Olympische Spiele – ein E-Commerce-Killer? Wie Sportereignisse und Online-Shopping zusammenhängen

Berlin, 22. Juli 2021. Wenn am Freitag der Fackellauf das Stadion in Tokio erreicht, ist es so weit: Die 32. Olympischen Sommerspiele der Neuzeit sind eröffnet und das Motto lautet erneut: „Dabei sein ist alles.“ Ob das neben den Athleten auch für Online-Shopper ohne Medaillen-Ambitionen gilt, bleibt indes abzuwarten. Einer Erhebung von mydealz zufolge ist vielmehr davon auszugehen, dass sich viele Sportfans an den heimischen Bildschirmen auf die Übertragung der Wettbewerbe freuen und die Spiele dem Online-Shopping vorziehen – umso mehr womöglich, nachdem die Spiele infolge der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben wurden.

 

Während der vergangenen vier Olympischen Spiele in den Jahren von 2012 bis 2018 shoppten im Schnitt 14 Prozent weniger Konsumenten online als im Zeitraum zuvor, wie eine Analyse von mydealz zeigt. Zeitgleich ging die Anzahl der Sessions um rund zwei Prozent zurück. Doch für Online-Händler lässt die Prognose nicht nur Einbußen erwarten: Nach den Spielen shoppten drei Prozent mehr Verbraucher online als zuvor.

 

Medaillenträume werden wahr – Umsätze im Online-Handel sinken

„Unser Blick in die Vergangenheit zeigt, wie sehr sich Konsumenten für die Olympischen Spiele interessieren“, erklärt mydealz-Gründer Fabian Spielberger. „Demnach dürfen Händler während der Spiele keine großen Umsätze erwarten.“ Allerdings zeige die Erfahrung, dass sich wesentlich mehr Verbraucher für die Olympischen Winterspiele als für die Olympischen Sommerspiele interessieren: Während die Nachfrage während der letzten beiden Sommerspiele in London (2012) und Rio de Janeiro (2016) nur um 3 beziehungsweise 2 Prozent zurückging, sank sie während der Olympischen Winterspiele deutlich stärker: Zur Zeit der Winterspiele in Sotschi (2014) um vier Prozent und 2018 während der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang sogar um 47 Prozent.

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