-Code, den sie bei der Einreise vorzeigen müssen. Spätestens bei ihrer Ankunft auf den Kanaren müssen Reisende zudem die Corona-Warn-App „Radar COVID“ installieren. 

 

Ein negativer PCR-Test ist für alle Reisen zu den Balearen, Kanaren und aufs spanische Festland Pflicht. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Ausgenommen sind einzig Reisende, die auf dem Landweg nach Spanien kommen  

 

Thailand

 

Thailand ist eines der wenigen Reiseziele, die das RKI zurzeit nicht als Risikogebiet einstuft. Das Auswärtige Amt warnt zwar nicht vor Reisen nach Thailand, rät aber von ihnen ab. Grund sind die strengen Richtlinien für die Einreise.

 

Touristen benötigen für die Einreise nach Thailand eine Sondergenehmigung: Das „Certificate of Entry“ (COE) können sie online über die Internetseite https://coethailand.mfa.go.th beantragen. Für den Antrag benötigen Reisende zahlreiche Dokumente: 

 

1. eine Kopie ihres Reisepasses, 

2. eine Bestätigung der Reisenkrankenversicherung (Deckungssumme für Covid19-Erkrankung: mind. 100.000 US-Dollar)

3. eine ärztliche Flugtauglichkeitsbescheinigung (beim Check-in nicht älter als 72 Stunden)

4. das Ergebnis eines negativen PCR-Tests (beim Check-in nicht älter als 72 Stunden)

5. eine Kopie des Flugtickets 

6. eine Buchungsbestätigung für ein für die Quarantäne zugelassenes Hotel (mindestens für 14 Tage)

7. eine Gesundheitserklärung („Declaration Form“) – abrufbar unter  https://www.thaigeneralkonsulat.de/de/antragsformulare.html

 

Einmal in Thailand angekommen, müssen sich Touristen gleich nach Ankunft in ihr Hotel und dort in Quarantäne begeben. Die Quarantäne dauert 14 Tage. In dieser Zeit müssen Reisende mehrmals einen PCR-Test absolvieren. Erst wenn auch der letzte Test negativ ist, dürfen sie sich frei bewegen.

 

Zu ähnlichen Bedingungen bietet Thailand seit Anfang Januar auch ein Special Tourist Visa (STV) an. Inhaber des STV dürfen sich neunzig Tage in Thailand aufhalten und das Visum zweimal um jeweils weitere neunzig Tage verlängern.

 

Tschechien

 

Tschechien gilt in Deutschland seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen zu unseren östlichen Nachbarn. Und diese schotten sich inzwischen auch vor Besuchern aus Deutschland ab: Tschechien unterteilt alle Länder je nach Infektionsgeschehen in drei Kategorien: Grün, Orange und Rot. Deutschland zählt zu letzterer Kategorie. Touristen aus Deutschland dürfen damit bis auf Weiteres nicht in Tschechien einreisen.

 

Tunesien

 

Pauschalurlauber und Wüstentouristen haben in Tunesien gute Karten: Bei der Einreise in Tunesien müssen sie keinen negativen PCR-Test vorweisen. Alle anderen Touristen hingegen müssen sich schon vor ihrer Reise nach Tunesien um einen PCR-Test kümmern. Dieser darf beim Check-In nicht älter als 72 Stunden sein.

 

Weitere Bedingungen müssen Reisende nicht erfüllen, wenn sie in Tunesien Urlaub machen möchten. Das nordafrikanische Land lebt vom Tourismus und bietet ihnen auch aktuell eine gute Infrastruktur: Hotels sind genauso wie Restaurants und Geschäfte geöffnet. Wegen extrem vieler Infektionen hat die tunesische Regierung einzig die Landkreise Douz Nord und Süd abgeriegelt.

 

Wie bei den meisten anderen Urlaubszielen gestaltet sich die Rückkehr aus Tunesien schwierig: Das RKI hat Tunesien am 7. Oktober 2020 als Risikogebiet eingestuft und das Auswärtige Amt vor Reisen nach Tunesien. Wieder zurück in Deutschland, müssen sich Reisende also für zehn Tage in Quarantäne begeben.

 

Türkei

 

Auch die Türkei ist stark von der Corona-Pandemie betroffen. Wegen der immer noch hohen Zahl der Corona-Infizierten und Corona-Toten stuft das RKI die Türkei schon seit dem 15. Juni als Risikogebiet ein. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die Türkei – auch wegen der strengen Ein- und Ausreisebedingungen für deutsche Touristen.     

 

Wer in der Türkei Urlaub machen möchte, muss einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorweisen können. Können Reisende keinen negativen PCR-Test vorweisen, müssen sie sich für mindestens sieben Tage in Quarantäne begeben. Am siebten Tag der Quarantäne müssen sie einen PCR-Test absolvieren. Ist dieser Test negativ, können sich Touristen frei im Land bewegen.

 

Besonders heikel: Auch bei der Ausreise müssen Touristen einen negativen PCR-Test vorweisen. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Touristen müssen den Test also in der Türkei machen und selber bezahlen. Ist der Test positiv, müssen Infizierte noch in der Türkei in Quarantäne gehen. Die Quarantäne in der Türkei ersetzt nicht die Quarantäne, in die Touristen nach ihrer Ankunft in Deutschland gehen müssen.

 

Ungarn

 

Das Auswärtige Amt warnt zurzeit aufgrund hoher Infektionszahlen vor Reisen nach Ungarn. Das Land gilt seit dem 1. November 2020 als Risikogebiet. Ungarn selbst hat wieder Grenzkontrollen eingeführt. Einreisen dürfen neben Ungarn nur wenige andere Personengruppen. Leistungssportler, die an Wettbewerben teilnehmen, beispielsweise oder Kulturverantwortliche. Touristen sind in Ungarn zurzeit nicht willkommen. Auf den Urlaub in Ungarn müssen Reisende so zumindest für den Moment verzichten.

 

USA

 

Schon früh im letzten Jahr haben die USA ihre Grenzen für Touristen aus Deutschland und Europa geschlossen. Am 12. März 2020 verhängte der damalige US-Präsident Donald Trump ein Einreiseverbot für Europäer. Reisen in die USA sind seitdem nur dann möglich, wenn sich Touristen vor ihrer Einreise in die USA mindestens 14 Tage außerhalb Europas aufgehalten haben. 

 

Eine Lockerung der Einreisebestimmungen für Touristen aus Deutschland ist zurzeit nicht in Sicht: Der neue US-Präsident Joe Biden ließ eine Sprecherin am 19. Januar, dem Vortag seiner Amtseinführung, angesichts der Vielzahl an Infektionen und Mutationen erklären, es sei nicht der richtige Zeitpunkt, um Einschränkungen für internationale Reisen aufzuheben.           

Vor Reisen in die USA warnen inzwischen auch das RKI und das Auswärtige Amt: Seit dem 24. Januar gelten die USA als Hochinzidenzgebiet. Wer aus den USA nach Deutschland reist, muss foglich schon bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen können sich anschließend für zehn Tage in Quarantäne begeben.

 

Vereinigte Arabische Emirate

 

Die Vereinigte Arabischen Emirate und ganz besonders Dubai und Abu Dhabi sind jedes Jahr das Reiseziel Hunderttausender deutscher Touristen. Auch aktuell können Touristen aus Deutschland in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) Urlaub machen: Die Grenzen sind offen. Das RKI stuft die VAE allerdings seit dem 24. Januar als Hochinzidenzgebiet ein und das Auswärtige Amt warnt auch vor Reisen nach Dubai und Abu Dhabi.

 

Um in den VAE Urlaub machen zu können, müssen Reisende eine Bestätigung ihrer Reisekrankenversicherung und einen negativen PCR-Test vorweisen. Sie können wählen, ob sie den PCR-Test vor oder bei der Einreise machen möchten. Wenn sie den Test noch in Deutschland machen, sollte er beim Check-in nicht älter als 96 Stunden sein. Machen sie den Test erst bei der Einreise, müssen Reisende sich im Hotel isolieren, bis das Ergebnis vorliegt.

 

Für Abu Dhabi gelten noch weitere Regeln. Hier müssen sich alle Reisenden für zehn Tage in Quarantäne begeben. Zusätzlich zum PCR-Test bei der Einreise müssen sie zudem am sechsten Tag der Quarantäne erneut einen PCR-Test machen. Mithilfe eines GPS-Armbands, das jeder Ankommende am Flughafen erhält, kontrollieren die Behörden, ob sich Touristen an die Quarantäne-Vorschriften halten.

 

Zypern

 

Am 1. November 2020 hat das Robert-Koch-Institut Zypern zum Risikogebiet erklärt. Bis heute hat sich nichts an dieser Einschätzung geändert. Noch immer warnt das Auswärtige Amt aufgrund hoher Infektionszahlen vor Reisen nach Zypern. Wer unbedingt möchte, kann auf der Mittelmeerinsel dennoch Urlaub machen: Die Republik Zypern hält ihre Grenzen für Touristen geöffnet.

 

Um Urlaub auf Zypern zu machen, müssen sich Reisende 24 Stunden vor dem Abflug online auf der Internetseite https://cyprusflightpass.gov.cy registrieren. Sie erhalten einen „Cyprus Flight Pass“, den sie beim Hinflug vorzeigen müssen.

 

Für die Einreise benötigen Reisende zudem einen negativen PCR-Test. Dieser sollte nicht älter als 72 Stunden sein. Zusätzlich messen die zypriotischen Behörden bei der Einreise die Temperatur und bitten Touristen stichprobenartig zum PCR-Test. Wer getestet wird, muss sich solange im Urlaubshotel isolieren, bis ein (negatives) Testergebnis vorliegt.    

 

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Hinweis

Alle oben getätigten Angaben basieren auf Informationen des Auswärtigen Amts und der Behörden der jeweiligen Reiseziele. Stand: 25. Januar 2021. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Bildmaterial

Infografiken zur freien redaktionellen Verwendung können Sie hier herunterladen

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195879 2021-01-26T10:05:00+01:00 2021-01-26T10:05:00+01:00 Banges Warten auf ein Ende der Pandemie: Das sind die Reisepläne der Deutschen

Deutschland sitzt auf gepackten Koffern. Auch wenn die Bundesregierung den Lockdown in dieser Woche noch einmal bis zum 14. Februar verlängert hat, sehnen sich viele Deutsche schon jetzt danach, endlich wieder in den Urlaub zu fahren. Wie sehr sich die Corona-Pandemie auf das Reiseverhalten auswirkt, zeigt nun eine Umfrage des Verbraucherforum mydealz unter 2.104 Verbrauchern.

Banges Warten auf ein Ende der Pandemie: Das sind die Reisepläne der Deutschen

Berlin, 25. Januar 2021. Deutschland sitzt auf gepackten Koffern. Auch wenn die Bundesregierung den Lockdown in dieser Woche noch einmal bis zum 14. Februar verlängert hat, sehnen sich viele Deutsche schon jetzt danach, endlich wieder in den Urlaub zu fahren. Wie sehr sich die Corona-Pandemie auf das Reiseverhalten auswirkt, zeigt nun eine Umfrage des Verbraucherforum mydealz unter 2.104 Verbrauchern.

 

Die Deutschen haben ein Luxusproblem: mehr Urlaub als sie zurzeit benötigen. Acht von zehn Angestellten (78,5 Prozent) haben dieses Jahr Anspruch auf mehr als 25 Tage Urlaub. 45,9 Prozent haben genau dreißig Tage Urlaub und 16,9 Prozent sogar mehr als dreißig Tage. Hinzu kommen in vielen Fällen noch Urlaubsansprüche aus dem letzten Jahr, denn nur jeder Zweite (49,8 Prozent) hat sein Urlaubskontingent 2020 voll ausgeschöpft. Gut jeder Dritte (35,4 Prozent) hat „ein paar Tage“ und 9,2 Prozent der von mydealz Befragten haben sogar „den Großteil“ ihres Urlaubsanspruchs mit ins neue Jahr genommen. Bei 5,6 Prozent der Deutschen hingegen sind Ende des Jahres „ein paar Tage“ Urlaub verfallen.

 

Um dieses Jahr keine Urlaubstage zu verschenken, plant zurzeit knapp jeder Fünfte, noch im ersten Halbjahr zu verreisen: 7,7 Prozent haben bereits eine Reise für die Zeit bis Ende Juni gebucht und gut jeder Zehnte (10,5 Prozent) plant, „zeitnah einen Urlaub zu buchen“. Die übrigen Befragten gehen hingegen auf Nummer sicher: 37,5 Prozent machen lieber zuhause Urlaub als im ersten Halbjahr zu verreisen. Und 44,5 Prozent der von mydealz Befragten möchten erst in der zweiten Jahreshälfte in den Urlaub fahren.

 

Vor April verreist kaum jemand

 

Auf den Faktor Zeit setzen zurzeit die meisten Deutschen. Gerade einmal jeder Fünfte, der in der ersten Jahreshälfte verreisen möchte, plant seinen Urlaub für die Zeit bis Ende März: Nur 0,5 Prozent möchten noch im Januar verreisen und jeweils rund jeder Zehnte plant, im Februar (9,9 Prozent) und März (9,5 Prozent) in den Urlaub zu fahren. Den April haben hingegen schon 16,6 Prozent der Reiselustigen anvisiert. Für den Mai hat jeder Fünfte (19,9 Prozent) seinen Urlaub gebucht beziehungsweise geplant und sogar 44,3 Prozent der Reisewilligen möchten erst im Juni verreisen.

 

Die meisten Reisenden verlassen sich jedoch nicht nur darauf, dass die Zeit für sie spielt. Sie haben sich auch sonst für den Fall abgesichert, dass sie wegen des Infektionsgeschehens nicht verreisen können: Nur 28,4 Prozent der Befragten antworteten mit „Darüber habe ich mir (noch) keine Gedanken gemacht“ auf die Frage, ob sie ihre Reise kostenfrei stornieren können. Und 8,7 Prozent erklärten: „Das Risiko gehe ich ein“. 

 

Sechs von zehn Reisenden haben sich hingegen für den Fall abgesichert, dass sie wegen Corona nicht verreisen können: 23,0 Prozent können den Urlaub in dem Fall kostenfrei verschieben, 22,2 Prozent rechnen mit einem Entgegenkommen des Reiseveranstalters, Hotels beziehungsweise der Fluggesellschaft. Jeder Achte (12,2 Prozent) hat eine „spezielle Versicherung“ und 5,5 Prozent bekommen „wenigstens einen Teil des Reisepreises erstattet“, wenn sie ihren Urlaub nicht antreten können.

 

Nur jeder Dritte macht im eigenen Land Urlaub

 

Die meisten Reisenden, die bis Juni Urlaub machen möchten, zieht es übrigens in „die Ferne“: Nur gut jeder Dritte von ihnen (34,2 Prozent) macht in der ersten Jahreshälfte Urlaub in Deutschland. 65,9 Prozent der Befragten planen hingegen, im Ausland Urlaub zu machen.

 

Österreich und die Türkei sind die beliebtesten Reiseziele im Ausland

 

Auch dieses Jahr haben scheinbar viele Deutsche Lust auf Skifahren und Snowboarden. Österreich ist jedenfalls das beliebteste Reiseziel bei den Befragten, die im ersten Halbjahr im Ausland Urlaub machen möchten: 12,7 Prozent zieht es in die Alpenrepublik. Auf Rang zwei der beliebtesten Reiseziele folgt die Türkei (9,0 Prozent). Die Niederlande liegen auf Rang drei der beliebtesten Reiseziele: Bei unseren westlichen Nachbarn möchten 7,2 Prozent der Befragten Urlaub machen, die eine Reise bis Ende Juni planen. Griechenland (6,0 Prozent) und das spanische Festland (4,6 Prozent) komplettieren die Top-5. Noch kein konkretes Reiseziel hat hingegen jeder Achte, der eine Auslandsreise im ersten Halbjahr plant: 13,2 Prozent erklärten, spontan zu entscheiden, wohin die Reise geht. 

Die Ostseeküste ist zurzeit deutlich beliebter als die Nordseeküste

 

Bei den Befragten, die im ersten Halbjahr in Deutschland Urlaub machen, sind Urlaubsziele an der Küste besonders beliebt. Wohl auch wegen des geringen Infektionsgeschehens in Mecklenburg-Vorpommern zieht die Ostseeküste (19,4 Prozent) dabei mehr Reisende an als die Nordseeküste (9,4 Prozent). Auf Rang drei der beliebtesten Urlaubsziele liegt der Schwarzwald (8,8 Prozent). Rang vier teilen sich der Harz und Berlin (beide: 5,4 Prozent). 

Auf Rang fünf der beliebtesten innerdeutschen Urlaubsziele liegt die Mecklenburgische Seenplatte (4,2 Prozent). Jeder Achte (12,6 Prozent), der bis Ende Juni innerhalb Deutschlands Urlaub machen möchte, entscheidet sich spontan, wohin er reist. 

 

Corona macht vielen Reisenden einen Strich durch die Rechnung

 

Gründe, weshalb so viele Deutsche im ersten Halbjahr nicht verreisen, gibt es viele. Und die meisten von ihnen lassen sich auf die Corona-Pandemie zurückführen: Gut jeder Dritte (36,4 Prozent) möchte „lieber dann Urlaub machen, wenn im Urlaubsland Restaurants und Geschäfte wieder normal geöffnet sind“. Knapp jeder Fünfte (19,0 Prozent) hat Angst, sich „im Urlaub mit Corona zu infizieren“. 6,8 Prozent schrecken davor zurück, einen PCR-Test machen oder sich vor Ort in Quarantäne begeben zu müssen, um an ihrem Wunschziel „urlauben“ zu können. Und 4,7 Prozent der von mydealz Befragten erklärten, das von ihnen favorisierte Reiseziel lasse aktuell keine Touristen ins Land.

 

Andere Gründe, im ersten Halbjahr nicht zu verreisen, haben nur wenige Befragte: Jeder Zehnte (10,5 Prozent) macht „grundsätzlich immer erst in der zweiten Jahreshälfte Urlaub“ und 8,0 Prozent erklärten, ihnen fehle „aktuell das Geld, in den Urlaub zu fahren“.

 Viele würden gerne in die Türkei oder USA reisen

 

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben: Nur 17,6 Prozent der Befragten, die in der ersten Jahreshälfte nicht verreisen, antworteten auf die Frage, ob sie dieses Jahr überhaupt verreisen möchten mit: „Nein, ich mache zuhause Urlaub“. 35,1 Prozent möchten sich spontan entscheiden. 11,5 Prozent möchten in der zweiten Jahreshälfte in Deutschland Urlaub machen und 30,5 Prozent ins Ausland reisen, sobald es die Situation in ihrem Wunsch-Urlaubsland zulässt. 

 

Vor allem in die Türkei (7,4 Prozent) und USA (7,0 Prozent) möchten viele Deutsche reisen, sobald dies wieder leichter möglich ist. Aber auch einige europäische Reiseziele dürfen sich auf Touristen freuen, sobald das Infektionsgeschehen nachlässt: Auf einen Urlaub in Spanien (6,2 Prozent), Italien (5,2 Prozent) und Griechenland (5,0 Prozent) warten zurzeit viele Deutsche. Ähnlich begehrt sind die Kanarischen Inseln und Österreich: Hier möchten jeweils 3,7 Prozent der Befragten Urlaub machen, sobald es die Situation vor Ort erlaubt.

Urlaub im Deutschland nur für jeden Dritten eine Notlösung

 

Wer partout im Ausland Urlaub machen möchte, hält oft auch an seinen Plänen fest, wenn Auslandsreisen wegen der Corona-Pandemie auch in den nächsten Monaten nicht so leicht möglich sind. Jeder Dritte (33,3 Prozent) erklärte für den Fall: „Ich warte weiter ab, bis Urlaub im Ausland wieder möglich ist“. 4,6 Prozent gaben an: „Ich beiße in den sauren Apfel und mache im Ausland Urlaub“. 

 

Urlaub in Deutschland kommt hingegen auch dann nur für wenige infrage, wenn sich das Infektionsgeschehen im Ausland nicht abschwächt: Nur 32,1 Prozent der Befragten erklärten für diesen Fall, Urlaub in Deutschland machen zu wollen. 29,9 Prozent bleiben hingegen lieber gleich zuhause.

 

 

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Hinweis zur Methodik

 

Die obenstehenden Aussagen sind das Ergebnis einer Umfrage, die das Verbraucherforum mydealz in der Zeit vom 15. bis zum 18. Januar 2021 mithilfe des Marktforschungsdiensts Survey Monkey unter 2.104 Verbrauchern durchgeführt hat. Die Ergebnisse der Umfrage können Sie hier einsehen: https://mdz.me/reiseumfrage2021

 

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Über mydealz

 

mydealz wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Community. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) jeden Monat die kostenfreie mydealz-App und die mydealz-Plattform im Internet, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen. 

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194115 2020-12-22T09:40:00+01:00 2020-12-22T09:40:00+01:00 Jahresrückblick: Zehn Fakten zum Shopping-Jahr 2020

Bald ist es vollbracht. Nur noch wenige Tage, dann ist dieses Jahr vorbei. Und vermutlich wird es nicht viele Deutsche geben, die 2020 hinterhertrauen. Die Covid19-Pandemie und die durch das Corona-Virus nötigen Entbehrungen haben diesem Jahr ihren Stempel aufgedrückt. An einen Einkaufsbummel durch die weihnachtlich geschmückte City ist in diesen Tagen etwa genauso wenig zu denken wie an das traditionelle Silvester-Feuerwerk. Und auch sonst hat sich 2020 von anderen Jahren unterschieden. Das Verbraucherforum mydealz hat zehn Fakten zusammengetragen, die dieses Jahr besonders gemacht haben.

Jahresrückblick: Zehn Fakten zum Shopping-Jahr 2020

Berlin, 22. Dezember 2020. Bald ist es vollbracht. Nur noch wenige Tage, dann ist dieses Jahr vorbei. Und vermutlich wird es nicht viele Deutsche geben, die 2020 hinterhertrauen. Die Covid19-Pandemie und die durch das Corona-Virus nötigen Entbehrungen haben diesem Jahr ihren Stempel aufgedrückt. An einen Einkaufsbummel durch die weihnachtlich geschmückte City ist in diesen Tagen etwa genauso wenig zu denken wie an das traditionelle Silvester-Feuerwerk. Und auch sonst hat sich 2020 von anderen Jahren unterschieden. Das Verbraucherforum mydealz hat zehn Fakten zusammengetragen, die dieses Jahr besonders gemacht haben.  

 

Verbraucher kaufen für 551,8 Milliarden Euro ein

 

Für den Einzelhandel war 2020 kein schlechtes Jahr. Zu dieser Einschätzung könnte man zumindest kommen, wenn man einen Blick auf die harten Zahlen wirft: Trotz der Covid19-Pandemie kauften Verbraucher dieses Jahr für insgesamt 551,8 Milliarden Euro ein. Gegenüber dem Vorjahr konnten Händler damit ein leichtes Umsatzplus von 1,5 Prozent (8,2 Milliarden Euro) verbuchen. Das geht aus Zahlen des Statischen Bundesamts und Handelsverband Deutschland (HDE) hervor. Vielen Händlern dürfte es dennoch schwerfallen, ein Loblied aufs Jahr 2020 zu singen. Dafür entwickelten sich die Umsätze in einzelnen Handelszweigen und -branchen zu verschieden. Für den November und Dezember etwa rechnete der HDE damit, dass der stationäre Handel ein Umsatzminus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften müsste, während der Online-Handel seine Umsätze um fast ein Drittel auf knapp 20 Milliarden Euro steigern könnte.

 

Verpuffte Mehrwertsteuersenkung

 

Wenn das Jahr zu Ende geht, müssen sich Verbraucher auch wieder von einem Steuervorteil verabschieden, auf den sich der Bundestag und Bundesrat am 29. Juni geeinigt haben. Statt 19 Prozent beziehungsweise sieben Prozent müssen Verbraucher dieses Jahr in der zweiten Jahreshälfte nur 16 Prozent oder im Fall von Lebensmitteln fünf Prozent Mehrwertsteuer zahlen. So wollte der Gesetzgeber die schwächelnde Konjunktur wieder ankurbeln. Der Effekt der Steuersenkung ist jedoch weitgehend verpufft. Der Staat verzichtet dieses Jahr zwar auf Steuereinnahmen in Höhe von rund zwanzig Milliarden Euro. Der HDE bilanzierte allerdings schon Ende August, von der Steuersenkung ginge „kein starker Nachfrageeffekt aus“.

 

Corona verschärft die Krise klassischer Warenhäuser 

 

Eigentlich hätte 2020 ein gutes Jahr für Galeria Kaufhof und Karstadt werden sollen. Zum 31. Januar ging die Galeria Kaufhof GmbH in die Karstadt Warenhaus AG auf. Auch rechtlich verschmolzen beide Unternehmen damit, nachdem sie schon seit März 2019 unter dem gemeinsamen Markennamen „Galeria Karstadt Kaufhof“ (GKK) auftraten. Die Weichen für ein gutes Jahr waren damit eigentlich gestellt. Die Covid19-Pandemie machten aber auch der Signa Holding als GKK-Eigentümer einen Strich durch die Rechnung. Auch bedingt durch die Lockdowns im Frühjahr und aktuell brachen die Umsätze von Kauf- und Warenhäusern ein. Von April bis Juni setzten sie, dem Statischen Bundesamt zufolge, 21,3 Prozent weniger um als im zweiten Quartal 2019 und auch im August verbuchten Kauf- und Warenhäuser noch 2,4 Prozent weniger Umsatz als im August 2019. In Summe musste GKK 37 Kaufhäuser dauerhaft schließen. Sechs weitere sollen in den nächsten Wochen folgen. 

 

Verbraucher kaufen mehr online ein

 

Des einen Leid ist des anderen Freud: Während der klassische Einzelhandel dieses Jahr ein schweres Standing hatte und viele Händler über Wochen hinweg sogar komplett schließen mussten, verlagerte sich die Nachfrage spürbar ins Internet. 546,6 Millionen Mal nutzten Verbraucher dieses Jahr allein die Shopping-Community mydealz, um sich über aktuelle Angebote zu informieren. Die Reichweite stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 19,8 Prozent. Dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel zufolge kauften die Deutschen dieses Jahr allein in den ersten drei Quartalen für 56,0 Milliarden Euro im Internet ein – und gaben damit 10,6 Prozent mehr aus als noch 2019.

 

Die Nachfrage nach Streaming-Diensten und Heimwerkerbedarf ist explodiert

 

Viele Verbraucher haben dieses Jahr viel mehr Zeit als sonst zuhause verbracht. Das hat sich auch aufs Konsumverhalten ausgewirkt: Gemessen am Vorjahr ist die Nachfrage nach Streaming-Diensten für Filme oder Musik und nach Heimwerkerbedarf in diesem Jahr explodiert. mydealz zufolge haben dieses Jahr fast dreimal so viele Verbraucher (+197,9 Prozent) wie noch 2019 einen Streaming-Dienst abonniert, während die Nachfrage nach Heimwerkerbedarf um 169,8 Prozent angezogen hat. Neben den eigenen vier Wänden haben viele Deutsche dabei scheinbar auch ihr Auto verschönert. Die Nachfrage nach Zubehör fürs Auto und Motorrad ist jedenfalls um 93,0 Prozent gestiegen.

 

Toilettenpapier spaltet die Nation

 

Toilettenpapier erhitzte in diesem Frühjahr während des ersten Lockdowns die Gemüter. Die Einen horteten es, die Anderen zeigten sich angesichts der Hamsterkäufer irritiert. Und auch wenn Politiker und Handelsexperten wiederholt betonten, es käme zu keinen Lieferengpässen, dürften sich auch jetzt in vielen Haushalten noch die Toilettenpapierrollen stapeln. 203.000 Tonnen Toilettenpapier wurden, dem Statischen Bundesamt zufolge, dieses Jahr nur im März und April alleine in Deutschland produziert – 26.000 Tonnen (14,8 Prozent) mehr als im März und April 2019. Wieder andere Produkte waren in diesem Jahr zunächst Mangelware: Viruzide und Masken etwa. Masken sind aus unserem Alltag inzwischen kaum noch wegzudenken, auch weil viele deutsche Textilunternehmen sie in Dutzenden Varianten herstellen.

 

Gaming-Artikel gefragter als Möbel und Dekoartikel

 

Etwas überraschend fällt der Blick auf die Produkte aus, die sich in diesem Jahr besonders gut verkauft haben. Wie schon 2019 führten Elektronikartikel auch dieses Jahr die Top-10 der nachfragestärksten Warengruppen an: Wohl auch weil sich viele Verbraucher erst noch im Home Office einrichten mussten, stieg der Anteil von Elektronikartikeln an der Gesamtheit der von mydealz vermittelten Käufe von 23,4 Prozent auf 25,3 Prozent. Mode (11,1 Prozent) folgte auch dieses Jahr auf Rang zwei. Von Rang drei verdrängten Videospiele und Spielekonsolen (10,1 Prozent) dieses Jahr indes Möbel und Dekoartikel (8,8 Prozent). Scheinbar war bei vielen Verbrauchern das Bedürfnis nach Ablenkung größer als nach neuen Möbeln. Lebensmittel (5,0 Prozent) komplettierten die Top-5 der nachfragestärksten Warengruppen. Verglichen mit dem Vorjahr, kauften dieses Jahr 10,5 Prozent mehr Verbraucher online Lebensmittel ein.  Streaming-Dienste sowie Sportartikel (beide: 4,8 Prozent) und Heimwerkerbedarf (4,7 Prozent) folgten auf den Rängen sechs bis acht. Vervollständigt wurden die Top-10 der nachfragestärksten Artikel in diesem Jahr von den Warengruppen Freizeit und Veranstaltungen (4,5 Prozent) und Family & Kids (4,0 Prozent).

 

Hohe Umsatzverluste für Tourismusunternehmen

 

Für die Tourismus-Industrie war 2020 ein rabenschwarzes Jahr. Der Lockdown im Frühjahr und aktuell sowie anhaltende Reisewarnungen haben die Gästezahl drastisch einbrechen lassen. Wie hart die Corona-Krise speziell Hoteliers, Reisebüros, Bus- und Bahnunternehmen sowie Fluggesellschaften getroffen hat, zeigt ein Blick auf die mydealz-Zahlen: Von 6,2 Millionen vermittelten Transaktionen im Jahr 2019 ging die Zahl der vermittelten Buchungen um 41,3 Prozent auf 3,6 Millionen in diesem Jahr zurück. Der Deutsche Reiseverband (DRV) rechnet damit, dass Tourismus-Unternehmen seit März einen Umsatzverlust von rund achtzig Prozent oder 28 Milliarden Euro verkraften mussten.

 

Der Singles Day ist in Deutschland angekommen

 

Jedes Jahr im November lässt eine Tradition aus den USA die Kassen der Online-Händler klingeln: 2006 hat Apple den Black Friday nach Deutschland importiert und schon längst ist das Shopping-Event zum umsatzstärksten Tag im Jahr avanciert. Dem HDE zufolge, kauften Verbraucher dieses Jahr am Black Friday (27. November) und dem folgenden Wochenende für 3,4 Milliarden Euro ein. Doch auch der 2017 von Händlern wie Aliexpress, Bonprix, Media Markt und Saturn aus China nach Deutschland importierte Singles Day (11. November) wird hierzulande immer beliebter: Dieses Jahr vermittelte mydealz am Singles Day 764.419 Kaufinteressenten. Verglichen mit dem Vorjahr, stieg die Nachfrage damit um 28,9 Prozent. 

 

Lieferengpässe bei Elektronikartikeln 

 

Wie international Lieferketten inzwischen sind und wie wichtig Asien für die Produktion von Elektronikartikeln ist, zeigte sich dieses Jahr gleich mehrfach. Weil mehr Angestellte von zuhause arbeiteten und Schüler im Home Schooling unterrichtet wurden, überstieg die Nachfrage nach Notebooks und Tablets in diesem Frühjahr und Sommer klar das verfügbare Angebot. Wie eine von mydealz im August durchgeführte Stichprobe zeigte, konnten Hersteller wie Apple oder Dell ihre Notebooks teils nur innerhalb von 23 Tagen beziehungsweise sogar 36 Tagen nach Bestellung ausliefern. Den Verkaufsstart des iPhone 12 musste Apple sogar vom traditionellen Termin im September auf den 23. Oktober verschieben und auch aktuell kämpfen noch einige Hersteller mit Lieferengpässen. Sony ist hier das vielleicht prominenteste Beispiel: Auch einen Monat nach dem Verkaufsstart der Playstation 5 am 19. November benötigen Verbraucher viel Glück, um eine der Spielekonsolen zu ergattern. 

 

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Über mydealz

 

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) nutzen mydealz jeden Monat, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen. 

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