Mahnung wegen Preisänderung (wegen Preisfehler) nach Versand.

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eingestellt am 16. Aug 2017Bearbeitet von:"Grompa"
So ich stelle das mal hier rein, weil ich denke MyDealz-User sollten sich mit solchen Dingen am besten auskennen :

Ich hatte vor geraumer Zeit etwas auf Ebay erstanden (Sofort-Kauf), der Preis war offensichtlich falsch – fast 90% unter UVP – also Preisfehler. Ware wurde aber nicht storniert sondern sogar sehr schnell geliefert. Daraufhin dachte ich mir dass ich damit durchgekommen bin, dem war aber offensichtlich nicht so weil ein paar Tage später meldete sich der Verkäufer und meinte dass es – wie ich bereits wusste – ein Preisfehler war und die Ware nicht für diesen Preis hätte rausgehen dürfen. Was er nun verlange war dass ich ihm das Produkt zurück sende oder ihm den restlichen Betrag zukommen lasse (immerhin fast 90€!). Nachzahlen wollte ich nicht (für diesen Preis hätte ich es dann auch billiger bei Amazon kaufen können) und habe im angeboten die Ware zurück zu senden wenn er die Versandkosten zahlt. Dies wies er jedoch ab mit der Begründung dass laut seiner AGB die Rücksendekosten vom Kaüfer zu tragen sind. Weil ich nicht einsah für diesen Versand zu zahlen habe ich daraufhin seine Aufforderungen die Ware zurück zu senden ignoriert.

Das war vor einer Woche. Als ich heute den Briefkasten aufgemacht habe, habe ich gesehen dass mir der Verkäufer eine Mahnung geschickt hat. Im Brief wird mir eine Frist von einer Woche gesetzt den Betrag zu bezahlen da ansonsten weitere Kosten auf mich zu kämen. Der Brief scheint nicht von einem Inkassounternehmen zu kommen sondern von dem Händler selbst.

Nun meine Frage, muss ich darauf reagieren? Von mir aus sende ich ihm die Ware zurück jedoch nur wenn er die Versandkosten bezahlt. Wie sieht die rechtliche Lage dazu aus? Kann der Händler mich zwingen diese Kosten zu übernehmen?

Grüsse
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Diverses
Beste Kommentare
Wenn sich die Mahnung auf die Nachzahlung bezieht, kannst du diese ignorieren. Es existiert nach deiner Schilderung keine Vertragsgrundlage für diese Forderung.

Normalerweise würde man prüfen, ob die Anfechtung überhaupt wirksam ist, insbesondere wenn der Händler weiterhin am Geschäft zu geänderten Konditionen interessiert ist. Das war aber nicht deine Frage.

Die Versandkosten kann er im Normalfall nicht von dir verlangen. Problem hierbei, die deutschen Paragraphen sind diesbezüglich nicht so eindeutig wie z.B. beim Widerruf. Grundsätzlich bist du als Käufer bei einer Anfechtung so zu stellen, als ob es den Vertrag nie gegeben hätte. Ferner bist du streng genommen nur zur Herausgabe der Sache am Leistungsort verpflichtet. Ergo hat der Verkäufer die Sache bei dir abzuholen oder zumindest die Versandkosten zu tragen.

Für eine rechtliche Beurteilung muss man sich jedoch die Details anschauen.
Wie hast du bezahlt?

Die Ratschläge, auf die Mahnung bzw. auf eine Aufforderung nicht zu reagieren, sind einfach schlecht. Entwickelt sich ein Rechtsstreit aus der Sache, stehst du garantiert irgendwann vor der Frage, warum du auf dieses und jenes Schreiben nicht reagiert hast?

Aus den hiesigen Antworten heraus würde ich schreiben: "Guten Tag. Ihre Mahnung weise ich zurück. Den Artikel stelle ich ab dem (z. B.) 18.8.2017 zur Abholung bereit. Bitte teilen Sie mir schriftlich mit, von welchem Paketdienst und wann das Paket von diesem abgeholt wird. Die Abholung muss unter der nachfolgenden Anschrift erfolgen: ... Die Kosten der Rücksendung übernehme ich aufgrund eines nicht von mir verschuldeten Fehlers nicht. Mit Abholung des Artikels erwarte ich die Rückerstattung meiner Zahlung inkl. der Hinsendekosten innerhalb von 14 Tagen auf mein PayPal-Konto / meine Bankverbindung."

Keine weiteren Rechtfertigungen oder Erklärungen. Außer du hast Lust auf eine Brieffreundschaft.
Bearbeitet von: "chris99" 16. Aug 2017
Drizzt16. Aug 2017

schicks doch per nachnahme zurück. wenn er die ware will, muss er zahlen. …schicks doch per nachnahme zurück. wenn er die ware will, muss er zahlen. und ob er dann wegen eines streitwerts von ca. 10 euro noch ein fass aufmacht....



Unnötig Mehrkosten (Nachnahmegebühren) zu generieren ist ja wohl von allen Ideen die schlechteste.
"Von mir aus sende ich ihm die Ware zurück"

kurz und knapp... solange er die Versandkosten nicht zahlt wird nichts zurück geschickt!!
57 Kommentare
Kannst ja dort mal den letzten Absatz lesen. Aber ob es wahr ist kann ich dir natürlich auch nicht sagen.

sparbote.de/spa…ps/

Scheint aber von einem Rechtsanwalt verfasst worden zu sein.
Bearbeitet von: "Mr_Hunter" 16. Aug 2017
"Von mir aus sende ich ihm die Ware zurück"

kurz und knapp... solange er die Versandkosten nicht zahlt wird nichts zurück geschickt!!
Der gesunde Menschenverstand sagt: Der Händler hat den Preisfehler zu verantworten und muss die Rücksendekosten zahlen. Der Passus aus den AGB bezieht sich aufs Widerrufsrecht und hat mit dem Fall nichts zu tun. Sollte er sich weiterhin quer stellen: Hast du per Paypal bezahlt? Dann könntest du die Geschichte abkürzen, indem du dir die Rücksendekosten von Paypal erstatten lässt.
Ganz so einfach ist es nicht. Ließ dich Mal in Erklärungsirrtums ein.
Schadensersatzpflicht ist er wohl nicht, wenn du jetzt woanders kaufen musst, weil 90% unter UVP schon ein offensichtlicher Preisfehler war.
Also, dass du die Rücksendung bezahlen sollst finde ich, unabhängig von juristischen Auslegungen, ganz schön frech.

Wenn du den Artikel haben möchtest, würde ich einfach versuchen, mich mit ihm auf den aktuell günstigsten Vergleichspreis zu einigen. Das spart das hin- und hergeschicke und alle können zufrieden sein.
SirTobiasFunke16. Aug 2017

Ganz so einfach ist es nicht. Ließ dich Mal in Erklärungsirrtums e …Ganz so einfach ist es nicht. Ließ dich Mal in Erklärungsirrtums ein.Schadensersatzpflicht ist er wohl nicht, wenn du jetzt woanders kaufen musst, weil 90% unter UVP schon ein offensichtlicher Preisfehler war.


Hier geht es net darum, dass der Käufer einen Schadensersatz geltend machen will, sondern dass der Verkäufer die Rücksendekosten nicht tragen will. Dies hat er jedoch zu tun, wurde in diversen threads hier auch schon diskutiert.
Zico198816. Aug 2017

Hier geht es net darum, dass der Käufer einen Schadensersatz geltend …Hier geht es net darum, dass der Käufer einen Schadensersatz geltend machen will, sondern dass der Verkäufer die Rücksendekosten nicht tragen will. Dies hat er jedoch zu tun, wurde in diversen threads hier auch schon diskutiert.


Stimmt nicht unbedingt.
Bearbeitet von: "Mr_Hunter" 16. Aug 2017
Bei eBay ist das nicht so einfach für den Verkäufer, da wie auch letztens nach den stornos durch Saturn die eBay AGB ein Berufen auf Erklärungsirrtum eigentlich nicht zulässt.
"Stellt ein Verkäufer mittels der eBay-Dienste einen Artikel im Auktions- oder Festpreisformat ein, so gibt er ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über diesen Artikel ab. "
Wenn sich die Mahnung auf die Nachzahlung bezieht, kannst du diese ignorieren. Es existiert nach deiner Schilderung keine Vertragsgrundlage für diese Forderung.

Normalerweise würde man prüfen, ob die Anfechtung überhaupt wirksam ist, insbesondere wenn der Händler weiterhin am Geschäft zu geänderten Konditionen interessiert ist. Das war aber nicht deine Frage.

Die Versandkosten kann er im Normalfall nicht von dir verlangen. Problem hierbei, die deutschen Paragraphen sind diesbezüglich nicht so eindeutig wie z.B. beim Widerruf. Grundsätzlich bist du als Käufer bei einer Anfechtung so zu stellen, als ob es den Vertrag nie gegeben hätte. Ferner bist du streng genommen nur zur Herausgabe der Sache am Leistungsort verpflichtet. Ergo hat der Verkäufer die Sache bei dir abzuholen oder zumindest die Versandkosten zu tragen.

Für eine rechtliche Beurteilung muss man sich jedoch die Details anschauen.
Wieviele Tage später sind denn "ein paar Tage später"? Wenn sich der Verkäufer auf die Paragraphen 119 und 120 laut BGB beruft und die Anfechtung aufgrund eines Erklärungsirrtum auch als solche erkennen lies, muss die Anfechtung nach 121 BGB unverzüglich erfolgt sein was bei ebay verkäufen 2-4 Tage sind.

Die Anfechtung muss in den Fällen der §§ 119, 120 ohne schuldhaftes Zögern (unverzüglich) erfolgen, nachdem der Anfechtungsberechtigte von dem Anfechtungsgrund Kenntnis erlangt hat.
Mahungen nie (!!!) ignorieren. Die Dinger können noch so hanebüchen sein, wenn man nicht widerspricht steht irgendwann der Gerichtsvollzieher vor der Tür und nimmt dir völlig rechtskonform dein Zeug weg.
1.) Widerspruch einlegen.

Dazu ist, wenn ich mich recht entsinne, bei einer Anfechtung des Vertrages der Käufer so zu stellen, als sei der Vertrag nicht zustandegekommen. Zustandegekommen ist hier m.E. aber der Vertrag, da in den AGB meist/immer steht, dass dieser erst mit Lieferung der Ware zustandekommt. Das heißt, dass der Verkäufer die Kosten für den Rückversand zu tragen hat, da du ohne Vertragsabschluss auch keine Warenrücktransport zahlen müsstest.
2.) Im BGB nachgucken und sollte ich hier keinen Stuss erzählen, den Verkäufer auf seine Pflicht, die Rücksendekosten zu tragen, aufmerksam machen.

Eine Benutzung des Artikels würde ich mir trotzdem verkneifen.
Und einen Zweizeiler an ebay würde ich bei solchen Gebaren auch verfassen.
G0LDBA3R16. Aug 2017

Mahungen nie (!!!) ignorieren. Die Dinger können noch so hanebüchen sein, w …Mahungen nie (!!!) ignorieren. Die Dinger können noch so hanebüchen sein, wenn man nicht widerspricht steht irgendwann der Gerichtsvollzieher vor der Tür und nimmt dir völlig rechtskonform dein Zeug weg.


Bei einer normalen Mahnung kann das sicherlich nicht passieren. Nur beim Mahnbescheid des gerichtlichen Mahnverfahrens muss Einspruch eingelegt werden. Ein solcher liegt hier aber offensichtlich nicht vor.
Hatte ich auch schon mal. Zumal eine UVP ja auch nicht wirklich Aussagekräftig ist.

Bei mir hat der Händler auch eine Mahnung geschickt. Es war folgendermaßen.
Hab ein Fitnessgerät für knapp 250€ gekauft, dazu kamen noch 50€ Versandkosten, da es halt ein großes Gerät war.
Die UVP von dem Gerät lag bei 1499€, wobei die Preise bei Idealo alle bei ca. 500€ lagen.
Naja, ich hab mir nicht viel dabei gedacht und hab nur gedacht, dass es mit knapp 300€ einfach ein Angebot ist.
Das Gerät wurde geliefert, von mir aber noch nicht ausgepackt. Der Händler meldete sich dann, dass der Preis wäre, bla bla.
Er wollte dann das ich noch 400€ nachzahle, da ich das nicht eingesehen habe (Idealo Preis 500€ inkl. Lieferung)
Hab ich gesagt, dass ich das Gerät zurücksende und er die Rücksendekosten zu tragen hat.
Das wollte er nicht akzeptieren und schickte mir ebenfalls eine Mahnung.
Nach Rücksprache mit einem befreundeten Anwalt, sagte er, dass ich auf der sicheren Seite bin.

Ich hab das dem Händler dann auch alles so geschildert, darauf ist er irgendwie nicht eingegangen und schickte mir eine Woche später die zweite Mahnung.

Das wurde mir zu doof und lies von meinem Anwalt einen Brief aufsetzen. Daraufhin kam nur eine freche Mail vom Verkäufer und das ich ihn ja ruinieren würde etc.
Am ende hab ich das Gerät behalten und musste nichts nachzahlen. Bei 5€ Rücksendekosten hätte ich vielleicht nicht drauf bestanden, aber bei 50€ für eine Spedition war mir das doch zu viel.
Achja, die Versandkosten zu mir wollte er auch zurück haben Wenn ich darauf eingegangen wäre, hätte ich 100€ Minus gemacht..
Bei dir sind die Versandkosten vielleicht nicht zu hoch, aber trotzdem würdest du ja einen finanziellen Schaden erleiden.
Ich würde als erstes mal prüfen, ob die Anfechtung überhaupt wirksam ist.

Wenn dem so ist:

Sehr geehrter Herr XXX,
Wie Ihnen als professioneller Verkäufer bekannt ist, sieht das Gesetz vor, das in diesem Fall die Versandkosten von Ihnen zu tragen sind. Sie können die Ware nach einer vorherigen Terminabsprache gerne bei mir Abholen lassen. Die Adresse ist Ihnen bekannt.
Da ich mich durch Ihr Vorgehen unter Druck gesetzt fühle, werde ich weitere Kontaktaufnahmen -außer der Terminvereinbarungen- nur noch über einen Anwalt beantworten.
Weitere Schritte behalte ich mich ausdrücklich vor.


Erfahrungsgemäß zieht der der Verkäufer "den Schwanz ein".
Der Vertrag ist über den Sofort-Kaufen-Button zustande gekommen.
Der Händler hat keine Grundlage für eine Mahnung.
Der Händler kann nur den Kaufvertrag aufgrund eines Irrtums anfechten.
Im Falle einer Anfechtung könnte man sich mit dem Händler streiten, allerdings wird der Käufer bei einem OFFENSICHTLICHEN Preisfehler immer den Kürzeren ziehen.
Daher ist der Käufer zur Herausgabe verpflichtet. Eine Bringpflicht hat der Käufer allerdings nicht. Also eigentlich muss man nicht mal zur Post wackeln - aufgrund des guten Willens bringt man halt doch das Paket weg.
Schadensersatzpflichtig ist der Händler nur wenn der Käufer das Angebot in gutem Vertrauen wahrgenommen hat und sein Haus extra umgebaut hat o.ä. oder er nun das Produkt bei einem anderen Händler kaufen muss (allerdings nicht bei so einem offensichtlichen Preisfehler - da kann erwartet werden, dass der Käufer sich denken kann, dass der Preis nicht realistisch ist).

Ich schätze mal das ist alles^^

Alles weitere liefert das BGB.
Moko16. Aug 2017

Bei einer normalen Mahnung kann das sicherlich nicht passieren. Nur beim …Bei einer normalen Mahnung kann das sicherlich nicht passieren. Nur beim Mahnbescheid des gerichtlichen Mahnverfahrens muss Einspruch eingelegt werden. Ein solcher liegt hier aber offensichtlich nicht vor.


Das stimmt schon im Grundsatz. Achtung es folgt ein "aber":

Aber eine kurze Nachricht, das die Ansicht der Gegenseite nicht geteilt wird, schadet nicht. Allein schon um seine Position klarzustellen. Nachher sagt ein Richter, sie hätten ja gegen die Mahnung schon widersprechen können...
Wie hast du bezahlt?

Die Ratschläge, auf die Mahnung bzw. auf eine Aufforderung nicht zu reagieren, sind einfach schlecht. Entwickelt sich ein Rechtsstreit aus der Sache, stehst du garantiert irgendwann vor der Frage, warum du auf dieses und jenes Schreiben nicht reagiert hast?

Aus den hiesigen Antworten heraus würde ich schreiben: "Guten Tag. Ihre Mahnung weise ich zurück. Den Artikel stelle ich ab dem (z. B.) 18.8.2017 zur Abholung bereit. Bitte teilen Sie mir schriftlich mit, von welchem Paketdienst und wann das Paket von diesem abgeholt wird. Die Abholung muss unter der nachfolgenden Anschrift erfolgen: ... Die Kosten der Rücksendung übernehme ich aufgrund eines nicht von mir verschuldeten Fehlers nicht. Mit Abholung des Artikels erwarte ich die Rückerstattung meiner Zahlung inkl. der Hinsendekosten innerhalb von 14 Tagen auf mein PayPal-Konto / meine Bankverbindung."

Keine weiteren Rechtfertigungen oder Erklärungen. Außer du hast Lust auf eine Brieffreundschaft.
Bearbeitet von: "chris99" 16. Aug 2017
Berichte dann mal wie es ausging
Man sollte immer antworten zumindest widersprechen, da der Richter eines Tages - wie einige User schon erwähnt haben - fragen wird, aus welchem Grund du die Briefe ignoriert hast.

@mazepan hat ne gute Vorlage, schick die ab und gut ist.

Ich persönlich würde ihm die Ware nicht zurückschicken, wäre er nett und würde von Anfang an sagen, dass er die Kosten für den Rückversand übernimmt, dann ja. Aber so pissig er ist würde ich garnichts machen.
chris9916. Aug 2017

Wie hast du bezahlt?Die Ratschläge, auf die Mahnung bzw. auf eine …Wie hast du bezahlt?Die Ratschläge, auf die Mahnung bzw. auf eine Aufforderung nicht zu reagieren, sind einfach schlecht. Entwickelt sich ein Rechtsstreit aus der Sache, stehst du garantiert irgendwann vor der Frage, warum du auf dieses und jenes Schreiben nicht reagiert hast?



Totaler Unfug, in keiner meiner oder mir bekannten Prozesse wurde das negativ ausgelegt. Der Käufer hat bei dieser Mahnung von Rechts wegen überhaupt keine Verpflichtung, insbesondere da es überhaupt keine rechtliche Grundlage für diese Mahnung gibt. Im Gegenteil, ich würde da direkt einen Deckel drauf machen und bei einer weiteren Mahnungen Strafanzeige wegen Nötigung stellen.

Natürlich kann der Schriftverkehr und der Umgang miteinander von einem Richter gewürdigt werden, rechtlich dürfen dem Käufer in diesem Falle aber keine Nachteile entstehen.
Antics16. Aug 2017

Totaler Unfug, in keiner meiner oder mir bekannten Prozesse wurde das …Totaler Unfug, in keiner meiner oder mir bekannten Prozesse wurde das negativ ausgelegt. Der Käufer hat bei dieser Mahnung von Rechts wegen überhaupt keine Verpflichtung, insbesondere da es überhaupt keine rechtliche Grundlage für diese Mahnung gibt. Im Gegenteil, ich würde da direkt einen Deckel drauf machen und bei einer weiteren Mahnungen Strafanzeige wegen Nötigung stellen. Natürlich kann der Schriftverkehr und der Umgang miteinander von einem Richter gewürdigt werden, rechtlich dürfen dem Käufer in diesem Falle aber keine Nachteile entstehen.

Du hast völlig Recht. Aus meinem Anstandsgefühl heraus teile ich dem Verkäufer einmal in aller Deutlichkeit mit, dass und weshalb sein Anspruch nicht besteht. Wenn er daraufhin kommentarlos einfach mit Mahnungen kommt, werden die ignoriert.
Hey schon mal danke für die Antworten

Ich hatten das nicht geschrieben weil ich nicht wusste dass es einen unterschied macht, aber ich habe mit PayPal gezahlt.

Als erste Reaktion habe ich jetzt mal mit einer schlechten Ebay-Bewertung reagiert (Aus Erfahrung weiss ich dass diese Ebay-Verkäufer am teuersten werden).

Also was ich nun machen ist dass ich einen Wiederspruch formuliere hand der Vorlage von chris99:
chris9916. Aug 2017

Wie hast du bezahlt?Die Ratschläge, auf die Mahnung bzw. auf eine …Wie hast du bezahlt?Die Ratschläge, auf die Mahnung bzw. auf eine Aufforderung nicht zu reagieren, sind einfach schlecht. Entwickelt sich ein Rechtsstreit aus der Sache, stehst du garantiert irgendwann vor der Frage, warum du auf dieses und jenes Schreiben nicht reagiert hast?Aus den hiesigen Antworten heraus würde ich schreiben: "Guten Tag. Ihre Mahnung weise ich zurück. Den Artikel stelle ich ab dem (z. B.) 18.8.2017 zur Abholung bereit. Bitte teilen Sie mir schriftlich mit, von welchem Paketdienst und wann das Paket von diesem abgeholt wird. Die Abholung muss unter der nachfolgenden Anschrift erfolgen: ... Die Kosten der Rücksendung übernehme ich aufgrund eines nicht von mir verschuldeten Fehlers nicht. Mit Abholung des Artikels erwarte ich die Rückerstattung meiner Zahlung inkl. der Hinsendekosten innerhalb von 14 Tagen auf mein PayPal-Konto / meine Bankverbindung."Keine weiteren Rechtfertigungen oder Erklärungen. Außer du hast Lust auf eine Brieffreundschaft.



Ich bleibe bei der Meinung dass er seine Ware gerne zurück haben kann aber nicht wenn ich für den Versand zahlen soll.

Mr_Hunter16. Aug 2017

Kannst ja dort mal den letzten Absatz lesen. Aber ob es wahr ist kann ich …Kannst ja dort mal den letzten Absatz lesen. Aber ob es wahr ist kann ich dir natürlich auch nicht sagen. http://www.sparbote.de/sparbote-informiert/rechtslage-bei-preisfehlern-in-onlineshops/Scheint aber von einem Rechtsanwalt verfasst worden zu sein.



Das sieht eigentlich nicht gut aus. Woraus ergibt sich denn ob etwas ein offensichtlicher Preisfehler ist? Dass es ein preisfehler war weiss ich ja nur weil ich die UVP kenne. Sind 12€ für ein Netzteil was normallerweise fast 100€ kostet bereits offensichtlich? Wenn man sich nicht mit dem Thema auskennt könnte man doch denken dass der Preis realistisch ist.
schicks doch per nachnahme zurück. wenn er die ware will, muss er zahlen. und ob er dann wegen eines streitwerts von ca. 10 euro noch ein fass aufmacht....
J2K116. Aug 2017

Wieviele Tage später sind denn "ein paar Tage später"? Wenn sich der V …Wieviele Tage später sind denn "ein paar Tage später"? Wenn sich der Verkäufer auf die Paragraphen 119 und 120 laut BGB beruft und die Anfechtung aufgrund eines Erklärungsirrtum auch als solche erkennen lies, muss die Anfechtung nach 121 BGB unverzüglich erfolgt sein was bei ebay verkäufen 2-4 Tage sind. Die Anfechtung muss in den Fällen der §§ 119, 120 ohne schuldhaftes Zögern (unverzüglich) erfolgen, nachdem der Anfechtungsberechtigte von dem Anfechtungsgrund Kenntnis erlangt hat.


Genau 1 Tag nach der Lieferung bzw. 4 Tage nach Bestellung.

Ablauf:
Tag 1 Bestellung
Tag 2 und 3 Warten
Tag 4 Lieferung
Tag 5 Ebaynachicht
...
Tag 12 Mahnung

Aber wer schaut schon täglich in seine Ebaynachichten deshalb hatte ich das nicht sofort auf dem Schirm.
Zumindest ist die Ware glücklicherweise deshalb noch Originalverpackt.
Drizzt16. Aug 2017

schicks doch per nachnahme zurück. wenn er die ware will, muss er zahlen. …schicks doch per nachnahme zurück. wenn er die ware will, muss er zahlen. und ob er dann wegen eines streitwerts von ca. 10 euro noch ein fass aufmacht....


das wäre dumm! damit verarscht man sich ja selbst... entweder kommt vom Händler aus etwas und wenn nicht würde ich den Artikel behalten
chris9916. Aug 2017

Du kannst für PayPal-Käufe die Rücksendekosten von PayPal zurückerstattet b …Du kannst für PayPal-Käufe die Rücksendekosten von PayPal zurückerstattet bekommen.


Hey das scheint mir ja optimal. Geht das denn immer und ist es sicher dass ich nicht doch auf den Kosten sitzen bleibe?
das scheint dann ja eher für den Fall eines Wiederrufes gedacht zu sein. Entstehen mir keine Nachteile dadurch?
Eigentlich würde man ja denken dass der Händler auf mich zukommen sollte und nicht umgekehrt
Drizzt16. Aug 2017

schicks doch per nachnahme zurück. wenn er die ware will, muss er zahlen. …schicks doch per nachnahme zurück. wenn er die ware will, muss er zahlen. und ob er dann wegen eines streitwerts von ca. 10 euro noch ein fass aufmacht....



Unnötig Mehrkosten (Nachnahmegebühren) zu generieren ist ja wohl von allen Ideen die schlechteste.
Grompa16. Aug 2017

Hey das scheint mir ja optimal. Geht das denn immer und ist es sicher dass …Hey das scheint mir ja optimal. Geht das denn immer und ist es sicher dass ich nicht doch auf den Kosten sitzen bleibe?das scheint dann ja eher für den Fall eines Wiederrufes gedacht zu sein. Entstehen mir keine Nachteile dadurch?Eigentlich würde man ja denken dass der Händler auf mich zukommen sollte und nicht umgekehrt


Würde ich nicht machen, das kann man glaube ich nur 5 mal oder so machen.. (oder bis 25€? hab das nur mal im Newsletter überflogen...)
Warum sollte Paypal jetzt für den Fehler des Verkäufers zahlen?!
Vielleicht ist das ganze ja auch ne Masche und er wird so sein Zeug los weil die Leute sich denken: Oh ne Mahnung, da bezahl ich mal schneller ehe die Mahnkosten noch hoch werden...
Ich würde ihm einfach sagen das er die Ware gerne bei dir abholen kann oder die die Fahrtkosten(30 Cent/km) und den Arbeitsaufwand (mind. 30 Minuten Schlangestehen!!!! da sind schon mind. 10€ fällig würde ich mal sagen... ) fürs zur Post gehen zahlen kann
Schreib dem Händler, dass du die Ware zur Abholung bereit hältst. Alternativ kann er Dir die Kosten für einen Versand im Voraus erstatten. Damit zeigst du den Willen, dass du die Ware ja zurückgeben willst!
So hab ich da bei einer ungefragt zugeschickten Sendung auch mal gemacht... Nach einer Zeit hatte ich dann auf einmal das Geld für das Porto erhalten und die freundliche Bitte, die Ware doch zurück zu schicken.
Potty16. Aug 2017

Schreib dem Händler, dass du die Ware zur Abholung bereit hältst. A …Schreib dem Händler, dass du die Ware zur Abholung bereit hältst. Alternativ kann er Dir die Kosten für einen Versand im Voraus erstatten. Damit zeigst du den Willen, dass du die Ware ja zurückgeben willst!So hab ich da bei einer ungefragt zugeschickten Sendung auch mal gemacht... Nach einer Zeit hatte ich dann auf einmal das Geld für das Porto erhalten und die freundliche Bitte, die Ware doch zurück zu schicken.


Jo, werde ich dann machen

buuii16. Aug 2017

Würde ich nicht machen, das kann man glaube ich nur 5 mal oder so machen.. …Würde ich nicht machen, das kann man glaube ich nur 5 mal oder so machen.. (oder bis 25€? hab das nur mal im Newsletter überflogen...) Warum sollte Paypal jetzt für den Fehler des Verkäufers zahlen?! Vielleicht ist das ganze ja auch ne Masche und er wird so sein Zeug los weil die Leute sich denken: Oh ne Mahnung, da bezahl ich mal schneller ehe die Mahnkosten noch hoch werden... Ich würde ihm einfach sagen das er die Ware gerne bei dir abholen kann oder die die Fahrtkosten(30 Cent/km) und den Arbeitsaufwand (mind. 30 Minuten Schlangestehen!!!! da sind schon mind. 10€ fällig würde ich mal sagen... ) fürs zur Post gehen zahlen kann



Kosten für das zur Post bringen muss ich ihm nicht aufbürden da ich dort sowieso Dauergast (bei der Menge an Paketen die ich erhalte) bin.
Bearbeitet von: "Grompa" 16. Aug 2017
auch wenn ich mir die antwort denken kann.. macht ebay hier überhaupt nichts? immerhin wurde der kauf über ebay getätigt und die vollständige Zahlung dokumentiert..
Grompa16. Aug 2017

Hey schon mal danke für die Antworten Ich hatten das nicht geschrieben …Hey schon mal danke für die Antworten Ich hatten das nicht geschrieben weil ich nicht wusste dass es einen unterschied macht, aber ich habe mit PayPal gezahlt.Als erste Reaktion habe ich jetzt mal mit einer schlechten Ebay-Bewertung reagiert (Aus Erfahrung weiss ich dass diese Ebay-Verkäufer am teuersten werden).Also was ich nun machen ist dass ich einen Wiederspruch formuliere hand der Vorlage von chris99: Ich bleibe bei der Meinung dass er seine Ware gerne zurück haben kann aber nicht wenn ich für den Versand zahlen soll.Das sieht eigentlich nicht gut aus. Woraus ergibt sich denn ob etwas ein offensichtlicher Preisfehler ist? Dass es ein preisfehler war weiss ich ja nur weil ich die UVP kenne. Sind 12€ für ein Netzteil was normallerweise fast 100€ kostet bereits offensichtlich? Wenn man sich nicht mit dem Thema auskennt könnte man doch denken dass der Preis realistisch ist.



Wenn ein Netzteil eine UVP von 100€ hat und du es für 12€ gekauft hast dann nicht unbedingt.
Man muss auch auf den Straßenpreis achten.
Wie in meinem Beispiel:
Fitnessgerät UVP = 1499€
Straßenpreis laut Idealo = 499€ inkl. Versand
Ich hab es für 250€ plus 50€ Versandkosten gekauft = 300€
Laut Händler war es ein Preisfehler, ich hab das aber eher als Abverkauf/schnäppchen gesehen.

Wenn dein Netzteil nun eine UPV von 100€ hat, aber einen Straßenpreis von ca. 50€ hat und du hast es für 12€ gekauft, dann kann man von einem Preisfehler ausgehen.
So oder so, der Händler soll den Rückversand zahlen, wenn er die Ware wieder haben will.
milord16. Aug 2017

Wenn ein Netzteil eine UVP von 100€ hat und du es für 12€ gekauft hast dann …Wenn ein Netzteil eine UVP von 100€ hat und du es für 12€ gekauft hast dann nicht unbedingt.Man muss auch auf den Straßenpreis achten.Wie in meinem Beispiel: Fitnessgerät UVP = 1499€Straßenpreis laut Idealo = 499€ inkl. VersandIch hab es für 250€ plus 50€ Versandkosten gekauft = 300€Laut Händler war es ein Preisfehler, ich hab das aber eher als Abverkauf/schnäppchen gesehen.Wenn dein Netzteil nun eine UPV von 100€ hat, aber einen Straßenpreis von ca. 50€ hat und du hast es für 12€ gekauft, dann kann man von einem Preisfehler ausgehen.So oder so, der Händler soll den Rückversand zahlen, wenn er die Ware wieder haben will.


Geht sowieso nur um die Versandkosten. Zurückhaben kann er das Teil von mir aus.

Ich widerspreche jetzt einfach mal der Mahnung und schreibe dass er mir die Versandkosten überweisen soll und dann schicke ich ihm die Ware zurück.
Mir ist das ganze dann den Stress auch nicht wert, aber draufzahlen will ich aus Prinzip nicht, dabei geht es nicht um die 7€ die so ein Paket kostet sondern um meine Integrität.
Wie Antics und weitere schon schrieben. Aus dem Fehler des Händlers erwächst dir als einzige Verpflichtung, daß du die Ware zur Abholung - entweder durch ihn selbst oder durch die Beautragung eines Dienstleisters - bereithältst. Kein Kunde kann von irgendeinem falschliefernden Händler verpflichtet werden, daß der Kunde dafür irgendwas verpackt, transportiert, versendet, vorstreckt oder bezahlt. Wenn dem Händler dieser Aufwand zu hoch ist, dann war sein Fehler offenkundig doch nicht so erheblich.
Das teile man dem Händler mit und fordere ihn auf, sich zwischen Verbleib und Abholung zu entscheidenn und auch, daß man auf weitere Nötigungen oder Vorschläge nicht mehr reagieren werde (letzteres gilt natürlich nicht, falls er einen gerichtlichen Mahnbescheid - nicht nur Mahnungen von ihm oder seinem Inkassopartner - erwirken sollte, aber daß muss man ihm ja nicht auftischen).

Angesichts von Kaufvertrag und Bezahlung bräuchte man die Ware auch nicht unbedingt für die Verjährungsfrist (31.12.2021) aufbewahren, falls er später nochmal am Rad drehen wollen sollte.

Falls man aus reiner Freundlichkeit ihm die Ware gern zusenden würde, dann hat er selbstredend Porto und Versandaufwand im voraus zu überweisen. Bei jemandem wie im konkreten Fall sollte man ebenso auf vorheriger Kaufpreiserstattung bestehen. Es sei denn, man hat per Lastschrift oder Kreditkarte bezahlt und das auch noch fristgemäß selbst zurückbuchen, falls er das nicht umgehend macht.
man kann auch unfrei versenden: dhl.de/de/…tml
Dein Risiko wäre, dass er es nicht annimmt und du es zurückbekommst und die 18,- Euro selbst bezahlen musst, aber dann würde ich es tatsächlich behalten und der Preis wäre wohl immer noch ok....
Der Händler kennt sich mit der Sache wohl auch nicht aus oder versucht die Kosten einfach auf dich abzuwälzen und mit der Mahnung den für ihn einfachsten Weg zu gehen. Wenn er das Netzteil zurückhaben will, dann wird er dir schon entgegenkommen. Aber zuerst versucht er die „harte“ Tour. Bleibst du hartnäckig und lässt dich auf keine weiteren Diskussionen ein, bekommst du ihn schon „weich“.

Zu den PayPal-Retouren hab ich leider keine praktischen Erfahrungen. Aber wie meinem Link (oben) zu entnehmen ist, kannst du den Service bis zu 12 mal im Jahr nutzen. Pro Rücksendung bis 25 €. Ich würde das als nächste Möglichkeit in Betracht ziehen. Bevor du entnervt bist usw.
Bearbeitet von: "chris99" 16. Aug 2017
Finde die Formulierung von @chris99 am besten. Die Rücksendekosten von PayPal übernehmen zu lassen finde ich Quatsch, der Verkäufer hat einen Fehler gemacht, der Verkäufer kommt gleich mit einer Mahnung... Wenn das jetzt ein Mini-Shop gewesen wäre, welcher mich freundlich darum gebeten hätte die von PayPal tragen zu lassen: ok. Aber so würde ich das nicht einsehen.
Bearbeitet von: "DrRo" 16. Aug 2017
Grompa16. Aug 2017

Geht sowieso nur um die Versandkosten. Zurückhaben kann er das Teil von …Geht sowieso nur um die Versandkosten. Zurückhaben kann er das Teil von mir aus.Ich widerspreche jetzt einfach mal der Mahnung und schreibe dass er mir die Versandkosten überweisen soll und dann schicke ich ihm die Ware zurück.Mir ist das ganze dann den Stress auch nicht wert, aber draufzahlen will ich aus Prinzip nicht, dabei geht es nicht um die 7€ die so ein Paket kostet sondern um meine Integrität.



Da der "Händler" scheinbar etwas seltsam drauf ist, würde ich wohl Versand + Kaufpreis vor Versand verlangen... Sonst mindert er nachher die Rückzahlung und auf einmal läufst du dem Knilch hinterher.
[deleted]
Bearbeitet von: "lolnickname" 30. Aug
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